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"Club of Rome"-Bericht: Forscher zeichnen düsteres Bild der Zukunft
DPAWie sieht die Welt in 40 Jahren aus? Für den Club of Rome haben Forscher ihre Prognosen zusammengetragen. Sie warnen in erster Linie vor den Folgen des Klimawandels - und der verheerenden Wirkung des Finanzkapitalismus.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/n...831905,00.html
- #10 08.05.2012 09:07 von
Stimmt, alles ist ja eigentlich super, also weiter so?
Ich wünsche uns allen ein schönes Leben aber egal ob einzelne Detail stimmen oder nicht, die Richtung des Berichts stimmt vermutlich. Viele von uns werden es noch erleben.
Aber wenn wir einfach behaupten, dass der alte Bericht auch daneben lag, können wir uns ja entspannen? Die richtigen Argumente sammeln, um da rauszukommen wo man sowieso schon war? Nur so zu tun als würde man nachdenken, die Fakten ansehen und dann zu einem Schluss kommen ist vielleicht die albernste Art des Kopf-in-den-Sand-steckens. - #11 08.05.2012 09:08 von
Allerdings...
...sollten wir nicht übersehen, daß selbst die nicht eingetreten Katastrophenszenarien aus den Vorhersagen der 1970er in der Tendenz leider vollkommen korrekt waren. Wir sind nicht so weit abgestürzt, weil wir z.T. gerade noch rechtzeitig reagiert haben (Beispiel Gewässerqualität in Europa), aber daß unsere Umwelt auch heute schon viel zu weitgehend zerstört ist, wird wohl niemand ersthaft bestreiten wollen.
Schauen Sie sich z.B. die Artenvielfalt 2012 vs. 1976 an... wer da nicht merkt, daß wir unseren Planeten langsam aber sicher zu einer toten Müllkippe machen, der sollte einfach besser hinsehen. - #12 08.05.2012 09:08 von
Mein Erdkundelehrer hat mich als 12-jähriger nachhaltig in Panik versetzt mit Bildern von entwaldeten Mittelgebirgen... Das nehme ich ihm heute noch übel.
Sollten die Prognosen eintreffen mit +2,8°C... dann räuchern wir die Islamisten mit ihrem eigenen Öl aus - Interessante Vorstellung, ähnlich wie die, dass junge Facebook und iPhone Nutzer für nachhaltiges Wirtschaften eine Rebellion aufziehen. Angepinnt-> "Bin gerade Barrikaden bauen". Polizeikräfte können den Schwerpunkt der Unruhen online per google Latitude oder dem dann aktuellen Dienst orten. - #13 08.05.2012 09:08 von
...na prima
Wenn die so dermaßen daneben liegen immer, dann können wir ja getrost so weiter machen oder wie? Schon mal jemand bemerkt wie stark sich das Wetter in Deutschland bereits verändert hat? Alles nur Einbildung? Vor uns liegt wieder ein Jahr mit dem ...(bitte was einsetzen) Sommer seit den ersten Wetteraufzeichnungen.
Wie blind sind hier eigentlich manche? - #14 08.05.2012 09:08 von
Ich finde es verwunderlich, dass es immernoch Menschen gibt, die aus Bequemlichkeit und Unwillen zu Veränderung ihres komfortablen, verschwenderischen Lebens auf Kosten der nächsten Generationen, den Klimawandel verneinen und sich sogar lustig machen über die, die davor warnen. Gerecht wäre, deren dicke Hinterteile als Flutmauern zu nutzen, wenn die nächsten Überschwemmungen kommen, und sie in die neu gebildeten Wüsten jagen, die sie vorher als Unsinn abgetan haben, damit sie zu spüren bekommen, was sie mit ihrem dummen und gefährlichen Gerede anstellen.
- #15 08.05.2012 09:11 von
da frage ich doch lieber die wahrsagerin meines vertrauens, als den club of rome- der mir nur mit grandiopsen fehlaussagen bekannt ist.
wie wird man eigentlich zukunftsforscher? - #16 08.05.2012 09:13 von
Planet
Der Planet wird das locker durchhalten, nur für die Menschen darauf wird es ungemütlich. Da die meisten aber wohl denken, es wird nur andere treffen, handeln die wenigsten. Verzicht ist heutzutage uncool, in meinen Augen aber das einzige Mittel, wirklich etwas zu erreichen. Recycling klingt zwar toll, Müll und Verschwendung von vorneherein zu vermeiden ist aber wesentlich zielführender.
- #17 08.05.2012 09:13 von
Dass der Finanzkapitalismus zum wirtschaftlichen Niedergang des Westens führt und zu mehr Armut und Ungerechtigkeit in den Industrienationen, ist kein Geheimnis. Das können wir in verschiedenen Abstufungen ja auch heute schon beobachten ... in Europa etwas weniger, in den USA dafür umso mehr, zunehmend sogar in Asien, Tendenz überall steigend. Immer mehr reale Produktion und KnowHow wird aus den "kapitalistischen", vor allem westlichen Ländern in den Rest der Welt verlagert. Ursache und Beschleuniger sind Sharholder Value und die Renditejagd der Finanzakteure. Dass der Kapitalismus zu immer mehr Ungerechtigkeit und dadurch letztendlich zu Revolutionen führen, ist auch ein logischer Schritt, da das System von innen heraus nicht mehr reformierbar ist. Das kann jeder halbwegs vernunftbegabte Mensch erkennen. Dafür braucht's keinen Club of Rome.
Auch dass Rohstoffe, Nahrung und Wasser künftig wegen der zunehmenden Übervölkerung des Planeten zu existenziellen Problemen führen werden, sollte jedem klar sein. Sämtliche Meere der Welt sind schon heute überfischt, Regenwälder wird es bald keine mehr geben, da jeden Tag etwa 40.000 Hektar netto abgeholzt werden. Auch seltene Rohstoffe und Metalle wird's bald nicht mehr abzubauen geben. Indium zum Beispiel haben wir noch etwa 16.000 Tonnen weltweit in Lagerstätten. Jedes Jahr werden 800 Tonnen abgebaut. Jeder kann sich selbst ausrechnen, wie lang das noch reicht. Ähnliche Beispiele gibt's viele.
Dass dann irgendwann Schluss ist, liegt auf der Hand. - #18 08.05.2012 09:13 von
Zunahme der Katastrophen sind Tatsachen
Es kann nun mal nicht abgestritten werden dass immense Umweltkatastrophem immer öfter passieren: Waldbrände in Russland im Sommer 2010, die Flutkatastrophe in Pakistan im Sommer 2010, den Eisregen im Winter 2010 in Zentralrussland sowie die Tsunami- und Nuklearkatastrophe in Japan im Frühjahr 2011. Sollte das mal vor unserer Haustüre passieren und nicht immer nur 1000 Kilometer weit weg, dann würde hier wahrscheinlich anders geschrieben. Und .. Prognosen sind immer schwierig. Ich gebe zu, dass es gewagt ist diesem Szenario ein Datum zu geben wie in dem Report, dass diese Dinge aber eintreten können, dazu geben die heutigen Katastrophen schon Anlass zur Sorge. Vielleicht passiert das alles aber auch erst in 80 Jahren ... oder vielleicht werden wir ja doch vernünftiger und dann passiert es gar nicht.. hoffentlich
- #19 08.05.2012 09:13 von
Ziemlicher Unsinn was sie da reden. Die auf den Daten von damals basierenden Entwicklungen sind durchaus eingetreten , und von Platitüden dann da keine Rede sein!
Sowohl die Ölverknappung als auch die Rohstoffverknappung, der Kampf um Resourcen und um Umweltverschmutzung sind tagtägliche Ereignisse, und bestimmen das Handeln der Regierungen in immer grösseren Maße!
Das was sie 72 noch nicht vorhersehen konnten einfach, war die entwicklung der Computer und des Internetz, und deren Startschuss spielte sich erst zwischen 1980 und 1990 an , mit den Folgen einer gigantischen Menschlichen Arbeitsplatzvernichtung , und einem ungezügelten Finanzkapitalismus der auf wertlosem Buchgeld beruht!
Und was sie da als Platitüden abtun wollen, hat inzwischen die Qualität einer planeten Zerstörenden Waffe, Umweltverschmutzung ,Klimawandel , menschler Arbeitsplatzvernichtung - die Risiken der Atomindustrie und der Seuchen - sie sind alle einzeln schon für das Weiterexistieren der Menschheit bedrohliche Szenarien - aber in der Summe eine ziemlich tödliche Mischung!
Halten sie sich einfach vor Augen , das sie schlichtweg nur noch deshalb existieren, weil die extremsten Auswirkungen NOCH nicht eingetroffen sind - wären sie eingetroffen , dann gäbe es keine Kommentare mehr zu irgendwelchen Platitüden, sondern nur noch die Anmerkung von irgendwelchen Aliens in ein paar Tausend Jahren - "Zu dumm - Ausgestorben!"
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