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Commerzbank in der Krise: Der*Möchtegern-Champion geht zu Boden

Ein Geldhaus*von Weltformat sollte die Commerzbank einst werden,*doch dann kam die Finanzkrise - und damit alles anders.*Jetzt*kämpft das*einstige Vorzeige-Institut gegen die zweite Teilverstaatlichung innerhalb von nur drei Jahren. Der Abstieg zur Feld-, Wald- und Wiesenbank droht.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...799575,00.html
  1. #90

    MannOMann

    Na, ihr Bankenversteher, da lasst ihr aber einen ab! Wollt ihr wirklich, das die CoBa in die Knie geht? Na, dann mal los. Ich will den Laden nicht verteidigen aber das ist unsere Mittelstandsbank, die auch noch die Dresdner übernommen hat (im wahrsten Sinne des Wortes). DB gibt sich mit so einem Kleinscheiss nicht ab, da stehen Ackermann und Genossen drüber. Wenn die CoBa fällt, fällt hier so einiges, dann viel Spaß dabei. Blessing hat den Laden eigentlich ganz gut aus dem Schlamassel geholt, es will halt keiner seine EuroHypo haben. Das die EU jetzt Bankenregeln aufstellt, die über Basel III gehen, ist nicht seine Schuld. Merke: die CoBa hatte nie so eine Investmentbankingabteilung wie die DB. Hier wird wirklich der Falsche abgestraft, und die Geier hier im Forum wetzen geifernd ihre Messer. Aua!
  2. #91

    Überschrift

    Zitat von Der Bruddler Beitrag anzeigen
    Können Sie mir sagen wie sich die neuen Eigenkapitalanforderungen auf dei Liquidität der Commerzbank auswirkt?
    Komisch - weshalb war die vorherige Antwort so viel schneller möglich?
  3. #92

    Comba IB?

    Zitat von maxgil Beitrag anzeigen
    Merke: die CoBa hatte nie so eine Investmentbankingabteilung wie die DB.
    Stimmt, wie schon gesagt: sie hatte nämlich keine - zumindest nicht eine, die marktrelevant gewesen wäre.
    Sie hatte auch keine Alleinaktionärin, die sich die Rosinen herauspickt, diese sich selbst einverleibt und dann den Rest strategielos vor sich hindümpeln lässt, weil sie als Versicherer das Bankgeschäft nicht versteht. Und gleichzeitig das notwendige Eigenkapital zur Unterlegung der Risiken aufs Minimum zurückfährt.
  4. #93

    Oha!

    Zitat von kellitom Beitrag anzeigen
    Man sollte die Investmentsparte dieser Bank pleite gehen lassen und die Sparte für die Einlagen verstaatlichen.
    Da haben Sie jetzt in Ihrem Eifer aber noch ein paar wichtige Sparten vergessen, oder? Na ja, macht ja nichts, man muss ja nichts von der Sache verstehen, um einen griffigen Spruch raushauen zu dürfen :-)
  5. #94

    Sie nehmen es von den Lebendigen

    Zitat von beutzemann Beitrag anzeigen
    Na, dann werde ich dort einmal ein Konto eröffnen. Die müßten ja jetzt willfähig sein >:)
    Täuschen Sie sich da mal nicht!
    Die Milliardenabschreibungen und Millionenverluste müssen doch irgendwie kompensiert werden. Was glauben Sie, wie die Commerzbank das in den letzten Jahren immer halbwegs geregelt bekommen hat?

    Ganz einfach!
    Die haben kräftig an der Gebührenschraube gedreht. Was sie von den Schweine- Staaten nicht bekommen, holen sie sich von den Kleinsparern und Sozialrentnern. Wenn ich in der Sparte Investment- Banking eine Milliarde Miese mache, kassiere ich einfach von jedem der 10 Millionen Kunden 100 € Gebühren mehr, und schon stimmt die Bilanz wieder.
  6. #95

    Was mir zur Zeit viel mehr Sorgen machen würde...

    als die Banken ist die Versicherungsbranche. Seit Monaten dreht sich alles um die Comba und um den Bankensektor. Realistisch betrachte´t ist der Bankensektor in D nicht das Problem. Die Institute unterliegen entweder der staatlichen Gewährträgerleistungen oder der Statt hält schon kleinere oder größere Anteile (Sparkassen, Volksbankenn,Labas, Comba, HREstate,ect...). Und die Deutsche Bank wird die ev fehlenden paar Milliarden auch noch stellen können, glauben Sie mir. Nein, das Problem liegt doch woanders. Die Deutschen halten ca. 100 Mio Kapital- und Rentenversicherungen ! Alle diese Versicherungen sind so aufgebaut, dass es eine garantierte Rückzahlung gibt (die übrigens durch Erträgen aus Staatsanleihen erwirtschaftet wird), sowie eine ev. Überschussbeteiligung, die versucht wird an der Börse zu erzielen. Wenn Staaten anfangen ihre Schulden nicht mehr zurückzuzahlen, und solide Staaten gar keine Anleihen mehr begeben weil sie keine Schuldenaufnahme benötigen.....DANN haben wir ein Problem. Wir lügen uns doch alle selber in die Tasche. Fr. Merkel und Hr. Steinbrück haben damals die Einlagen der Bundesbürger garantiert. Hat das mal einer gerechnet, wieviel der Staat hätte zahlen müssen? Hätte nie funktioniert. Alles Augenwischerei. Statt dessen fördert unsere Regierung mit Riester eine private Altersvorsorge in Aktienfonds. HALLO ? Bei einem funktionierenden Staat bräuchte man gar keine private Vorsorge. Übrigens...der Kurs der Allianz ist seit der Lehmann Krise von 180 EUR auf 63 EUR.....aber wir unterhalten uns immer nur noch über Comba und Deutsche Bank....schon lustig wenns nicht so traurig wäre.








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