Computer-Historie: Der Schlepptop wird 30

Er hatte eine Taktfrequenz von*vier Megahertz, wog elf Kilo und nutzte Diskettenlaufwerke als Massenspeicher: Als 1981 der Osborne 1 auf den Markt kam, war er eine technische Sensation -*und ein Verkaufsschlager.*Trotzdem brachte er seinem Hersteller den Konkurs.

http://www.spiegel.de/netzwelt/gadge...754842,00.html
  1. #30

    Nicht ganz zutreffend

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Er hatte eine Taktfrequenz von*vier Megahertz

    http://www.spiegel.de/netzwelt/gadge...754842,00.html
    Der Osborne war vielleicht der erste portable Computer mit CPM-Betriebssystem. Der erste echte portable Computer war er jedoch sicherlich nicht. Ein vollwertiger portabler Computer war zum Beispiel der 1979 vom Hewlett Packard herausgebrachte HP85. Der HP85 hatte in der Grundausstattung einen eingebauten Bildschirm mit 16 Zeilen a 32 Zeichen, 16 KB RAM (aufrüstbar auf 32 KB), ein eingebautes 260 KB Digitalkassetenlaufwerk sowie einen eingebauten Thermodrucker. Das ganze war in einer praktischen Tragetasche untergebracht.
    Im Unterschied zum Osborne muste der HP 85 allerdings nicht in dem Sinne booten, da er sein gesamtes BASIC-Betriebssystem bereits im ROM hatte.
    Der HP85 war damals ein absoluter Meilenstein des mobilen Computings mit einbaubarem GPIB- oder auch BCD-Interface war er der Mega-Renner bei der Steuerung von Anlagen sowie der mobilen Datenanalyse vor Ort.
  2. #31

    nix

    Wikipedia ist wohl so verpönt, dass man da nicht nachsieht?

    http://de.wikipedia.org/wiki/Laptop
  3. #32

    Zeitverschwendung

    Zitat von Rockaxe Beitrag anzeigen
    denn ich habe gesündigt, ich habe negativeÄußerungen gegen einen Artikelschreiber gepostet.

    Liebes SpOn,
    liebe Artikelschreiber,
    bitte, bitte, bitte, wenn ihr schon Gewichte, oder Maße aus England oder Amerika erwähnt

    dann verwendet auch bitte die korrekten Bezeichnungen.
    Pfund war eine in Deutschland übliche Gewichtsangabe für ein halbes Kilo.
    In dem Artikel geht es aber um lbs in diesem Falle:
    1kg = 2,205 lbs woraus sich ein (richtig erwähnt) Gesamtgewicht von 11,11111 kg ergibt.

    Vielleicht hilft für die Zukunft ja folgende Website: ►
    Umrechnungstabelle auf US/GB Masse
    Naja, Sie sollten doch mittlerweile wissen das Leute im Allgemeinen und Journalisten im Besonderen, mit Maßeinheiten auf Kriegsfuß stehen.

    Ich kommentiere solchen Sachen nur noch äußerst selten, da es reine Zeitverschwendung ist.
  4. #33

    Gewicht

    Zitat von titule Beitrag anzeigen
    Wikipedia ist wohl so verpönt, dass man da nicht nachsieht?

    http://de.wikipedia.org/wiki/Laptop
    Ich suche nach den Gewichtsangaben für die echten Laptops. Auf der Seite http://netbook-dealer.de/hardware/ge...p-der-welt/896 habe ich den Text "Das Gerät war ein Superleichtgewicht und wog nur 5 kg" gefunden.

    Weiss zufällig noch jemand, was die Laptops so um 1990 herum gewogen haben? Ich kann mich erinnern von der Firma aus ein Gerät der Preisklasse 12000 DM für Arbeiten in einem Normungsgremium erhalten zu haben. Das Teil musste ich einige Male nach USA mitschleppen, im wahrsten Sinne des Wortes. Abgesehen von der Tragetasche hatte das Gerät selber einen in das Gehäuse eingearbeiteten Handgriff. Es war immer das schwerste Stück Handgepäck, das ich bei mir hatte.
  5. #34

    hätte man sich in DE auch sparen können

    ich hab es längst aufgegeben das auch nur irgendwelches wissen in der deutschen bevölkerung mal hängen bleibt .. nach nun gut 17 jahren in der internet wirtschaft weiss auch heute kaum wer was ein Mail Server ist .. und immer noch genug leute am ohr welche meinen sie würden sich auf den mail server einwählen und würden dies mit ihrer telefon nummer machen .. thunderbird vor einigen monaten beim kunden installiert .. und heute kommt ich nutze "stolz" outlook 2003 ohne patches und co .. i give up .. einfach nicht lernfähig? oder lernresistent?
  6. #35

    aa

    Zitat von Rockaxe Beitrag anzeigen

    dann verwendet auch bitte die korrekten Bezeichnungen.
    Pfund war eine in Deutschland übliche Gewichtsangabe für ein halbes Kilo.
    In dem Artikel geht es aber um lbs in diesem Falle:
    1kg = 2,205 lbs woraus sich ein (richtig erwähnt) Gesamtgewicht von 11,11111 kg ergibt.

    Vielleicht hilft für die Zukunft ja folgende Website: ►
    Umrechnungstabelle auf US/GB Masse
    Englisches Pfund (lb) = 453,6 g
    Man nehme 453,6 x 2,2 , und siehe da, kaum zu glauben, da kommt 1 Kilo in deutsch raus.
    Oder einfacher, 24,5 Pfund (lb) geteilt durch 453,6 g (0,4536 kg), man toll, da kommt 11,1 raus, Wunder.
    Wo ist Ihr Problem?
  7. #36

    Und wo bleibt IBM?

    Auch wenn das Marketing der IBM den Endkunden sicher nicht so im Auge hatte, wie all die vorher genannten Firmen, so sollte man and ieser Stelle nicht deren Produkte vergessen.
    !984 kamm der IBM Portable (er war wirklich gerade so tragbar) auf den Markt. 1986 brachte IBM den PC Convertible heraus. Dieser hatte einen aufklappbaren LCD-Schirm, ein eingebautes Modem und verfuegte ueber ansteckbare Adapter, vom Grafikadapter fuer Fernsehbildschirme bis zum ansteckbaren Drucker. Da der deutsche Zoll 1987 bei einer Gepaeckueberpruefung mit der grauen Kiste nichts anfangen konnte, keinen Verschluss sah, wurde er fast gesprengt, zumindest aufgebrochen. Daher habe ich auch heute immer nch zwei funktionsfaehige in meiner Sammlung.
  8. #37

    Von wabbeligen Scheiben exorbitanter Ausmaße

    Zitat von greentiger Beitrag anzeigen
    Auch mein zweites System - SCO-Unix 3.2.2 - hatte es in sich. Hier gab es aber bei den Datenträgern die meisten Probleme, weil das System über 40 * 5 1/4 Zoll-Disketten zu installieren war.
    40 * 5 1/4 Zoll-Disketten.
    Aus Wechseltechnischer Sicht immer noch besser als 200 1/4 Zoll-Disketten. Wohingegen 50 Zoll-Disketten wohl sehr zweckmäßig, allerdings etwas unhandlich gewesen wären. Bei aktuellem Wechselkurs wären das 1,27 Meter pro Diskette. Erstaunlich!
  9. #38

    Alte Programmierung

    Zitat von fjkhamburg Beitrag anzeigen
    Hätte nicht gedacht dass Spiegel Online so eine erbärmliche Ansammlung an altklugen Lesern hat.
    Sie werden den Kopf schütteln, aber ich habe gerade spasseshalber ein paar kleine Textbearbeitungen in TECO geschrieben, den gibt es nach ~40 Jahren nämlich immer noch. Der ist übrigens der Vorläufer des Emacs.
  10. #39

    Wie lustig.

    Ich gebe zu: Ich habe schon bei "Schlepptop" aufgehört zu lesen.