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"Club of Rome"-Bericht: Forscher zeichnen düsteres Bild der Zukunft
DPAWie sieht die Welt in 40 Jahren aus? Für den Club of Rome haben Forscher ihre Prognosen zusammengetragen. Sie warnen in erster Linie vor den Folgen des Klimawandels - und der verheerenden Wirkung des Finanzkapitalismus.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/n...831905,00.html
- #240 08.05.2012 13:12 von
Das ist nachweislich falsch: (mein Erdkundelehrer gehörte zu der Generation, die von solchen Prozessen noch nicht einmal den blassesten Schimmer einer Ahnung hatten)....
Das ist falsch, so falsch wie es nur sein kann. Der Regenwaldboden ist sehr dünn - sobald er gerodet wird, wird er vom Regen weggeschwemmt.
Da wächst nie wieder etwas. Deswegen ziehen diejenigen, die ihn aus purer Not zur Anzucht von Nutzpflanzen roden, schnell wieder weiter - und halten so den Niedergang aufrecht:
Ökosystem Regenwald: Wald ohne Humus: In den meisten Regenwäldern des Amazonasbeckens ist deshalb nach einer Rodung des Waldes keine länger anhaltende Landwirtschaft möglich. Die dünne Humusschicht ist nach zwei bis drei Jahren erschöpft und oft sogar ausgewaschen oder weggeweht. Nach großflächiger Rodung bleibt häufig nur Wüste zurück.
Ihre Behauptung ist auch eine aus der naiven Mutmaßung:
Alles nicht so schlimm, wird schon gutgehen... . Der Mensch ist das Maß der Dinge. - #241 08.05.2012 13:13 von
- #242 08.05.2012 13:19 von
die Schere in Deutschland geht insgesamt nach oben - der untere Teil geht nur langsam
er hoch als der obere - das nennt man Jammern auf höchstem Niveau.
Betrachten sie mal den unteren Teil der deutschen Schere mit dem unteren Teil vom rest de Welt - oder auch nur unseren unteren Teil mit dem oberen Teil vom Rest der Welt - da kann man von Auseinanderklaffen reden.
Unser unterer Teil der Schere (H4 et al) ehört zu den Reichsten dieser Welt ! - #243 08.05.2012 13:23 von
the future is candide
Vor Allem sollte man bedenken, daß die Voraussagen des Club of Rome von allen Voraussagen über solch einen Zeitraum die sind, die noch am Ehesten eingetroffen sind (inclusive unfundierter Aussagen wie: "wir werdens schon irgendwie richten, wir haben ja auch bisher überlebt" Speziell wenn man sich Ressourcenengpässe in ärmeren Ländern anschaut, lag man da mit der "wird eh alles immer besser" Theorie nicht wirklich nache der Wirklichkeit. Aber es wird immer Menschen wie Voltaires Pangloss geben, die daran glauben in der besten aller möglichen Welten zu leben, während sie verhungern.
- #244 08.05.2012 13:34 von
Wolkenbildung induziert durch kosmische Strahlung in höheren Schichten bildet Wolken, die die Sonneneinstrahlung zurückwerfen. Weniger Wolken = mehr Starhlung am Boden.
Schwankungen gibt es sehr wohl und mit denen lassen Temperaturanstieg und -abfall sehr wohl erklären. Die Temperaturentwicklung war in der Vergangenheit nämlich nicht proportional zum CO2 Gehalt der Luft und versagt oftmals. Die CLOUD Theorie greift in diesen Fällen aber immernoch - #245 08.05.2012 13:39 von
Vergleich mit anderen Prognosen
Nun ja, wenn man die Prognosen des CoR mit dem Geblubber der Wirtschaftswissenschaftler und Börsenkasper vergleicht, die noch keine Krise vorhergesehen haben und dafür wie Schamanen verehrt werden, dann hatte "Grenzen des Wachstums" eine wirklich beachtliche Qualität.
Waldsterben war damals noch kein Thema, muss aber oft als Beispiel für Ökohysterie herhalten. Wieso eigentlich ? Man lese mal die jährlichen Waldschadensberichte und versuche sich die Situation auszumalen, wenn nicht der Abgaskatalysator eingeführt und durch den Zusammenbruch des Ostblocks die schlimmsten Braunkohlekraftwerke verschwunden wären. - #246 08.05.2012 13:43 von
Dreierlei
1) Global 2000, 1978/1979. Ziemlich trockene Lektüre und nicht verdächtig mit dem CoR unter einer Decke zu stecken.
2) den Zweiflern möchte ich nahelegen mal darüber nachzudenken, ob nicht grade das Warnen zu Maßnahmen führte, die so die Prognose hinfällig machten. Dann wäre es doch wohlgetan, woll...
3) Wer glaubt, daß es durch das Verbrauchs- und Konsumverhalten von 7 mrd. Menschen keine Wechselwirkungen gibt, sollte meines Erachtens nochmal in sich gehen und die Qualität des eigenen Standpunkts überprüfen. - #247 08.05.2012 13:45 von
Frueher haben mich diese Studien des "Club of Rome" ...
... nicht nur fasziniert. Ich hielt diese Prognosen fuer wichtig.
Heute, dreissig Jahr spaeter, und viele aehnliche Prognosen weiter, ist die Faszination fort, vile weitergehende Erkenntnisse laengst vorhanden.
Ich weiss nur mittlerweile auch, dass all diese Erkenntnisse nicht wichtig sind.
Nicht wegen fehlender Brisanzen oder auch teilweise laengst eingetretenen Szenarien dieser oder anderen Prognosen. Nein, ich weiss mittlerweile, dass es kein umfassendes, ueberragendes Interesse an der Verhinderung und/oder keine Wege der Verhinderung oder Umkehr vieler der aufgezeigten Maengel und menschlichen Unzulaenglichkeiten gibt, oder geben kann.
Das ist keine Resignation noch Fatalismus, es ist Realismus und die gelernte Lebenskunst, trotz herber Verluste, weiterzuleben zu wollen.
Anderes, nunmehr viel wichtigeres hat, dem gegenueber, nun angenehmerweise Raum geschaffen. - #248 08.05.2012 13:46 von
- #249 08.05.2012 13:52 von
Und bei nicht klaren Nächten? Also wenn zwischen Erdoberfläche und All wenig bis gar keine Dämmung vorhanden ist?
Hm, Ihr Beispiel von den klaren Nächten besagt doch das genaue Gegenteil.Treibhausgase können an diesem grundlegenden Verhalten nichts ändern.
Treibhausgase verändern also "nur" die Frequenz von Strahlung. Und wie machen Sie das?Sie können lediglich die Frequenzzusammensetzung der Strahlung verändern, in der diese Energie wieder in den Weltraum abgegeben wird.
Richtig, in dem die Temperatur der Strahler erhöht wird.
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