DPAWie sieht die Welt in 40 Jahren aus? Für den Club of Rome haben Forscher ihre Prognosen zusammengetragen. Sie warnen in erster Linie vor den Folgen des Klimawandels - und der verheerenden Wirkung des Finanzkapitalismus.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/n...831905,00.html
und die Niederlande gibt es im Jahr 2000 nicht mehr. Mit solchen Weisheiten des Club of Rome wurde ich von meinen Lehrern in den 80ern malträtiert. Die Ökohysteriker sind einfach nur peinlich ...
Mich würde interessieren, in welchen Aussagen von 1972 der Club of Rome konkret daneben lag. Ich kann mich nur erinnern, dass die das Ende der Ölvorräte schon vor 20 Jahre prophezeit haben. Aber zumindest in der Bevölkerkungsentwicklung haben sich doch die Projektionen einigermaßen bestätigt, oder?
Gibt es da eine genauere Analyse, z.B. eine Gegenüberstellung von den Vorhersagen und dem tatsächlichen Eingetretenen?
Mir wurde in der Grundschule in den 70er Jahren schon erzählt, dass es heute kein Erdöl mehr geben würde.
Auch wenn solche Vorhersagen oft daneben liegen, ändert es nichts an der Tatsache, dass die Welt schnellstens umdenken muss und die Worte Nachhaltigkeit, Recycling und Energie aus erneuerbaren Quellen ins Rampenlicht gerückt werden müssen.
Es dürfte ja wohl dem größten Optimisten klar sein, dass unser Planet den Stand der heutigen Ausbeutung nicht weitere 200 Jahre durch hält!
"Auch die komplexen und zeitraubenden Entscheidungsprozesse in Demokratien würden das verhindern."
Das wäre doch mal eine tolle Spiegel-Überschrift: "Demokratie führt zum Niedergang". ;-)
Aber nein, es ist natürlich wieder die "verheerende Wirkung des Finanzkapitalismus".
War klar, dass jetzt wieder die kommen, die sich draüber lustig machen. Was sie aber alle außer acht lassen, ist dass sich der Club of Rome als Warner verstanden lassen will. Vieles was 1972 als mögliches Szenario angedeutet wurde, hätte Wirklichkeit werden können, wenn nicht, auch durch solche Meldungen, in den Köpfen einiger das Umdenken angefangen hätte.
ich bin in einer Zeit groß geworden, in der man in keinem Fluß mehr baden konnte, weil es nur noch Kloaken waren. Ich habe die Anfänge des Waldsterbens mitbekommen, dessen Ausmaß heute ungleich größer wäre, wenn man nicht umgedacht hätte.
In meiner Jugend gab es unendliche Müllberge, rauchende Schlote, bezinffressende Auto und unendlich rußende LKWs.
Nehmen wir den Bericht doch so, wie er gemeint ist..als Warnung und als Denkanschub
es wird sich nix ändern und die aufgezeigte entwicklung ist realistisch. muss man halt so hinnehmen. wäre ich mal lieber banker geworden. schön häuschen mit garten, teilautonomes leben, genug geld um wirtschaftliche einbrüche abfedern zu können...jaja
Den Cassandra-Schreien sämtlicher "Weltverbesserer" sei in Erinnerung gebracht: Nach den "Prognosen" aus den 70iger-Jahren dürfte es heute so gut wie keine Bäime mehr geben (Waldsterben), bereits Ende der 60iger wurde vorausgesagt, die Ölvorräte weltweit reichen höchstens noch 40 Jahre...etc.etc.