Computerpioniere: Die Untoten des Web

Sie haben die Internet-Protokolle entworfen, die ersten Heimrechner und Modems gebaut - doch was machen Firmen wie Commodore, Dr. Neuhaus und BBN eigentlich heute? SPIEGEL ONLINE zeigt, was aus den legendären Pionieren von PC und WWW wurde - und welche noch immer Geld verdienen.

http://www.spiegel.de/netzwelt/tech/...642470,00.html
  1. #1

    Die gute, alte Zeit

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Sie haben die Internet-Protokolle entworfen, die ersten Heimrechner und Modems gebaut - doch was machen Firmen wie Commodore, Dr. Neuhaus und BBN eigentlich heute? SPIEGEL ONLINE zeigt, was aus den legendären Pionieren von PC und WWW wurde - und welche noch immer Geld verdienen.

    http://www.spiegel.de/netzwelt/tech/...642470,00.html
    Ich habe meinen 2.PC, einen Commodore 3032 für Spielereien noch immer in Gebrauch.

    Dieses gute Stück ist noch ohne Festplatte, ohne Floppy, die kostete damals mit 2 Laufwerken á 170 Kilobyte DM 4200,--. Jede Diskette 5 1/4 " kostete DM 10,--.

    Ich habe mir dieses Teil damals gekauft, weil ich vom hörensagen glaubte, "ein Computer kann Alles".

    Das beste was er konnte war "Syntax-Error" und "Out of Memory"

    Ich habe das Programmieren von der Pieke auf gelernt. Handbücher gab es nicht. Nur hier und da war da jemand, der mehr Erfahrung hatte als ich.

    Und das alles ohne Internet Verbindung.

    Es war eine schöne Computer-Zeit.
  2. #2

    lol

    Zitat von AlterKaufmann Beitrag anzeigen
    Ich habe meinen 2.PC, einen Commodore 3032 für Spielereien noch immer in Gebrauch.

    Dieses gute Stück ist noch ohne Festplatte, ohne Floppy, die kostete damals mit 2 Laufwerken á 170 Kilobyte DM 4200,--. Jede Diskette 5 1/4 " kostete DM 10,--.
    Ich habe mir dieses Teil damals .....
    Meine erste Kiste war ein IBM 286er mit 1MB RAM und ne 20MB-Platte. Ca. 1985 war das. Da ging der ganze Verdienst meines 2-monatigen Ferienjobs drauf. Immerhin war da noch ein VGA-Monitor dabei mit 256 Farben. OS war MS-DOS und zum Navigieren hatte ich den "Norton-Commander". OMG, was wurde ich beneidet. Das gute Stück funzt immernoch und zeige den auch heute noch meinen Kumpels, wenn die mich besuchen kommen. Achja, 3 Jahre später hab ich auch n 14,4er Modem angeschafft (Einwählzeit gefühlte 10 Minuten) und hatte das Vergnügen e-mail-technisch ganz am Anfang dabeizusein. Browser gab es da noch nicht, aber Dokumente konnte man da auch schon austauschen...

    Und: Erinnern Sie sich noch an die ersten Games? Spacequest, LSL,... hehe
  3. #3

    Firmengründer tot

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Sie haben die Internet-Protokolle entworfen, die ersten Heimrechner und Modems gebaut - doch was machen Firmen wie Commodore, Dr. Neuhaus und BBN eigentlich heute? SPIEGEL ONLINE zeigt, was aus den legendären Pionieren von PC und WWW wurde - und welche noch immer Geld verdienen.

    http://www.spiegel.de/netzwelt/tech/...642470,00.html
    Nicht zu vergessen, Phillip W. Katz und sein Datenkomprimierprogramm PK.ZIP
    Die Firma PKWare gibt es immer noch.
  4. #4

    56000

    Die gemeinte Bitrate ist 56, nicht 56.6.
    Und ausgerechnet die indiskutabel hochpreisigen Dr.-Teuergraus-Geräte als Pionierleistung anzuführen, naja.. die meisten Leute waren damals eher mit nicht zugelassenen Modems mit Rockwell-Chipsatz oder z.B. einem USRobotics online.
  5. #5

    C=

    Echt schade um Commodore.
    Meine ersten Erfahrungen mit einem Computer hab ich mit 3-4 Jahren an einem VC20 gemacht.
    Danach kam der gute alte Brotkasten C64.
    Als dann noch die Datasette von einem 1541 abgelöst wurde war der Spielspaß perfekt.

    Dann das große Staunen als wir einen Amiga 500 bekamen.
    Später kam noch ein Amiga 2000 dazu, mit stolzen 80MB Festplattenspeicher, der aber trotz Familiencomputer nie voll war.
    Bei der AGA-Generation bin ich aufgrund Geldmangels nicht mehr mitgezogen. Ich war zwar beeindruckt als ich bei meinem Onkel mal den Amiga 4000 sah, aber da rechnete man schon sein Ferienjobgeld für einen PC ein.

    Bis 95-96 war der A2000 noch Hauptdaddelmaschine, als dann aber die 3D-Titel kamen und der Amiga im sterben lag, bin ich auch ins Doslager gewechselt.

    Schade eigentlich, die Workbench fand ich eigentlich immer sehr angenehm, ansonsten Diskette rein und los ging es.
    Bis auf die späteren AGA Grafikchips musste man nicht auf Mindestanforderungen schauen und aufgerüstet hat man evtl. mal den Arbeitsspeicher um 1-2 Mb.

    Da war das All in One Konzept von Commodore dann wohl zu veraltet.

    Scahde, dass meine Amigamaus und fast alle Disketten kaputt sind, nebenbei ist das 50hz Flackern am Fernseher nicht sehr angenehm, daher modert der gute 2000er jetzt im Keller, aber über WinUAE wird ab und zu immernoch gezockt.

    Daher ist die nächste Anschaffung auch ein Competition Pro Joystick mit USB-Anschluss, per Tastatur daddeln ist einfach nicht das gleiche.

    Vor einer Woche habe ich mal wieder mit Elvira angefangen und bin immer noch erstaunt über die Atmosphäre durch die Musik und den Grafikstil.

    Schon lustig wie schnell man wieder in Nostalgie fallen kann, durch so olle Kisten. ;O)
  6. #6

    Alte Zeiten

    Zitat von mavoe Beitrag anzeigen
    Meine erste Kiste war ein IBM 286er mit 1MB RAM und ne 20MB-Platte. Ca. 1985 war das. Da ging der ganze Verdienst meines 2-monatigen Ferienjobs drauf. Immerhin war da noch ein VGA-Monitor dabei mit 256 Farben. OS war MS-DOS und zum Navigieren hatte ich den "Norton-Commander". OMG, was wurde ich beneidet. Das gute Stück funzt ....
    Gespielt habe ich nie mit meinen PCs, auch heute kenne ich das nicht.

    Der Umgang mit diesen Geräten muss für mich immer einen Sinn haben.
  7. #7

    Amiga 500

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Sie haben die Internet-Protokolle entworfen, die ersten Heimrechner und Modems gebaut - doch was machen Firmen wie Commodore, Dr. Neuhaus und BBN eigentlich heute? SPIEGEL ONLINE zeigt, was aus den legendären Pionieren von PC und WWW wurde - und welche noch immer Geld verdienen.

    http://www.spiegel.de/netzwelt/tech/...642470,00.html
    Mein erster Computer war ein "Amiga 500". Die Grafik/Auflösung, war denen der Konkurrenz haushoch überlegen.Das Manko an diesem Computer war damals, dass man sehr schlecht professionelle Programme für Buchführung oder Betriebssoftware erlangen konnte. "Data Becker" war mein Begleiter in dieser Zeit. Um sinnvolle Programme für "seinen" Betrieb zu erhalten, musste man sich Programme selber "zurecht schustern", Data Becker sei Dank (Was ist eigentlich aus dieser Firma geworden?). Allein um simpele Rechnungen auf´s Papier zu bringen versagten die Programme, die man käuflich erwerben konnte. Diese waren eigentlich normale Schreibprogramme die man abspeichern konnte, und jedesmal von Grund auf neu editieren musste. Trotz allem war der Amiga, besonders wegen seiner Grafik, den ollen "Dos-Computern" überlegen.(Gab es da nicht auch "Doktor Dos" und als Konkurrent Microsoft-Dos?) In dieser Zeit gab es bei den IBM-Kompatiblen Gerät nur eine "Herkules-Karte". LICHTJAHRE vom Amiga entfernt!!
    RIP AMIGA 500!! ;-(
  8. #8

    Gute alte Zeit?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Sie haben die Internet-Protokolle entworfen, die ersten Heimrechner und Modems gebaut - doch was machen Firmen wie Commodore, Dr. Neuhaus und BBN eigentlich heute? SPIEGEL ONLINE zeigt, was aus den legendären Pionieren von PC und WWW wurde - und welche noch immer Geld verdienen.

    http://www.spiegel.de/netzwelt/tech/...642470,00.html
    Ich fing mit einem Commodore 3016 an, immerhin! Nicht der "kleine" 3008. Auf dem habe ich meine eigene Textverarbeitung programmiert, von M$ später als WORD auf den Markt gebracht. Und dann kam der SX64! Whow, war der schnell! Das war der C64 mit Farbbildschirm'chen und Floppy in einem Gehäuse. Nicht wirklich tragbar, aber transportierbar. Der Clou: Er erlaubte direkten Zugriff auf den Systembus (Da war eine Klappe auf dem Gerät). Da ließen sich Interface-Karten bauen und Maschinen damit steuern. Mein erster Fischertechnikroboter war ein selbstlernender Teile-Beweger.
    Naja, dann ging es bergab mit einem popeligen 286'er, der zum 386'er und Pentium umgebaut wurde. Jetzt benutzt man die Dinger nur noch, aber wenigstens seit 10 Jahren Apple. Die Crashzeiten sind damit wenigsten wieder vorbei, denn die Commodore crashten auch nie.
  9. #9

    Es gab nicht nur Dr. Neuhaus

    Erinnert sich wirklich keiner mehr an ELSA?
    Die Microlinc Modems gabe es auch 1988 und die werde heute noch von der Nachfolgefirma von ELSA, Devolo, gebaut und vertrieben.