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Cohn-Bendit über das Krisenmanagement: "Sonst ist alles futsch, tschüss Euro"

Erst im letzten Moment haben die Euro-Staaten Griechenland mit Milliarden gerettet. Ein Debakel, wettert Daniel Cohn-Bendit im SPIEGEL-ONLINE-Interview - und warnt Merkel, Sarkozy und Co. vor "ökonomischem Nationalismus". Sonst sei der gesamte Euro-Raum gefährdet.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...693585,00.html
  1. #100

    ja

    Zitat von tubelayer53 Beitrag anzeigen
    "Wäre Europa gleich richtig eingestiegen, wäre alles einfacher und billiger gewesen." Meint der Herr C-B.

    Wenn man vom Rathaus kommt, ist man ja immer schlauer.

    Wäre Europa gleich richtig eingestiegen, gäbe es in Griechenland erst gar keine Reformen. Welcher Politiker würde sich dort hinstellen und Reformen ankündigen und durchziehen --- wo doch jetzt Geld da ist? Politisch nicht durchsetzbar!
    Der Zeitpunkt für das Einschreiten war das Jahr 2004, als der Betrug der Griechen zur Aufnahme in den Euro-Raum bekannt wurde. Aber damals haben die Politiker ja gemeint, man könne da nichts machen - und es ging einfach weiter.

    Das Ergebnis sehen wird jetzt.
  2. #101

    Erstaunlicher Sachverstand

    Der Mann hat die letzten 20 Jahre sehr gut genutzt und ist i.d.T. auf der Hoehe der modernen Oekonomie.
    (ich Gegensatz zu vielen anderen Postern kann ich das sogar beurteilen)

    Sehr gutes Interview, sehr schoene Ideen.
    Insbesondere der Europaeische Waehrungsfonds wuerde zum jetzigen Zeitpunkt eine sehr gute Loesung darstellen und mit hoher Wahrscheinlichkeit schnell erfolgreich sein .

    Durch die Bankenkrise sind viele insbesondere aeltere Menschen zutiefst verunsichert bzgl. Geldanlagen. Die Menschen moechten einfach nur eine sichere Geldanlage die zwar mehr als 1% bringen sollte, aber keine 8% bringen muss.
    So aehnlich wie frueher die Bundeschatzbriefe fuer 4% bis 6% jaehrlich. Heute bringen Bundesschatzbriefe nur noch 2%, das interessiert keinen mehr.

    Daher investieren (aus Mangel an Alternativen) inzwischen auch viele einfache Leute in Finanzprodukte, welche ihnen aufgeschwatzt werden.
    Der Waehrungsfonds wuerde insofern eine echte Luecke schliessen und zudem ein sehr wirkungsvolles geldpolitisches Instrument fuer Europa darstellen.

    Wie gesagt, sehr gutes Interview und viel Sachverstand.
  3. #102

    Zitat von Emil Ule Beitrag anzeigen
    ...Die griechische Regierung hat privatwirtschaftliche Verträge unterschrieben. Wenn jetzt die griechische Regierung von der deutschen Regierung verlangt, dass die deutsche Regierung die Verträge der Rüstungskonzerne mit der griechischen Regierung verändert, dann hat die griechische Regierung nicht ganz kapiert, was ein Rechtsstaat ist. Da muss sich die griechische Regierung mit dem Rüstungskonzern in Verbindung setzen. Das ist ihr unbenommen und das wird sie hoffentlich auch tun. Das Problem ist dann natürlich, dass der griechische Staat dann Probleme kriegt, an hochpreisige Invesitionsgüter 'ranzukommen, wenn er seine Verträge nicht einhält. Auf Staaten, die mal schnell für 'ne Milliarde Kriegsspielzeug bestellen und die Finanzierung nicht gesichert haben, da verzichten die Lieferanten nämlich gerne. Das kann nämlich ratzfatz in die Pleite führen. So'n halbfertiges U-Boot kriegt man ja nu nicht bei ebay versteigert.

    Es klingt gut, den Merkels den Rüstungswahn der Griechen in die Schuhe zu schieben - springt aber zu kurz.
    Laut CB hat die griechische Regierung doch versucht, die Rüstungskäufe zu verschieben, aber die deutsche Regierung verbindet die Hilfe mit dem Einhalten der Rüstungsverträge (Zitat: "Du bekommst Hilfe, ja, aber die Verträge über die militärischen Beschaffungen müssen eingehalten werden.")
    Wie gesagt... wenn es stimmt...
  4. #103

    euro

    die neu Welt dreht sich anders um.Alle dieser (ILLUMINATI) cohn-b-a-endit,DER EX AUSSENMINISTER fischer.bekannte als strassenschläger leben heute im lux, UND SAUSE auf kosten der steuerzahler.Die alle haben Europa mit ihre Betonkopfe aus Brüssel im unglück manövriert.Ihre macht gelüste und der euro sind der täglicher Attentat an der kaufkraft-Portmonee ersparnis der menschen im dieser Sowjet Union copy Name eu .dieser 68er sind heute an die macht das ist das Problem.Futsch ist heute die Freiheit der Menschen im Europa.tschüss und adios soll man der euro wünschen
  5. #104

    Ist das alles?

    Für meine Begriffe setzt Cohn-Bendit hier ungeheuerliche Anschuldigungen in die Welt, die zudem für Deutschland reichlich unangenehm sind.
    Ich hätte doch mit einem Aufschrei gerechnet, oder zumindest mit einem deutlich weiträumigeren Presse-Echo.

    Oder ist es kein Skandal, wenn die europäischen Regierungen Griechenland in dieser Situation den explizit geäußerten Wunsch abschlagen, endlich seine überflüssige Rüstung zurückzufahren - nur damit sie weiter Waffen liefern können?
    Das ist der Stoff, aus dem linke Wahlsiege gemacht werden. Und dennoch wird das nicht weiter thematisiert, wird da nicht nachgebohrt?
    Was ist los?
  6. #105

    ooo

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Erst im letzten Moment haben die Euro-Staaten Griechenland mit Milliarden gerettet. Ein Debakel, wettert Daniel Cohn-Bendit im SPIEGEL-ONLINE-Interview - und warnt Merkel, Sarkozy und Co. vor "ökonomischem Nationalismus". Sonst sei der gesamte Euro-Raum gefährdet.

    http://www.spiegel.de/politik/auslan...693585,00.html
    Zu der Situation in den Kommunen sagt er nix, oder ?
    Imho eine Blendgranate nach der Anderen ... der Typ halloziniert
  7. #106

    ++

    Zitat von Sabi Beitrag anzeigen
    "Merkels, Sarkozys u. wie sosnt alle heissen" haben keine
    Ahnung, nur der kleine (möchtegern Prinz) Ex-Chaot hat
    die Ahnung und Wissen für sich gepachtet ! Soviel Dummheit
    von so einem schon alten Mann ! Außer Polemik und Agit-Prop.
    kann der Mann nix ! Statt Fakten werden nur Emotionen
    geweckt u. bedient - ein wahrer Populist ! So dürfen die
    Grünen nie wichtige Ämter bekleiden !
    Die Grünen können es sich sogar leisten eine Doppelspitze als Parteiführung zu haben und die auch noch mit Claudia Roth zu besetzen. Der augenblickliche Wählerzuspruch wird dadurch nicht gemindert. Das verstehe, wer will...
  8. #107

    ooo

    Zitat von isardor Beitrag anzeigen
    Hmm, wenn wir dann die DM zurückkriegen, wird dann wieder alles billiger?
    Das Problem ist, dass die Demographie erst nach unten gehen muss.. dann ist Deutschland komplett abhängig vom Euro

    Das ist hier die Taktik

    Es gibt wissenschaftliche Studien .. ab einer Überfremdung von ca. 20% gibt es keine nationale Poltik mehr.
    Nur wer wandert dann noch nach Deutschland ein ?
    Ein widerspruch ?

    Sobald die sozialen Systeme zusammenbrechen, verschwinden die Einwanderer natürlich wieder.. dann ist Export-Industriepolitik angessagt, um Geld nach D. zu holen.
    D.h. wir schuften dann bis zum Abwinken für den globalen Wohlstand


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