CO2-Ziele der EU: BMW warnt vor teureren Autos

dapdDie Ziele der Europäischen Kommission zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes könnten Autos deutlich teurer werden lassen. Davor warnte BMW auf dem Wirtschaftforum in Baden-Baden. Gleichzeitig forderte der Hersteller Subventionen für Elektroautos.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/c...-a-862379.html
  1. #120

    Zitat von ir² Beitrag anzeigen

    Peak Oil hat nicht stattgefunden, und es ist unwahrscheinlich, dass dies in naher oder ferner Zukunft der Fall ist.
    Genauso ist es. Den Peak Oil würde man daran erkennen, wenn es sich wieder rentiert, aus Braunkohle Benzin zu machen. Fischer - Tropsch und so.
    Fischer-Tropsch-Synthese
    Da haben wir noch lange hin.
  2. #121

    Zitat von keepitcool Beitrag anzeigen
    Die beobachtete Temperaturerhöhung der Erde von 0,8 Grad entspricht übrigens sehr schön den Wert aus dem Lehrbuch, wnn man berücksichtigt, dass es sich um sehr langsame Effekte handelt.
    Ich weiss nicht, welches Lehrbuch Sie da zu Rate ziehen.
    Die Erhöhung der Lufttemperatur seit der kleinen Eiszeit hat es noch nicht einmal fertig gebracht, die Temperaturen des mittelalterlichen und römischen Klimaoptimums zu erreichen. Und damals ging es den Leuten richtig gut. Städtegründungen, Kathedralenbau...
  3. #122

    Erneuerbare Energie ist alle 4 Jahre veraltet und zu entsorgen/ersetzen. Toll !

    Zitat von keepitcool Beitrag anzeigen
    Peak Export Oil war 2006, d.h. 2006 war das Maximum des auf dem Weltmarkt angebotenen Öls. seitdem nimmt die Menge ab und wird entsprechend teurer. Die von der EIA genannte Fördermenge fuer Mai 2012 liegt unter 89 Mio Barrel. Das Plateau der Förderung seit 2005 ist ein Fakt. Da die EIA bei der Gesamtmenge des Öls auch Flüssigkeiten mit niedrigem Energiegehalt wie Biomethanol mitrechnet, ist auch der Peak der geförderten Energie aus oel überschritten. Man muss wirklich die Augen ganz fest zukneifen, um nicht zu sehen, dass man erneurbare Energien mit Hochdruck entwickeln muss.
    Weshalb auch?

    Die Heutigen Autos brauchen 1/3 dessen was Sie vor 20 Jahren auf 100km verbrauchten.

    Mittlere Motorboote brauchen immer noch 250-500Liter/Std.

    Wenn der heutige Literpreis 100% um erhöht wird, macht das Keinem mit zeitgemässem Auto was aus (Ausser er least/zahlt über Seinen Verhältnissen das Auto ab).......

    1. Werden dann Fördergebiete/Techniken für die Öl/Gaskonzerne lukrativ die Heute zu teuer sind.

    2. Werden die Autokonzerne noch mehr dazu getrieben über 30% sparsamere Modele bezahlbar abzuliefern.

    3. Werden mit jedem E-Auto mehr von Staat mehr Steuern auf den Strom oder E-Neuwagen drauf geschlagen.


    Sie werden sehen, der Privatverkehr wird noch mind. 20 Jahre ohne grossen Veränderungen wie gehabt weiterfahren.

    Gewerbe, Behörden, Taxis werden wie beim Diesel zuerst mit E-Antrieben zu erobern sein. Busse, LKWs werden zuerst auf Gas oder als Trolley fahren müssen bevor es über die Premium-Autos hinaus auf den Privatverkehr als bezahlbar hinübergreift.


    Schade ist dann nur das Afrika und Indien mit extra für diese Märkte Billigst Verbrennungs-Autos abgedeckt werden müssen. Weil es keine gebrauchten Autos aus der 1.Welt mehr gibt um Tot zu fahren ;-(

    Der Gebrauchte E-Wagen in Europa ist nach 4 Jahren veraltet und überholt und der Gebraucht-Händler will Nichts mehr dafür geben, weil er für hiesige Kunden alt ist und in der 3. Welt nicht gebraucht werden kann.

    Fakt ist dann:

    Das auf das 20jährige Leben eines heutigen Verbrennungsmotor-Fhz.
    4-5 zu entsorgende E-Autos kommen und mindesten 2 Billigst 3. Weltautos mit Verbrennungsmotor........ wo ist da der Umweltgedanken?
  4. #123

    Führer in Umwelttechnik, E-Antrieben und Patenten mit Lizenzeinnahmen...Der Chinese

    Sollen die Vermögenden das tüfteln mit Ihrem Kauf fördern und es in Ihren Kreisen trendy finden aufgrund der Entwicklung jedes 4 Jahr was Neues zu kaufen.

    Wir Normalos werden 20 Jahre warten bis es was brauch/bezahlbares zu kaufen gibt ;-)

    Und 35 Jahre ruhig sitzen bleiben bis die 2.und 3.Welt den Anschluss an unsere Heutige Umweltnormen/Recyclingmethoden gefunden hat.

    Also müssen wir Hier bis 2040 nicht Viel ändern und können ruhig warten bis China mit modernerem/billigeren Umweltprodukten auf unserem Heimmarkt erscheinen............... Den die Chinesen haben in kleinster Weise Druck wegen ihren Konkurrenten sondern einen immensen Druck von der Seite Ihrer Bevölkerung/Heimat-Umwelt.

    China wird die Nr.1 werden in Sachen Umwelttechnik und als Umwelt-Vorbild und Europa/USA mit bezahlbarem KnowHow eindecken. Da können die Westkonzerne schon in ein paar Jahren technisch wie preislich nicht mehr mithalten und bei 3/4 aller Patente kassiert der Chinese die Lizenz.

    Tja auch Hier verschläft der Westen nach Fotoapparat,Radio,TV,PC, E-Roller,Hybrid, Weltraum, Sonnenkollektoren, E-Autos nun auch noch die Umwelttechnik mit einem arroganten Lächeln.
  5. #124

    Zitat von raskolnikov.. Beitrag anzeigen
    1. Das Primärziel unserer Ökonomie ist nicht Bedarfsdeckung sondern Gewinnmaximierung;
    Erstens ist das falsch, zweitens ist Gewinnmaximierung nichts anderes als die Ertragseffizienz zu steigern.

    Zitat von raskolnikov.. Beitrag anzeigen
    2. Der Investitionseinsatz steigt mit der Anforderung konkurenzfähig zu sein und Mitbewerber zu übertrumpfen; spielt Konkurenzdenken keine Rolle, gehen auch Automatisation und "Arbeitskräfte-Freisetzungen" zurück.
    Das heisst sie wollen Konkurrenz abschaffen und die Produktivität senken.

    Zitat von raskolnikov.. Beitrag anzeigen
    und steht dem Wirtschaftskreislauf zu großen Teilen nicht zur Verfügung, da es auf den Konten einiger Weniger vor sich hin schlummert.
    Geld muss erwirtschaftet werden. Es schlummert auch nicht sondern zirkuliert im Wirtschaftkreislauf, da es auf Konten und nicht in Tresoren oder Matrazen liegt. Läge es dort nocht gäbe es auch keine Kredite.

    Zitat von raskolnikov.. Beitrag anzeigen
    Materielles Denken ist mir fremd.
    Die meisten Menschen haben aber das bestreben ihren materiellen Wohlstand zu verbessern. Dieses Bestreben wiederum schafft erst die Grundlage für auch ihr bescheidenes Auskommen, denn die meisten Einkommen hängen an Produkten und Dienstleistungen die nicht unbedingt notwendig sind.

    Zitat von raskolnikov.. Beitrag anzeigen
    5. Kann ein Unternehmen seine Produkte (Teller) nicht verkaufen weil sie qualitativ zu minderwertig oder zu teuer sind, dann hat es sein Ziel verfehlt und geht,.....kaputt.
    Das trifft aber nur zu, wenn es Wettbewerb gibt, und witschaftlich sinnvoller Wettbewerb erfordert Kaufanreize die über Qualität und Preis hinausgehen.

    Zitat von raskolnikov.. Beitrag anzeigen
    Die Frage ist aber doch auch, wieviele Tellerproduzenten brauchen wir denn bitte?
    Die Frage stellt sich nicht sondern entscheidet der Markt.


    Zitat von raskolnikov.. Beitrag anzeigen
    6. Langlebige Produkte sind im ökonomischen Sinne nicht nachhaltig? Das ist der Brüller! Es ist also nicht nachhaltig, ressourcenschonend zu wirtschaften?
    Ökonomsiche Nachhaltigkeit erfordert eine kontinuierliche Nachfrage. Diese ist umso weniger gewährleistet, je langlebiger ein Produkt ist. Ressourcenschonen wirtschaften macht nur dann Sinn wenn damit bei gleicher Qualität zu geringeren Kosten produziert werden kann.

    Zitat von raskolnikov.. Beitrag anzeigen
    Denken Sie doch bitte mal an die vorindustrielle Zeit zurück als handwerk noch goldenen Boden hatte, als Handwerkerleistungen noch qualitativ gut und trotzdem bezahlbar waren; das hat doch funktioniert, oder etwa nicht?
    Hat es nicht, denn der Lebensstandard war allgemein niedrig.

    Zitat von raskolnikov.. Beitrag anzeigen
    7. Ja, und das ist der entscheidende Faktor; wie kann ich sinkende Effizienz in einem planwirtschaftlichen System vermeiden?
    Sie lässt sich nicht vermeiden. Ausserdem erfordert Planwirtschaft ein totalität dirigistisches Staatverständnis und kann mit einer freiheitlich demokratsichen Gesellschaft nicht koexistieren. Der Staat ist zudem nachweislich der schlechteste aller Unternehmer.
  6. #125

    Zitat von keepitcool Beitrag anzeigen
    Schön, ein der Öl- oder zumindest der Autoindustrie nahestehender Forist antwortet.
    Nein, ich war beim Wetterdienst. Und dort gibt man einen Dreck auf den "menschengemachten Klimawandel". Außer jemand lässt im Aufzug einen fahren ...

    Zitat von keepitcool Beitrag anzeigen
    Nach dem Physik-Lehrbuch von Gerthsen entspricht eine Anhebung von 300 auf 600 ppm fünf Grad Temperaturerhöhung,
    also kann man mit etwa 25 Grad Erhöhung rechnen. Damit wird die Erde wirklich unbewohnbar.
    Die beobachtete Temperaturerhöhung der Erde von 0,8 Grad entspricht übrigens sehr schön den Wert aus dem Lehrbuch, wnn man berücksichtigt, dass es sich um sehr langsame Effekte handelt.
    Seit 2002 hat keine Erwärmung mehr stattgefunden.

    Das Klima ist nie "gleich" oder stabil, sondern einem beständigen Wandel unterworfen, der auch verschiedenen Lang- und kürzerwellige Rhythmen kennt. Es gibt einen beständigen Wechsel von Kalt- und Warmzeiten, der maßgeblich von astronomischen Faktoren (SONNE!) beeinflusst wird. So gab es im Mittelalter eine Warmzeit, später die "Kleine Eiszeit" im 17. Jahrhundert mit schlimmen Folgen für die Menschen. Und die oft bejammerte Gletscherschmelze setzte bereits 1860 ein, zu einer Zeit also, für die menschlicher Einfluss auf das Klima völlig ausgeschlossen werden kann.

    Heute wird uns eingeredet, dass es ein "Normalklima" gäbe und jede Veränderung schlecht wäre . Die Fußnote daran ist, dass wir uns mittlerweile so auf der Erde breitgemacht haben, dass die Veränderungen tatsächlich für Teile der Menschheit schwer zu verkraften sind. Bei fast sieben Milliarden Menschen gibt es nicht mehr so viele Möglichkeiten, die Menschheit ein bisschen einzugrenzen. Mal abgesehen davon, dass es politisch vollkommen undenkbar scheint. Aber so war bis vor kurzem (in weltgeschichtlichen Maßstäben gesehen) der normale Lauf der Dinge. Anpassen oder Aussterben. Die "Church of Global Warming" propagiert den dritten Weg: Wir verändern einfach die Welt, setzen ein Normalklima fest und versuchen, diesen Status Quo um jeden Preis zu erhalten. Na viel Spaß ...
  7. #126

    Zitat von M. Michaelis Beitrag anzeigen
    Erstens ist das falsch, zweitens ist Gewinnmaximierung nichts anderes als die Ertragseffizienz zu steigern.
    Das heisst sie wollen Konkurrenz abschaffen und die Produktivität senken.
    Geld muss erwirtschaftet werden. Es schlummert auch nicht sondern zirkuliert im Wirtschaftkreislauf, da es auf Konten und nicht in Tresoren oder Matrazen liegt......
    Es ist zwecklos, ich gebe mich geschlagen, aber nicht Ihren "Thesen"......
  8. #127

    Was ist sinnvoller...

    ... ein "gebrauchtes Proll-Mobil" fuer die "unteren Bildungsschichten" zu fahren (das schon hergestellt ist), 265 PS und einen Drei-Liter Reihensechszylinder hat, obendrein noch gut aussieht und richtig Spass macht...

    ... oder eine droege, langweilige Elektrokutsche, die mindestens 10.000 Euro teurer ist und nur halb so viel Spass bietet... und noch hergestellt werden muss (CO2 Bilanz und so)?

    Ich nehme den BMW. Und hab' Spass dabei, als "Untere Bildungsschicht" bezeichnet zu werden.
  9. #128

    ...

    Zitat von M. Michaelis Beitrag anzeigen
    ...
    Geld muss erwirtschaftet werden. Es schlummert auch nicht sondern zirkuliert im Wirtschaftkreislauf, da es auf Konten und nicht in Tresoren oder Matrazen liegt. Läge es dort nocht gäbe es auch keine Kredite.
    ...
    Umgekehrt wird ein Schuh draus: Ohne Kredite gäbe es kein Geld. Zumindest im derzeitigen europäischen Finanzsystem. Geld wird von den Zentralbanken "geschöpft", indem diese Kredite vergeben. Jeder existierende Euro stammt aus einem Kredit, und wenn alle Kredite getilgt würden dann gäbe es keinen einzigen Euro mehr.

    Ist allerdings off-topic.
  10. #129

    Die verschiedenen Peaks

    Zitat von günter1934 Beitrag anzeigen
    Könnte es vielleicht sein, dass die Menge abnimmt, damit die Förderländer höhere Preise erzielen?
    Unter folgendem Link ist eine Kurve der Förderung von Nordsee-Ol mit deutlich ausgeprägtem Peak zu finden:
    lfrderung aus der Nordsee fllt auf tiefsten Stand seit 30 Jahren
    Großbritannien würde sicher mehr Ol fördern und verkaufen, aber es geht nicht. Die Zahl der Förderländer, die ähnliche Förderkurven haben, nimmt zu, die verbleibenden Länder können natürlich manipulieren.
    Fast alle Förderländer verbrauchen immer mehr Öl selbst und verkaufen weniger, wodurch weniger auf den Weltmarkt kommt. Das auf dem Weltmarkt gehandelte Öl wird "Available Net Exports" genannt (Nach Jeffrey Brown googeln).
    Für Europa ist eigentlich nur ANE interessant, das 2006 sein Maximum hatte und seitdem weniger wird. Was die Scheichs fördern und gleich wieder verbrennen, hilft nichts.
    Anmerkung: Der Gerthsen ist für Physiker ein Standard-Nachschlagewerk.