Forum


 

"Club of Rome"-Bericht: Forscher zeichnen düsteres Bild der Zukunft

DPAWie sieht die Welt in 40 Jahren aus? Für den Club of Rome haben Forscher ihre Prognosen zusammengetragen. Sie warnen in erster Linie vor den Folgen des Klimawandels - und der verheerenden Wirkung des Finanzkapitalismus.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/n...831905,00.html
  1. #100

    Und was haben Wirtschaftsexperten...

    mit unsrem Ökosystem am Hut? Wir beobachten das Wetter seit gut 100 Jahren und maßen uns an, die Zukunft der Erde vorherzusagen? 1x Yellowstone und das wars mit der Klimaerwärmung. Genauso wie die CO² und/oder Feinstaub-Lügen, ich kanns einfach nicht mehr hören/sehen/lesen...
  2. #101

    Zitat von pariah_aflame Beitrag anzeigen
    die wahre revolution liegt jedoch in der nanotechnologie. schon heute gibt es nanopartikel, von denen ein löffel voll ausreicht, chemisch schlimm verseuchte böden komplett zu reinigen. dies ist jedoch nur ein lauer vorgeschmack auf die möglichkeiten, die uns nano-maschinen bietet werden, die in der lage sein werden, stoffe atom für atom zu bauen oder zu zerlegen. die konsequenzen des letzten satzes sind so weitreichend und fantastisch, dass es sich wirklich lohnt, einmal darüber nachzudenken.
    Darüber denke ich auch schon nach, wie die Militärs.
    Es wäre bestimmt nicht so schlecht, könnte man gray goo verwirklichen.

    Und wenn das real wird, dann sicher prioritär um Atome zu "zerlegen" ;-)
  3. #102

    Logische folgen !

    Logische Folgen unsere Systems! Man braucht kein Forcher zu sein um all das vorauszusagen! Europa selbst gibt ein sehr schlechtes Beispiel! Man sollte wieder aufforsten, die Einwanderung aus Drittländern 100% stoppen und soviel wie möglich saubere erneuerbare Energie produzieren! Das würde schon etwas helfen und Vorbild sein für den Rest der Welt!
  4. #103

    Das Klimaproblem

    Zitat von MtSchiara Beitrag anzeigen
    Der Autor des Spiegel-Artikels verwendet eine falsche Terminologie: "Forscher" impliziert die Anwendung wissenschaftliche Methodik. Und diese Methodik wiederum impliziert Verifizierbarkeit. Der "sich selbst verstärkende Klimawandel" ist ein wissenschaftlich nicht verifizierbares Produkt der Klimaapokalyptiker - .
    Das wissen auch die Wissenschaftler rund um IPCC und Club of Rome genau.

    Die Klimareligion wurde offenbar als griffige Chiffre auf generelle globale Umweltprobleme erwählt, als Anker für globale politische Organisation der gemeinsamen Zuständigkeiten für Umweltfragen übernationaler Bedeutung.

    Einerseits sehe ich glasklar die Notwendigkeit, Umweltstandards global ganz entscheidend zu verbessern und die Durchsetzbarkeit zu erreichen. Mit schwachen und naiven Appellen ist nichts zu erreichen.

    Andererseits verkauft man die Öffentlichkeit mit den propagandistischen Unwahrheiten und Überspitzungen für dumm und verstößt damit gegen das von der Aufklärung geprägte Menschenbild, weil man glaubt, selber die Weisheiten mit Löffeln gegessen zu haben.

    Ich glaube nicht, daß diese von Ungeduld getriebene Vorgehensweise gut ist, vielmehr glaube ich, daß Menschen, die nicht überredet, sondern überzeugt sind, weitaus mehr bewriken können.

    In Mitteleuropa jedenfalls habe ich den Eindruck, daß der Aktionismus rund um Klimafragen den wirklichen regional bedeutsamen und sichtbaren Umweltschutz an den Rand drängt, betreffend die Mittel als auch die Rezeption.
  5. #104

    ein Blick in die Geschichte hilft

    Zitat von Layer_8 Beitrag anzeigen
    ...auf Grund begrenzter Ressourcen kann es kein dauerndes exponentielles Wachstum geben. Irgendwann muss sich ein Gleichgewicht einstellen.
    Prognosen sind schwierig, insbesondere wenn sie die Zukunft betreffen ;) Weit einfacher ist es, sich die Geschichte anzuschauen und daraus Grundprinzipien und Mechanismen abzuleiten, die auch in Zukunft noch gelten werden.

    Das bisherige Wachstum der Weltbevölkerung war nur durch ständige technische und soziale Innovationen möglich. Vor 1000 Jahren hätte die Erde nicht mal 500Mio Menschen ernähren können. Ein naturgesetzliches Ende dieser Entwicklung sehe ich nicht. Allerdings wird das Leben bei steigender Bevölkung regional unangenehmer werden. Hungersnöte und Verteilungskämpfe gab es schon immer, und solange die Globalisierung nicht zu sehr fortschreitet werden diese regional begrenzt bleiben. Wir (Europäer/Deutsche) sollten uns allerdings davor wappnen, dass diese auch einmal zu uns schwappen.

    Die Verteidigungsaufwendungen in Europa liegen (in % BIP) auf einem historischen Tiefstand. Da sollten wir mal umsteuern. Kriege sind nach wie vor weit bedrohlicher als Klimawandel oder sonstige Umweltprobleme.
  6. #105

    Zitat von Hallmackenreuther Beitrag anzeigen
    Das ist natürlich sehr bequem: Man trifft einfach irgendeine haltlose Vorhersage und wenn das Vorhergesagte nicht eintritt, liegt das natürlich keinesfalls an der eigenen Unzulänglichkeit sondern nur daran, dass sich alle darum bemüht haben, die Vorhersage nicht Wirklichkeit werden zu lassen.

    So gehört man dann wohl immer zu den Gewinnern ;)
    Wenn die warnenden Stimmen nicht wären, würden wir noch heute unseren Dreck flechendeckend in die Flüsse kippen. Ihr Vorschreiber hat also nicht pauschal unrecht.
  7. #106

    Zitat von willi_der_letzte Beitrag anzeigen
    Die liegen nicht weiter daneben als die Typen die sich "Analysten" nennen und für den Mist den sie Produzieren einen häufen Kohle einstreichen. Aber das der Finanzkapitalismus verheerende Auswirkungen hat, dafür muss man ja nun nicht in die Zukunft schauen. Die hat er ja schon heute. Andererseits kann man sich da auch drüber freuen. Der Finanzkapitalismus bedeutet letzten Endes nichts anderes als den Zusammenbruch des Kapitalismus.
    Exakt aber dann kommt - wieder ein Kapitalismus :-(
    Und die Schranzen stehen doch schon alle in den Startlöchern...
  8. #107

    Zitat von Medianet Beitrag anzeigen
    War klar, dass jetzt wieder die kommen, die sich draüber lustig machen.
    Sie haben Recht - über Betrüger sollte man sich nicht lustig machen, man sollte sie anzeigen. Und genau das sollte man mit dem Club of Rome tun - kaum eine Organisation hat durch ihre Manipulation bei dem Bewusstsein der Menschen mehr Schaden angerichtet.
  9. #108

    Täusche ich mich...

    Zitat von willi_der_letzte Beitrag anzeigen

    Andererseits kann man sich da auch drüber freuen. Der Finanzkapitalismus bedeutet letzten Endes nichts anderes als den Zusammenbruch des Kapitalismus.
    ... oder ist es nicht der Sozialismus, der zusammengebrochen ist...

    Oder gibt es die DDR doch noch, und die Mao-Tse-Tung-Ideen.Und die Sowjetunion und und und...
  10. #109

    Zitat von Matze523 Beitrag anzeigen
    Wenn die so dermaßen daneben liegen immer, dann können wir ja getrost so weiter machen oder wie? Schon mal jemand bemerkt wie stark sich das Wetter in Deutschland bereits verändert hat? Alles nur Einbildung? Vor uns liegt wieder ein Jahr mit dem ...(bitte was einsetzen) Sommer seit den ersten Wetteraufzeichnungen.

    Wie blind sind hier eigentlich manche?
    Zustimmung. Gerade in diesem Jahr wieder aktuell: man wechselt von einem Tag zum anderen von Wollschal und warmer Jacke zum T-Shirt - dazwischen gibt es irgendwie so fast nichts mehr. Kalt oder heiß - dazwischen vielleicht ein paar kleine Gewitter, so Ende April, Anfang Mai... normal? ...Gerade die, die angeblich die 70er Jahre bereits mitgemacht haben - Club of Rome Bericht in den 70er Jahren und so... sollten sich noch daran erinnern, dass es damals so etwas wie einen Frühling gab - und im Sommer vielleicht nicht gerade 38° Hitze in Berlin und München... aber ist ja völlig normal, ja?... Wie war das? In der Jugendsprache ist die neue Vokabel für hysterisch "emotional flexibel". Hoffentlich sind die "hysterischen" und auch nicht hysterischen Menschen physisch flexibel für das Wetter, was da kommt. Bob Dylan wusste es bereits 1962: "it's a hard rain's a gonna fall".


TOP



TOP