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Computer-Historie: Der Schlepptop wird 30

Er hatte eine Taktfrequenz von*vier Megahertz, wog elf Kilo und nutzte Diskettenlaufwerke als Massenspeicher: Als 1981 der Osborne 1 auf den Markt kam, war er eine technische Sensation -*und ein Verkaufsschlager.*Trotzdem brachte er seinem Hersteller den Konkurs.

http://www.spiegel.de/netzwelt/gadge...754842,00.html
  1. #1

    .

    Was hat der letzte Abschnitt mit dem Laptop zu tun? Das ist doch bloß wieder ein Schleichwerbung für Apple. Schämen sollte sich der Spiegel.
  2. #2

    Nix Laptop!

    Zitat von Uncle_Sam Beitrag anzeigen
    Was hat der letzte Abschnitt mit dem Laptop zu tun? Das ist doch bloß wieder ein Schleichwerbung für Apple. Schämen sollte sich der Spiegel.
    Der ganze Artikel hat nix mit Laptops zu tun. Den Osborne 1 hat garantiert niemand auf den Schoß genommen...
  3. #3

    Meine Notebook Geschichte

    1993: erster Sub Notebook 2 MB RAM, 60 MB Harddisk, 1 kg, 5 AA Mignon Akkus.

    1994: Letzter Desktop Computer wird verkauft, seitdem nur noch mit Notebooks unterwegs.

    1994: erstmals mit dem Notebook am Strand mit einer Photovoltaik zur Stromversorgung.
  4. #4

    1985?

    also, "Windows kam erst 1985" suggeriert, dass es dann so richtig losging. Pustekuchen. Erst ab Windows 3.1 (1990) war Microsoft in dieser Technik halbwegs marktfähig.
    (am Rande: den Macintosh gabs mit Maus und s/w-Bildschirm ab 1984..., von dieser Softwaretechnik war MS damals meilenweit entfernt)

    Im Übrigen ging damals das Laden des Betriebssystems von Diskette deutlich schneller, als das Hochfahren von Windows heute...
    Und die Ladezeit einer Textverarbeitung von Diskette war auch nicht wirklich ein Problem. Wenn ich mir heute anschaue, wie lange das dauert, bis man in Word mal schreibfähig ist, dann ist da kein großer Unterschied verspürbar. Hat übrigens nicht mit Laptop zu tun, damals funktionierten alle Rechner so. Und - CPM-86 war besser als MSDOS.

    Also wirklich kein Grund, hier von "aus heutiger Sicht ausgesprochen umständlich" zu reden!

    Klingt ja fast so, als ob die Geräte damals völlig nutzlos waren.

    Ob hier ordentlich recherchiert wurde? Es hätte schon genügt, einen über 40-Jährigen Mitbürger zu fragen.

    Faszinierend finde ich, dass man mit dem Ungetüm damals schon 1 Stunde mobil mit Akku arbeiten konnte. Da hat sich nun auch nicht so waaahnsinnig viel getan........
  5. #5

    Unsinn

    Was hat Apple hier schon wieder zu suchen? Der von Apple als "Portable" bezeichnete IIc kam erst 1984 auf den Markt und hatte mit Osborne oder Kaypro nicht das Geringste zu tun. Es handelte sich beim IIc lediglich um einen etwas geschrumpften Apple II - der dazugehörige klobige Monitor war ebenso ein separates Gerät wie die Floppy-Laufwerke, und insofern war das Etikett "Portable" ein alberner Euphemismus und diese Kiste keinerlei Konkurrenz für Osborne oder Kaypro. Der erste echte Portable von Apple war 1989 der total missratene "Macintosh Portable".

    Ich war damals selbst stolzer Besitzer eines Osborne I und damit jahrelang viel unterwegs. Die "Nähmaschine" hat meine Produktivität als Journalist und Texter deutlich erhöht, zumal ich noch eine kleine Typenrad-Schreibmaschine mit einem Interface versehen hatte und so nicht nur vor Ort blitzartig alle Korrekturen einarbeiten, sondern auch gleich die satzfertigen Manuskripte abliefern konnte. Diese Kombination war damals der absolute Hingucker.
  6. #6

    Naja....

    Zitat von seikor Beitrag anzeigen
    also, "Windows kam erst 1985" suggeriert, dass es dann so richtig losging. Pustekuchen. Erst ab Windows 3.1 (1990) war Microsoft in dieser Technik halbwegs marktfähig.
    Jupp, und auch das war noch ein grafisches Menü für das darunter werkelnde MS-DOS...
    (am Rande: den Macintosh gabs mit Maus und s/w-Bildschirm ab 1984..., von dieser Softwaretechnik war MS damals meilenweit entfernt)
    Pst... nicht das böse Wort mit A... sagen, das gibt hier gleich wieder heftige Haue der ewigen Neider...

    Faszinierend finde ich, dass man mit dem Ungetüm damals schon 1 Stunde mobil mit Akku arbeiten konnte. Da hat sich nun auch nicht so waaahnsinnig viel getan........
    Naja, der tragbare Akku war fast noch einmal so groß, wie der ganze Rechner und wog auch... war halt noch ein Bleiakku...
  7. #7

    Zitat von founder Beitrag anzeigen
    1993: erster Sub Notebook 2 MB RAM, 60 MB Harddisk, 1 kg, 5 AA Mignon Akkus.
    1994: Letzter Desktop Computer wird verkauft, seitdem nur noch mit Notebooks unterwegs.

    1994: erstmals mit dem Notebook am Strand mit einer Photovoltaik zur Stromversorgung.
    1985: Commodore SX 64 (C-64 kompatibel, tragbarer "Koffer" dessen abnehmbarer Deckel die Tastatur war. 6-Zoll-Farbmonitor und Floppy eingebaut. Habe ich bis heute aufgehoben, funktioniert noch.

    1987: Olivetti M10, 8085-Prozessor, 32 k statisches RAM, Microsoft-Betriebssystem (Basic, Texteditor, einfache Tabellenkalkulation, DFÜ, usw., ist baugleich (bis auf schöneres Gehäuse) mit Tandy TRS 80 Model 100 - ist zuzsammen mit dem dazugehörigen Plotter auch noch vorhanden und funktioniert. Habe ich mobil bis 1990 benutzt, für meine Zeiterfassung bei Kunden, Notitzen usw.

    1990: Atari Portfolio: Die Mutter aller Palmtops, 80C88-Prozessor mit 4 Mhz, original 128 k RAM (später auf 512 händisch aufgerüstet), MS-DOS weitgehend kompatibles Betriebssystem DIP-DOS 2.11, Texteditor, Lotus123-kompatible Tabellenkalkulation, Terminkalender, als handlicheren Nachfolger des M10 genutzt, auch noch vorhanden.

    1991: Olivetti S20, Notebook mit 386SX-20 Prozessor, Windows 3.11, reichte aber von der Performance nicht, so dass ich ihn nach 7 Monaten verkaufte und statt dessen einen Olivetti D33 kaufte (80386DX-33 mit nachgerüstetem Witek-Coprozessor -> http://www.mauseum.net/Olivetti/) - Ging leider 1999 kaputt, als ich ihn zum xten Mal an die Dockingstation andockte, es gab einen ziemlichen Knall, weil sich offensichtlich mehrere Kontakte der Dockingstation verbogen haben und einen Kurzschluß hatten. Musste ich leider verschrotten, trauere dem Teil immer noch interher.

    1999: IBM Thinkpad A21m, Pentium 1000, 512 MB RAM, Windows 2000, später XP. Ist noch da und funktioniert noch, allerdings lässt die Displayhelligkeit immer mehr nach. Seit dem aber diverse weitere Thinkpads bis heute.

    2008: Acer Aspire One, das erste vernünftige Netbook, ist bis heute regelmäßig im Einsatz. Logische konsequenz aus voriger Nutzung des M10 und Portfolio als "immer dabei"-Gerät.
  8. #8

    titel fehlt

    Zitat von infoseek Beitrag anzeigen

    .... zumal ich noch eine kleine Typenrad-Schreibmaschine mit einem Interface versehen hatte und so nicht nur vor Ort blitzartig alle Korrekturen einarbeiten, sondern auch gleich die satzfertigen Manuskripte abliefern konnte. Diese Kombination war damals der absolute Hingucker.
    Das hört sich nach Olivetti Praxis 35 oder 40 an... Oder nach dem Radikalumbau Dontenwill Daisy 35. So ne Daisy habe ich auch mal gehabt, wurde dann aber durch eine Olivetti ET Compact 60 mit offiziellem Parallelport-Interface ersetzt. Erst der Nec P6-Nadeldrucker mit Signum! auf dem ATARI ST hatte ein besseres Schriftbild, bei dem man nicht laufend die Typenräder wechseln musste, wenn man eine andere Schriftart wollte.
  9. #9

    Xerox? Wieder taucht diese Firma nirgends auf, obwohl sie – wie einiges andere auch – den tragbaren Rechner erfunden haben, drei Jahre früher oder so. Sah fast genauso aus das Ding. Stattdessen wiedermal die Obstfirma hingeschrieben …








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