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Comeback des Plagiators: Guttenberg konnte Termin der Verfahrenseinstellung steuern

Der Verdacht lag auf der Hand, jetzt scheint es Belege zu geben: Der Termin der Einstellung des Strafverfahrens gegen Ex-Verteidigungsminister Guttenberg (CSU)war wohl kein Zufall. Der CSU-Mann konnte den Zeitpunkt kurz vor der Veröffentlichung seines ersten Interviews nach dem Abtauchen mitbestimmen.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...800144,00.html
  1. #240

    Ich frage mich das nicht

    Zitat von Giraffenzebra Beitrag anzeigen
    Man möge sich fragen, warum diese Frauen noch Single sind. ;-)

    MfG
    Die heben sich für Gutti auf!
  2. #241

    Besser ist U-Boot

    Zitat von Foul Breitner Beitrag anzeigen
    Auch wenn von Giovanni di Lorenzo kein kritisches Interview zu erwarten war und erst recht nicht in der Zeit , so hat sich Theo immerhin hingestellt. Die Blonde da von der FDP hat nicht mal dazu einen Arsch in der Hose gehabt und ist lieber auf Tauschstation gegangen.
    Sie meinen also, Frechheit siegt!
    Na denn...

    Als Diplomand musste ich auf dem Deckblatt eine eidestattliche Versicherung abgeben.
    Diese juristischen Schluris können offenbar durch jede Ritze kriechen. Wie die Pest!

    Soll er abtauchen, der Herr von und zu.
    Je tiefer, je besser! Anstand hat dieser Schaumschläger nicht.
  3. #242

    ...

    Zitat von Haio Forler Beitrag anzeigen
    Ich denke jeder von uns hat einmal einen Punkt im Leben erreicht, an dem er sich fragt, wie es nun weitergehen soll, gibt ja so Momente. Und wenn ich nun als Starpolitiker in Union als Weltenretter in mich gehe, dann muß ich mich halt fragen, wo denn meine Kernkompetenzen liegen.

    So.

    Und die liegen bei Guttenberg - wie die frappierende Namenähnlichkeit zwischen ihm und dem Erfinder des Buchdrucks schon naheliegt (ein 't' ist vermutilch einfach verdoppelt worden) - beim ... na? richtig: beim kopieren. So weit so gut.

    Und jetzt muß ich mich in einem nächsten Schritt fragen, wer mich braucht. Und dann ist man doch schon ein gutes Stück weiter. So die offizielle Theorie.

    Da wären zum Beispiel die Chinesen. Der Chinese kopiert gerne, sehr gerne. Da sollte es doch mit dem Teufel zugehen, wenn er dort keine Verwendung fände. Und da soll mir bitte schön auch kein Guttenberg daherkommen und sagen, daß er da keine Chancen hätte. Datt giltet nich'. Klar hat er die. Man muß es halt erst versuchen. Viele schon haben den ersten Schritt nie getan und damit irre Chancen verspielt.

    Aber dieser sympathische junge Deutsche hat Riesentalent, das hat er ja bewiesen; nur muß er jetzt internationale Erfahrung sammeln. Was halt noch fehlt, ist der Feinschliff.

    Jetzt einen vollkommen anderen Weg einzuschlagen und plötzlich in die Politik zu gehen, halte ich persönlich für falsch. Irgendwann ist es dann zu spät, und dann sagt er sich: "Hätt' ich mal ..."
    Seinen Entschluss zur Rückkehr fasste er in dem Augenblick, in dem ihm wieder einfiel, dass er sich ja niemandem anderem als nur dem deutschen Wähler stellen muss... da war ihm natürlich sofort klar: Alles wird gut!

    Wem es zuviel wäre, das ganz gemeinsame Buch des vonG und des GdL zu lesen, Titanic hat uns eine Zusammenfassung zur Verfügung gstellt:

    Heute druckt die Zeit erste Auszüge aus den Interviews, die Giovanni di Lorenzo mit Karl-Theodor zu Guttenberg geführt hat. Ende des Monats werden sie unter dem Titel "Vorerst gescheitert" in Buchform veröffentlicht. Wer weder Zeit noch Buch kaufen möchte – Guttenberg spricht dort über seine Familie ("die denkbar größte Dummheit meines Lebens"), seinen Aufstieg ("ein ungeheuerlicher Fehler, den ich von Herzen bedaure"), seinen Umgang mit eigenen Fehlern ("eine Patchworkarbeit, die sich am Ende auf mindestens 80 Datenträger verteilt hat"), seinen Rücktritt ("die denkbar größte Dummheit meines Lebens") und seine mögliche Rückkehr in die Politik ("ein ungeheuerlicher Fehler, den ich bereits jetzt von Herzen bedaure").
  4. #243

    The Stench of

    Corruption !
  5. #244

    Was für eine Farce

    Da wird einem die Möglichkeit gegeben aus einer Strafe den maximal möglichen Vorteil zu ziehen indem die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf seine Buchveröffentlichung gelenkt wird. Als ob er quasi zu Unrecht die Strafzahlung leisten musste. Damit dürfte er das vielfache der Strafe wieder reinbekommen und eine eigentlich daraus zu ziehende Erkenntnis im sinne der Redlichkeit wird er daraus wohl kaum ziehen.
    Hat man aber was anderes erwartet? Wer ehrlich ist, eigentlich nicht wirklich.
  6. #245

    -

    Tja, im Rahmen des Strafverfahrens gegen Klaus Zumwinkel hat ein Ermittlungsrichter auch Beschlüsse 12 Stunden zu spät ausgefertigt, sodass der schwererwiegende Punkt der Anklage gegen ihn verjährte.

    Das, davon bin ich ganz fest überzeugt, war aber reiner Zufall. ;-)
  7. #246

    aber nicht doch

    Zitat von ex_t_kunde Beitrag anzeigen
    Eine in dem Zusammenhang am Rand interessante Statistik: 41% der deutschen Single-Frauen wünschen sich ein Date mit von Guttenberg (auf WDR5 gehört). Wenn man bedenkt, dass es sich bei diesem um einen Hochstapler erster Güte handelt, dann sollte das zu denken geben...
    nämlich das er als Hochstapler wirklich gut ist.
  8. #247

    Comeback des Plagiators

    Zitat von Xeno87 Beitrag anzeigen
    ...er wiederkommt, gibt es nur zwei Möglichkeiten: entweder er verlässt dieses Land wieder, oder ich.
    Soll er doch wiederkommen, ich bin schon weg :P

    U.a. wegen der unsäglichen korrupten Verflechtung von Wirtschaft und Politik und betrügerischen Strippenziehern wie ihm.
  9. #248

    Phantastisch Peinlich

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Verdacht lag auf der Hand, jetzt scheint es Belege zu geben: Der Termin der Einstellung des Strafverfahrens gegen Ex-Verteidigungsminister Guttenberg (CSU)war wohl kein Zufall. Der CSU-Mann konnte den Zeitpunkt kurz vor der Veröffentlichung seines ersten Interviews nach dem Abtauchen mitbestimmen.

    http://www.spiegel.de/politik/deutsc...800144,00.html
    Spon kriegt endlich mit dass hier eine Kommunikationskampgagne gelaufen ist. Hier wurde ja auch gejubelt bei Werbung statt Leistung. Fuer Journalisten eher bechaemend einem politischen Manoever voll aufgesessen zu sein.
  10. #249

    Steuer

    Zitat von u_s Beitrag anzeigen
    Ein mediensüchtiger Lügner und Betrüger. Wetten, dass er die 20000 (die im übrigen IMHO deutlich zu wenig sind) noch als mildtätige Gabe verkauft?
    ... und dann noch als Spende deklariert von der Steuer absetzt!








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