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Comic-Heldinnen für Kino und TV: Einfach super, diese Frauen!
Panini/ Dynamite EntertainmentLiebe Spider-Bat-Iron-Männer, ihr ödet uns an. Das Comic-Universum ist groß und bunt genug, Hollywood sollte endlich auf neue Film- und TV-Helden setzen. Oder besser: Heldinnen. Eine Vampirjägerin stünde bereit, mordlustige Feministinnen auch. Hier unsere Damen-Wahl.
http://www.spiegel.de/kultur/kino/0,1518,846293,00.html
- #1 23.08.2012 11:49 von
US comics
wenn man sich nun aktuell manga heldinen ankuckt sind sie bedeutend spannender und haben mehr tiefe.
- #2 23.08.2012 12:11 von
Wie schon bei der hier erwähnten Nolan-Catwoman kommen dabei dann doch wieder nur Sexy-Eye-Candy-Grazien dabei raus, die mit 12 cm Heels aus dem zweiten Stock springen...grandios!
Leise flinke Einbrüche sind natürlich nur in solchen Outfits möglich und auch nur mit vollem Make-Up. Hat die Verkleidung bei Bat-Spider-Ironman zumindest mal eine sinnvolle Erklärung ist sie hier reines "Sex sells". Und dafür bezahle wenigstens ich kein Eintrittsgeld.
(Daß nebenbei bemerkt "The Dark Night Rises" das nötig hatte ist schon herb enttäuschend). - #3 23.08.2012 12:22 von
- #4 23.08.2012 12:26 von
- #5 23.08.2012 13:12 von
Stimmt
Eine andere Art von Comicverfilmung wäre auf jeden Fall mal interessant, obwohl mich von der SPON Liste jetzt auch nur Y: The Last Man ansprechen würde.
Ansonsten fände ich Alan Moores "Top 10" mal interessant oder "Preacher" von Garth Ennis. Dann gäbe es mal eine Mischung aus männlichen und weiblichen Comicfiguren, ohne diese typische "Gut/Böse"-Konstellation.
Und wie meine Vorgänger schon gesagt haben: Nicht alle US Comics sind schlecht. - #6 23.08.2012 13:16 von
Und dann geben sie uns (ausser Y, das ist tatsächlich eine interessante Idee) genau die Heldinnen, die wir ja alle kennen und die schon eine Hollywood Bearbeitung erfahren haben, oder im Falle von Wonderwomen, die wo es nur eine Frage der Zeit ist bis die große Hollywoodverfilmung kommt. Ein Wonderwomenfilm hat auf dem Gebiet der weiblichen Superhelden ungefähr die Innovationskraft, die ein Supermanfilm auf dem Gebiet der männlichen Helden hat. Sie ist halt die erste Superheldin.
Ich hatte gehofft, dass die Redaktion hier aus den leider oft recht flachen weiblichen Charakteren vorallem aus dem Marvel und dem DC Universum einige interessante Figuren mit Tiefe herrausfischen konnte. Dem war aber leider nicht so.
Es muss doch aber weibliche Heldinnen geben, die nicht auf Sidekick, weibl. Counterpart zu einem männlichen Helden oder romantisches Interesse der Helden beschränkt sind. Frank Millers Elektra Comics wären vielleicht ein Ansatzpunkt. Oder die Arbeiten von Autorinnen wie z.B Gail Simone in der Serie Birds of Prey, in der es um ein Team von DC-Superheldinnen geht.
Das Interesse von Hollywood (und vielleicht auch der männlichen Leserschaft von Comics) lag aber zumeist auf den am meisten fetischisierten Figuren wie Catwomen (das traditionelle Outfit mit der Peitsche spricht für sich selbst) und Wonderwomen (die in den Comics ständig in Fesseln landet).
Mann muss aber auch sagen, dass die Comicverlage sich schon bemüht ihren weiblichen Charakteren mehr Tiefe zu geben, vorallem auf dem Bereich der "teenage Superheroes" um junge weibliche Comicfans anzusprechen. - #7 23.08.2012 13:20 von
Aber bitte diesmal anders
Bisher gab es nur wenige Comicverfilmungen mit weiblichen Hauptfiguren. Warum diese bislang alle günstigstenfalls "nicht so gut" waren, hat erst jüngst Lindsay Ellis analysiert:
The Worst (And Least Awful) Female Superhero Movies
Kurzfassung: "Tank Girl" ist blöd, aber halbwegs ansehbar. "Elektra" ist einfach grottenlangweilig, "Barb Wire" doof und sexistisch, "Catwoman" beleidigt die Intelligenz des Zuschauers, und "Supergirl" ist eine völlig konfuse, planlose Katastrophe ohne erkennbaren Plot. Allgemein ist das Problem, dass männliche Autoren und Regisseure eine weibliche Figur für ein männliches Publikum umzusetzen versuchen. Das Ergebnis ist häufig eine klischeehaft überzeichnete "starke, unabhängige Frau", die sich aber wieder extrem aufreizend kleidet.
Die Justice League war übrigens zumindest in den Comics nicht die "Antwort" auf Marvels Avengers - umgekehrt wird ein Schuh draus. Stan lee wurde seinerzeit von Marvel beauftragt, ein Superheldenteam zu erfinden, mit dem der Erfolg von DCs "Justice League of America" kopiert werden könnte. Der erste Versuch, "The Fantastic Four", hatte mit dem "Vorbild" eher wenig gemeinsam, wurde jedoch ebenfalls ein Erfolg. Lees zweiter Versuch, "The Avengers", kam der Sache schon näher. (Und 2003 gab es dann ja auch endlich das Crossover-Gipfeltreffen "JLA/Avengers".)
Dass Marvel im Kino mit den Avengers schneller war, steht auf einem anderen Blatt. - #8 23.08.2012 13:37 von
optional
"Liebe Spider-Bat-Iron-Männer, ihr ödet uns an."
Schon erstaunlich, wie manche Autoren Ihre persönliche Meinung durch ein verallgemeinerndes "uns" als eine allgemeine Meinung verkaufen wollen. Tatsächlich stehen Sie mit Ihrer Meinug ziemlich alleine da, Herr Borcholte. Zumal es für Sie anscheinend kein Nebeneinander, sondern nur ein entweder oder geben kann. Warum sollten Kulthelden wie Spiderman und Batman ersetzt werden? Weil Sie ein "man" im Namen tragen und damit nicht in Ihre feministische Weltsicht passen? Darf es keine starken männlichen Helden mehr geben? Schauen Sie sich mal die Verkaufszahlen der Filme und Geschichten über diese "öden" Männer an und Sie werden vielleicht begreifen, wie daneben Sie mit Ihrem Schwarz-Weiß-Denken liegen. - #9 23.08.2012 13:44 von
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