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CO2-Ziele der EU: BMW warnt vor teureren Autos

dapdDie Ziele der Europäischen Kommission zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes könnten Autos deutlich teurer werden lassen. Davor warnte BMW auf dem Wirtschaftforum in Baden-Baden. Gleichzeitig forderte der Hersteller Subventionen für Elektroautos.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/c...-a-862379.html
  1. #110

    Peak oil ist relevant

    Zitat von ir² Beitrag anzeigen
    Peak Oil hat nicht stattgefunden, und es ist unwahrscheinlich, dass dies in naher oder ferner Zukunft der Fall ist.
    Peak Export Oil war 2006, d.h. 2006 war das Maximum des auf dem Weltmarkt angebotenen Öls. seitdem nimmt die Menge ab und wird entsprechend teurer. Die von der EIA genannte Fördermenge fuer Mai 2012 liegt unter 89 Mio Barrel. Das Plateau der Förderung seit 2005 ist ein Fakt. Da die EIA bei der Gesamtmenge des Öls auch Flüssigkeiten mit niedrigem Energiegehalt wie Biomethanol mitrechnet, ist auch der Peak der geförderten Energie aus oel überschritten. Man muss wirklich die Augen ganz fest zukneifen, um nicht zu sehen, dass man erneurbare Energien mit Hochdruck entwickeln muss.
  2. #111

    Zitat von bembel71 Beitrag anzeigen
    In der bildungsfernen Unterschicht ist ein dicker BMW auch heute noch ein Statussymbol.
    In der bildungsfernen Unterschicht ist ein GEBRAUCHTER 3er BMW auch heute noch ein Statutssymbol.

    In der gebideten und erfolgreichen Oberechicht faehrt man NEUE BMW. Nicht als Statussymbol sondern weil es Spass macht ....
  3. #112

    Zitat von karhu1 Beitrag anzeigen
    In der bildungsfernen Unterschicht ist ein GEBRAUCHTER 3er BMW auch heute noch ein Statutssymbol.

    In der gebideten und erfolgreichen Oberechicht faehrt man NEUE BMW. Nicht als Statussymbol sondern weil es Spass macht ....
    Na wenn ich so sehe welche Typen mit neuen BMW teilweise so rumschüsseln lässt mich das an Ihrer Behauptung zweifeln, daß es sich dabei um Angehörige der gebildeten Oberschicht handelt.
    Neee, die Dinger gelten schon in der vermeintlich gebildeten Oberschicht als Statussymbol weshalb ich mir u. a. auch nie so eine Schüssel kaufen würde.
  4. #113

    .

    Zitat von karhu1 Beitrag anzeigen
    In der bildungsfernen Unterschicht ist ein GEBRAUCHTER 3er BMW auch heute noch ein Statutssymbol.

    In der gebideten und erfolgreichen Oberechicht faehrt man NEUE BMW. Nicht als Statussymbol sondern weil es Spass macht ....
    Auf Leasing oder als "Firmen"wagen sind auch neue BMWs für die bildungsferne Unterschicht bezahlbar. 500-1000 Euro im Monat ist das diesen Menschen wert. Lustig, was bei Obstverkäufern, Kioskpächtern, Geschäftsleuten mit dubiosen Einnahmen, ... alles als Firmenwagen durchgeht.
  5. #114

    Zitat von keepitcool Beitrag anzeigen
    Peak Export Oil war 2006, d.h. 2006 war das Maximum des auf dem Weltmarkt angebotenen Öls. seitdem nimmt die Menge ab und wird entsprechend teurer.
    Der Preis basiert nunmal auf Verknappung. Sinkende Ölpreise wollen weder die Ölkonzerne noch die Regierungen.

    Seit Jahrzehnten richten alle weltweit wichtigen Ölunternehmen ihre Explorationsarbeiten und die Sicherung der dabei gefundenen neuen Ölfelder an der für die nächsten Jahre (der Planungshorizont liegt zwischen 2 und 20 Jahren) erwarteten Nachfrage aus. Das hilft den Unternehmen, die äußerst kostspieligen Erschließungsarbeiten auf das absolut erforderliche Minimum zu beschränken und bei den jeweils in Angriff genommenen Ölfeldern möglichst schnell in die Gewinnzone zu kommen. Unter anderem aus diesem Grund kam es im Jahr 1972 zur gravierenden Fehleinschätzung des “Club of Rome“, der – auf Basis der damals als "gesichert" angesehenen Ölfelder – das Versiegen der Ölförderung schon für das Jahr 2000 ankündigte.

    Alle Angaben zu den weltweiten Öl- und Gasreserven stellen deshalb stets nur eine Momentaufnahme dar. Sie variieren zwangsläufig mit dem zunehmenden Erkenntnisstand. Und sie sind auch in Abhängigkeit von der erwarteten Entwicklung der Energiepreise zu sehen. Je höher diese eingeschätzt werden, um so mehr Öl- und Gasfelder wären auch wirtschaftlich sinnvoll auszubeuten.

    Seit Beginn der Ölförderung vor etwa 150 Jahren haben wir rund eine Bllion Barrel gefördert. Schaut man die globalen Reserven an, dann haben wir noch schätzungsweise zwischen 14 und 16 Billionen Barrel Öl. Je nach ansteigendem oder stagnierendem Bedarf ergibt sich draus eine Reichweite zwischen 100 und 450 Jahren.

    Die vor der brasilianischen Küste entdeckten Ölfelder dürften nach seriösen Schätzungen mehr als 30 Milliarden Barrel hergeben, was sie zu dem weltweit fünftgrößten Vorkommen – soweit bekannt – macht. Weitere riesige Öl- und Gasfelder gibt es zwischen der nordvietnamesischen Küste und der chinesischen Insel Hainan. Weil das von Misstrauen geprägte Verhältnis zwischen Vietnam und China bislang jede Einigung über die Förderrechte verhinderte, gibt es noch keine verlässlichen Größenschätzungen. Die meisten Fachleute sprechen aber schon jetzt von Vorkommen, wie man sie bisher nur von Sibirien oder Saudi-Arabien kannte.
  6. #115

    Zitat von aaww Beitrag anzeigen
    den nicht der Grüne Hermann führt Krieg gegen die Autoindustrie, sondern die Autoindustrie gegen die Menschheit. Wer braucht Premiumautos? Nur Verrückte, Millionäre und Politiker. Sie leben auf Kosten anderer, indem sie mehr CO2 absondern als notwendig.
    Klimatische Veränderungen geschehen seit jeher häufig auf der Erde, aber nicht häufig genug, um sich im Bewusstsein der Menschheit durchzusetzen. Vor 10.000, 50.000 und 100.000 gab es noch keine Fabriken und auch der Verbrennungsmotor war noch nicht erfunden. Trotzdem kam es immer wieder zu teilweise extremen klimatischen Veränderungen. Und sowas wird immer wieder geschehen und zwar nicht weil die Menschheit Auto fährt, sondern weil es Teil des globalen Klimasystems ist.

    Es gab Zeiten, das war der CO²-Gehalt in der Atmosphäre ungleich höher als heute, vereiste Polkappen (Stichwort global warming) gabs in der gesamten Erdgeschichte übrigens eher selten.

    Das menschliche Industriezeitalter (ca. ab 1850) ist in weltgeschichtlichen Maßstäben nur ein Lidschlag, der das Klima ungefähr so sehr beeinflussen kann, wie die Sonnenaktivität. Der "CO²-verursachte Klimawandel" ist nichts weiter als Panikmache von machtgeilen Politikern, geldgeilen Lobbyisten und sensationsgeilen Medien die sich auf Kosten des Steuerzahlers die Klinke in die Hand geben.

    Da wird eben ein "Normalklima" festgelegt, und auf alles eingedroschen was dieser These wiederspricht. Der eigentliche Aspekt sind natürlich die wirtschaftlichen Interessen: ein kapitalistisches System, das ständiges Wirtschaftswachstum braucht zum Funktionieren, übt eine Art Innovationszwang aus, der nicht nur immer neue Produkte und Bedürfnisse hervorbringt, sondern der auch uralte, bisher "kostenlose" Elemente der Natur und der sozialen Dienstleistungen mit "Preisschildern" versieht: vor 500 Jahren wäre niemandem eingefallen für Müll, Wasser oder Abwasser zu bezahlen (vermutlich auch nicht fürs Haareschneiden oder den Großteil aller anderen Berufe im Dienstleistungssektor, der heute 2/3 aller Arbeitsstellen ausmacht) - heute zählt nicht nur Müll, Wasser und Abwasser zum BIP/GDP, sondern eben auch die CO²-Emissionsrechte... - natürlich stecken tatsächliche Erfordernisse / Sachzwänge hinter diesen relativ modernen Geschäftsfeldern.
  7. #116

    Sehen Sie

    Zitat von TS_Alien Beitrag anzeigen
    Auf Leasing oder als "Firmen"wagen sind auch neue BMWs für die bildungsferne Unterschicht bezahlbar. 500-1000 Euro im Monat ist das diesen Menschen wert. Lustig, was bei Obstverkäufern, Kioskpächtern, Geschäftsleuten mit dubiosen Einnahmen, ... alles als Firmenwagen durchgeht.
    wenn es denen schlecht ginge, wuerde ein Opel vor dem Kiosk stehen. Davon abgesehen sieht auch ein 3 Jahre alter Leasingruecklauefer mit 120000 km auf dem Buckel gut vor einer Trinkhalle aus.
  8. #117

    Zitat von karhu1 Beitrag anzeigen
    wenn es denen schlecht ginge, wuerde ein Opel vor dem Kiosk stehen.
    Es geht Ihnen aber ja nicht wirklich schlecht, denn der Steuerzahler bezahlt schließlich diese überteuerten Firmenschüsseln; und wird der Laden vor die Wand gefahren, geplant oder nicht geplant, wird die Karre eben rechtzeitig auf Oma, Opa, den Wellensittich, die Katze, den Ficus.......überschrieben.
  9. #118

    An die, die "Weiter so" propagieren

    Zitat von JeeperWH Beitrag anzeigen
    Seit Beginn der Ölförderung vor etwa 150 Jahren haben wir rund eine Bllion Barrel gefördert. Schaut man die globalen Reserven an, dann haben wir noch schätzungsweise zwischen 14 und 16 Billionen Barrel Öl.
    Die vor der brasilianischen Küste entdeckten Ölfelder dürften nach seriösen Schätzungen mehr als 30 Milliarden Barrel hergeben. Weitere riesige Öl- und Gasfelder gibt es zwischen der nordvietnamesischen Küste und der chinesischen Insel Hainan.
    Schön, ein der Öl- oder zumindest der Autoindustrie nahestehender Forist antwortet.

    Sehen wir Ihre Zahlen mal näher an. Zum Vergleich nehmen wir die Zahlen von Tom Murphy (http://physics.ucsd.edu/do-the-math/...l-perspective/). Eine Billion Barrel Öl wurde bisher gefördert, das ist richtig. Aber es ist nur noch ca. eine weitere Billion übrig, keine 14 bis 16 Billionen. Es gibt eine Menge andere Kohlenwasserstoffe im Boden, Tom Murphys Diagramm zeigt das deutlich.
    Aus den anderen Kohlenwasserstoffen muss man erstmal Öl herstellen.

    Am besten geht das in größeren Mengen mit Teersänden und Kohle. Teersände ergeben in Kanada derzeit unter 2 Mio Barrel pro Tag,
    bis 2020 hofft man auf 3 zu kommen - also weit weg von 89 Mio Barrel pro Tag, dem derzeitigen Weltölverbrauch. (Jeder, der schon mal Bilder aus den Teersandfördergebieten gesehen hat, bekommt das kalte Grausen.)
    Das Fischer -Tropsch -Verfahren erlaubt aus Kohle Öl herzustellen, mit dem Nachteil eines verdoppelten CO2-Aussstosses, und billig ist das erst recht nicht.

    Die dunklen Bereiche in Tom Murphys Diagramm entsprechen tatsächlichen Funden, die hellen sind reine Spekulation.
    Die dunklen Stellen ergeben in Summe ca. 5 Billionen Barrel, alles darüber hinaus ist reine Spekulation, so wie Ihre 14-16 Billionen Barrel.

    Der von Ihnen zitierte Fund in Brasilien beträgt ca. 30 Milliarden Barrel, bei 89 Mio Tagesverbrauch also einem ganzen
    Jahr des Weltverbrauchs. Das schiebt Peak Oil "weit" nach hinten. Von diesen 30 Milliarden wird aber kaum eine nach Westeuropa verkauft werden, genau wie von den vermuteten "riesigen" Ölfeldern im chinesischen Meer.

    Meine Folgerung: Man wird auch in 20-30 Jahren noch Öl haben, aber vielleicht nur die Hälfte oder ein Drittel vom heutigen Wert. Peak Oil bedeutet ja auch den Höhepunkt der Ölförderung, nicht das Ende. Dieses Öl wird verdammt teuer sein.

    Schlimm wäre es, wenn Sie tatsächlich recht haben. Damit komme ich zu Ihrem zweiten Post. Mit dem Verbrauch von einer Billion Barrel Rohöl hat es die Menschheit geschafft, den CO2-Anteil in der Atmosphäre um von 300 auf 400 ppm (Messungen von Carbon Dioxid am Mauna Kea) anzuheben. Mit weiteren 14 Billionen Tonnen wäre also eine Erhöhung auf 1800 ppm drin.
    Nach dem Physik-Lehrbuch von Gerthsen entspricht eine Anhebung von 300 auf 600 ppm fünf Grad Temperaturerhöhung,
    also kann man mit etwa 25 Grad Erhöhung rechnen. Damit wird die Erde wirklich unbewohnbar.
    Die beobachtete Temperaturerhöhung der Erde von 0,8 Grad entspricht übrigens sehr schön den Wert aus dem Lehrbuch, wnn man berücksichtigt, dass es sich um sehr langsame Effekte handelt.
  10. #119

    Zitat von keepitcool Beitrag anzeigen
    Peak Export Oil war 2006, d.h. 2006 war das Maximum des auf dem Weltmarkt angebotenen Öls. seitdem nimmt die Menge ab und wird entsprechend teurer. Die von der EIA genannte Fördermenge fuer Mai 2012 liegt unter 89 Mio Barrel. Das Plateau der Förderung seit 2005 ist ein Fakt. Da die EIA bei der Gesamtmenge des Öls auch Flüssigkeiten mit niedrigem Energiegehalt wie Biomethanol mitrechnet, ist auch der Peak der geförderten Energie aus oel überschritten. Man muss wirklich die Augen ganz fest zukneifen, um nicht zu sehen, dass man erneurbare Energien mit Hochdruck entwickeln muss.
    Ich weiss nicht, was Sie unter "Peak Export Oil" verstehen.
    Könnte es vielleicht sein, dass seit 2006 einfach weniger Öl gebraucht wird? Könnte es vielleicht sein, dass die Menge abnimmt, damit die Förderländer höhere Preise erzielen?
    Für mich ist der Peak of Oil der Punkt an dem weniger gefördert werden kann, als gebraucht und verkauft werden kann.
    Und da sind wir noch viele Jahre davon entfernt.
    Seit 1930 immer etwa 40 Jahre.


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