Computerkonzern in der Krise: Hewlett-Packard verliert Milliarden

REUTERSKatastrophale Bilanz beim Technik-Pionier Hewlett-Packard: In einem einzigen Quartal hat das Unternehmen 8,9 Milliarden Dollar Verlust angehäuft. Das Management hat den Trend zu Tablet-Computern verschlafen, viele Kunden wenden sich frustriert ab.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...851587,00.html
  1. #1

    Das ist die Strafe

    die Strafe fuer einen untauglichen Aufsichtsrat. Die Strafe fuer Leo Apotheker (wie kann man einen Apotheker einem IT-Konzern vorstellen). Die Strafe fuer das Zerlegen des besten Handheld-Unternehmens der Welt und des besten mobilen Betriebssystems (konkret: Benutzeroberflaeche) der Welt.

    Wie kann man so ein Asset so unbrauchbar machen. Jeder 16-jaehrige haette das besser gemacht.
  2. #2

    Nie wieder HP

    Ich hatte zwei Produkte von HP, ein Notebook und einen Drucker. Nie wieder ! beides hielt gerade 2 Jahre, dann waren sie defekt. Nun habe ich Acer und Canon und siehe da, nach 4 Jahren funktioniert beides noch einwandfrei. Kein Wunder, dass sich bei derart mieser Qualitaet die Kunden angewiedert abwenden. Recht so!
  3. #3

    Ich arbeite nun schon

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Katastrophale Bilanz beim Technik-Pionier Hewlett-Packard: In einem einzigen Quartal hat das Unternehmen 8,9 Milliarden Dollar Verlust angehäuft. Das Management hat den Trend zu Tablet-Computern verschlafen, viele Kunden wenden sich frustriert ab.

    Hewlett-Packard macht 8,9 Milliarden Dollar Verlust im Quartal - SPIEGEL ONLINE
    seit Jahrzehnten in der IT Branche und schon Anfang des Jahrtausends hies es, dass HP in der Kriese sei und schon damals kaufte HP firmen, die bessere Produkte auf dem Markt hatten, als HP selbst (Compaq). Schon damals hat es HP als Weltkonzern nicht geschafft, vernünftige Administrationswerkzeuge für "Enterprise" Umgebungen zur Verfügung zu stellen.... bitte komm mir jetzt keiner mit HP OpenView...
    Und schon damals wurde restrukturiert, entlassen und umgebaut. Scheinbar hat sich daran bis heute nichts geändert, bis auf die unterschiedlichen Managerköpfe, die in schnellem Wechsel zu Spitzenkonditionen nichts wirklich bewegt haben....
    Als Privatkunde würde ich mir sowieso keine HP Computer kaufen, zu teuer und/oder veraltet und jetzt scheint auch die "CashCow" Drucker endlich den Bach runter zu gehen, nun ja, kein Wunder, billige Ramschdrucker mit Ersatztinten zu absurden Preisen....
  4. #4

    Whitman kann einem Leid tun

    HP leidet immer noch unter dem Fiorina-Effekt. Diese Frau hatte ja die Vision, daß HP auch als 1-Mann-Unternehmen noch Milliardenumsätze generieren kann - oder besser gesagt, als 1-Frau-Unternehmen. Sie zerstörte die Unternehmenskultur nachhaltig. Dann kam der Apotheker, der den PC-Bereich abwerfen wollte. Weil ja PCs und Zubehör vollkommen aus der Mode und überholt sind, es hat ja keiner mehr einen. Oder? Wenn man zwei derartige Fehlbesetzungen jahrelang an der Spitze hat, geht das auch an einem Unternehmen wie HP nicht spurlos vorbei. Ich frage mich nur: Was hat die Ex-Chefin von Ebay bei HP zu suchen? Warum hat man aus den Fehlern nicht gelernt und einen richtigen Insider an die Spitze gesetzt? Oder wollte keiner? Ebay hat weder eine vergleichbare Produktpalette noch ein Marketingsegment. Womit hat sich Whitman qualifiziert, eine Computerkonzern zu leiten, der auch noch gerade extrem strauchelt? Ich sehe da langsam schwarz.
  5. #5

    Nicht nur das...

    Bei HP fühlt man sich nicht nur abgezogen wie bei anderen Computerherstellern... Nein! Man wird es auch... Überteuerter, unflexibel und vor allem Dinge für die man bezahlen muss, die andere kostenlos anbieten...
  6. #6

    HP hat, wie so viele andere Firmen auch, versucht, billigen Service für teures geld zu verkaufen. Jetzt bekommen sie die Quittung! Wenn man einen nuschelnden, unverständlichen Inder mit kaum Ahnung an der Leitung hat, wenn man ein Problem hat, dann schafft das nicht unbedingt ein gutes Gefühl.
  7. #7

    Verschlafen?

    Beim Bonus kassieren waren diese miesen Manager sicherlich hellwach!
  8. #8

    optional

    HP könnte auch eine Behörde sein, teilweise Beamtenmentalität in der Belegschaft; Innovation ist inzwischen ein Fremdwort; gähnende Langeweile in Böblingen. HP ist der nächste Commodore.
  9. #9

    optional

    27.000 Leute entlassen? Nicht schlecht der Specht. Geht Frau Whitman denn wenigstens mit gutem Beispiel voran und kürzt mal bei sich selbst? Ich kaufe mir jedenfalls keinen HP Drucker mehr. Nach 1 Jahr funktionierte der Faxeinzug nicht mehr und es kam zu Papierstau. Und die Preise für die Patronen sind sowieso irrwitzig.Abzocke!