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Comiczeichner Gulbransson: "Die Rache des kleinen Burschen aus den 50ern"

Sex, Religion und Tod, das sind die Tabus in Disney-Comics. Jan Gulbransson hat sie schon unterlaufen - und ist dennoch der einzige Deutsche, der komplette Donald-Duck-Geschichten zeichnen darf. Demnächst schickt er den cholerischen Erpel auf Deutschlandreise. Höhepunkt: das Oktoberfest.

http://www.spiegel.de/karriere/beruf...850601,00.html
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Sex, Religion und Tod, das sind die Tabus in Disney-Comics. Jan Gulbransson hat sie schon unterlaufen - und ist dennoch der einzige Deutsche, der komplette Donald-Duck-Geschichten zeichnen darf. Demnächst schickt er den cholerischen Erpel auf Deutschlandreise. Höhepunkt: das Oktoberfest.

    Donald Duck: Jan Gulbransson ist wichtigster deutscher Zeichner - SPIEGEL ONLINE
    Ein Artikel über einen Donald-Duck-Zeichner, der Bezug nimmt auf die 50er Jahre, und sein großes Vorbild Carl Barks wird nicht erwähnt?
    Der hat doch das uns bekannte Duck-Universum erst erschaffen.
    Gulbransson ist in seine Fußstapfen getreten und hat die Barkssche Tradition weitergeführt zunächst in Holland, später auch hier.
  2. #2

    Micky Maus

    So wie Herr Gulbransson denkt doch eigentlich jeder. Ich kenne niemanden, der Micky Maus mag. Warum gibt's die überhaupt?
    Ganz im Gegensatz zu Donald, der ist ein Held.
  3. #3

    optional

    Drauf hingewiesen sei, das einige ganze Geschichten auch von einem anderen deutschen Zeichner, Volker Reiche, gezeichnet wurden. Ist allerdings richtig, das der aktuell nicht mehr zeichnet.
    Unterlaufen wurden heiklere Themen wie Tod und Sex in adäquater und gelungener Form recht deutlich und des Öfteren auch von Don Rosa.
  4. #4

    Zitat von dasbeau Beitrag anzeigen
    So wie Herr Gulbransson denkt doch eigentlich jeder. Ich kenne niemanden, der Micky Maus mag. Warum gibt's die überhaupt?
    Ganz im Gegensatz zu Donald, der ist ein Held.
    bei den amis ist mickey sicher beliebter, er war ja auch fast 10 jahre vorher da, ausserdem lassen sich mäuse-ohren besser verkaufen...
  5. #5

    Zitat von dasbeau Beitrag anzeigen
    So wie Herr Gulbransson denkt doch eigentlich jeder. Ich kenne niemanden, der Micky Maus mag. Warum gibt's die überhaupt?
    Ganz im Gegensatz zu Donald, der ist ein Held.
    Tja, das ist wohl das Schicksal einer besserwisserischen kleinen Hauptfigur ohne bemerkenswerte Charaktereigenschaften, die - was besonders anödet - wohl auch am besten die disneyschen Moralvorstellungen verkörpert.
    Aber auch in anderen Comics lässt sich dieses Phänomen beobachten - wer empfindet wohl Asterix als interessanteste Figur in den gleichnamigen Heften oder Biene Maja in der Zeichentrickserie?
  6. #6

    Donald ist viel interessanter als diese Gutmaus Mickey!
    Nur noch getoppt von Goofy :D
  7. #7

    ich mochte als kind

    dagobert am liebsten^^...er ist einerseits immer vorneweg in die abenteuer gestürzt,und war begeisterungsfähig,auf der anderen seite war er auch oft so unfair.ich glaube,ich mochte einfach,dass er trotz allem ein anführer war,der kampflustig war,und in der regel den sieg davon trug.^^
    donald ist,wenn ich ihn mir als erwachsener anschaue,viel interessanter geworden.egal wie sauer,oder faul,oder drangsaliert (durch dagobert) er ist,er ist der gutherzigste der rumläuft.
    ganz ätzend fand ich immer die drei gören,und vorneweg daisy,die wirklich ekelhaft arrogant ist,und im grunde donald immer nur ausnutzt...und bei der kleinsten gelegenheit wendet sie sich dem schleimer gustav zu.ein wirklich schlimmer charakter ist sie,wenn man als erwachsener draufschaut.
    micky maus fand ich okay,aber es nervte schon sehr,dass,anders als heute,in den 80ern sich bei den taschenbüchern immer duck- und maus-bücher abwechselten.
    könnt ihr euch noch an die abwechselnd farbig und schwarz-weiß gedruckten seiten erinnern?^^

    aber insgesamt gab es da auch viele nebenfiguren,die ich als kind sehr kurios oder unheimlich fand...
    gitta gans und ihre unverbrüchliche liebe zu ihrem bertel,oder gundel gaukeley und ihre tragische fixiertheit auf den glückstaler,dagoberts leidgeprüfte sekretärin fräulein (!) rührig oder butler baptist^^.
    oder bei den micky-geschichten dieses phantom,das fand ich als kind gruselig,...oder dieser seltsame,sehr selten vorkommende naphtalin-essende gamma,keine ahnung wer oder was der genau war^^.
    kater karlo und seine trudi...oder der durch erdnüsse zu super-goof werdende goofy...den ich insgesamt aber sehr öde fand.
    auch sehr öde:klarabella und rudi,oder die dämlich-zickige minnie.
    alles in allem eine tolle welt,von der noch viel in erinnerung geblieben ist.
  8. #8

    Das erste mal im realen Deutschland

    Es ist schön, dass Donald im echten Deutschland unterwegs sein soll, das erste Mal ist es allerdings nicht, wenn ich mich richtig erinnere. Ich kann leider nicht mehr sagen wo ich dieses Abenteuer gelesen habe aber im Verlauf der Geschichte war Donald mit Dagobert in Ulm und hat das Ulmer Münster bestiegen. Zumindest glaube ich das es so war...
  9. #9

    Kapitalismus funktioniert!

    13 Trilliarden Taler hat der Onkel! Das ist doch mal 'ne Zahl. Wären das Euro, könnte man, zum heutigen Preis, damit Deutschland mit ca. 4 Meter Gold zudeckeln. Alle wären sagenhaft reich und und würden vor Glück nur noch Purzelbäume schlagen. Wie ist er dazu gekommen? Einfache Lösung: Sein Ahne Habakuk Duck hat seinerzeit mit seiner Bank einen Sparvertrag mit einer jährlichen Einzahlung von 1 Euro bei einer Laufzeit von 2000 Jahren und mit einer bescheidenen Verzinsung von 2,39% p.a. abgeschlossen. Da Entenzivilisationen, im Gegensatz zu denen der Menschen, stabil sind, konnte die Bank schließlich dem Erben Dagobert die paar Trilliarden mühelos über den Tresen schieben. Bleibt mir die Frage, die kein Journalist zu stellen wagt und kein Finanzexperte zu beantworten willens ist: Wo hat die Bank das Geld her?
    Könnte vielleicht Herr Gulbrannson mir weiterhelfen?


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