Forum: Blogs
Clement und die FDP: Der Wandervogel
DPA38 Jahre lang gehörte er der SPD an, dann überwarf sich Wolfgang Clement mit der Partei. Jetzt tritt er im nordrhein-westfälischen Wahlkampf für den liberalen Spitzenkandidaten Christian Lindner und gegen die Genossin Hannelore Kraft auf. Ortstermin mit einem Verwandelten.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...830794,00.html
- #150 01.05.2012 23:21 von
Und ewig grüßt das Murmeltier
? Sozial heißt, dass man einsteht füreinander, im Großen wie auch im Kleinen. Damit ist auch immer ein gewisser Grad an Umverteilung und Gleichheit betroffen, schließlich lassen sie ihre Kinder ja auch nicht arbeiten, sondern verteilen um.
Das Problem ist einfach, wieviel gönnen wir denn unserem Nachbarn, falls es ihm schlecht geht? Woran machen wir es fest? Am Gesundheitszustand? Am persönlichen und gesellschaftlichen Bedarf? Oder einfach daran, was ein Mensch in einer Zwangslage wirklich benötigt? Und ja, die 2% der Gesellschaft, die wirklich keine Lust auf Arbeit haben, sind das kleinste Problem.
Das Problem an solchen Statements ist immer, die werden geschrieben und konstruktive Diskussion gibts vom schreibenden Forenteilnehmer danach nicht, denn Meinungen, die im zuwider sind, werden nicht diskutiert. - #151 01.05.2012 23:27 von
Unser Staat braucht viel, aber nichts von ihrem Statement. Klare Rahmenbedingungen herrschen, sonst würde es der deutschen Wirtschaft nicht so gut gehen, mehr Wirtschaft? woher zaubern?, mehr soziale Marktwirtschaft beißt sich etwas mit ihrer These des weniger Staats, weniger Umverteilung, ich lache mal, die Schere zwischen Reich und Arm klafft immer mehr auf und sie labern hier Bild-Postillen nach.
Bevor sie hier diskutieren, vielleicht einfach mal vorher nachdenken. Wenn Sie das überanstrengt, bei der Bild-Zeitung gibs auch ein forum.
Oder einfach älter werden, einen Beruf ergreifen und das vormachen, was sie da oben postulieren. - #152 01.05.2012 23:40 von
Es würde eine Rüge an ihn verteilt, er hat sich von der SPD distanziert, soweit es ging, klingt nicht so stolz....Lesen Sie doch bitte den Artikel, das unsere Parteienlandschaft nicht toll ist, ist bekannt, aber nur mit Politikergleichem nix lesen und nix verstehen, aber Hauptsache wat jesacht haben steigen Sie auf dasselbe Niveau hinab und vergeuden nur anderer Leute Zeit beim lesen!
- #153 01.05.2012 23:58 von
Gegen Oligopole muss man auch nichts unternehmen. Bei Monopolen wird es ernst.
Quatsch. Durch Rationalisierung sind Arbeitsplätze weggefallen, aber es entstehen fortlaufend neue Arbeitsplätze. Wer hätte beispielsweise vor zehn Jahren gedacht, dass man in Deutschland mit Kaffee zu hohen Preisen Geld verdienen kann? Es entstehen fortlaufend neue Jobs und heute haben über 40 Millionen Beschäftigte in Deutschland, so viel wie noch nie.Durch die Oligopolbildung wurden (weltweit) -zig Millionen Arbeitsplätze vernichtet. Mitarbeiter wurden versklavt und Kunden werden gnadenlos abgezockt.
Ist es verwerflich, auf der Gehaltsliste eines Energiekonzerns zu sein?Steht Clement nicht auf der Gehaltsliste eines Energiekonzerns (Oligopolisten) und kassiert gleichzeitig Politikerpension?
Gute Politik, seriöse Politik beispielsweise. RWE ist ja auch nicht ein Unternehmen von Heuschrecken, sondern viele Kommunen in NRW sind Aktionär. Ich bin auch Aktionär. Ich bin froh, wenn ein unideologischer Mann wie Wolfgang Clement dort angestellt ist. Seine Vorliebe für die Industrie hat er nicht erst seit dieser Anstellung entdeckt und die Anstellung ist auch keine Belohnung dafür. Clements Politik in diesem Bereich für unideologisch, seriös und seine wirtschaftspolitischen Ansichten sind durch Konstanz gekennzeichnet. Der Mann hat auch Ahnung. Fritz Vahrenholt ist auch bei RWE und er hat ein Buch geschrieben ("Die schwarze Sonne"), das dem Konzern sicherlich nicht gefallen hat, nachdem RWE so viel Geld in Windkraft gesteckt hat. Vahrenholt ist auch ein guter Mann, der sogar in die Hand beißt, die ihn füttert, schließlich ist er bei RWE verantwortlich für die Windkraft. Vahrenholt und Clement sind gute Beispiele dafür, dass Politiker in der Wirtschaft nichts schlechtes müssen. Ihre Verdächtigungen und Anspielungen sind einfach nur unsäglich albern.Was kann man von so einem Menschen erwarten?
Typisch Clement, charakterlose Person?
Charakterlos und korrumpiert sind ganz andere. Schauen Sie sich doch die grünen Politiker an. Warum sitzt beispielsweise Joseph Fischer bei RWE? Hat Fischer energiepolitisch irgendwas gerissen? Was ist mit Rezzo Schlauch? Kerstin Müller? Ein ganz übler Sumpf sind auch die grünen Spitzenpolitiker im Bereich der Solarbranche. Erst wird der risikofreie Milliardenmarkt aufgeblasen, um dann hinterher abzukassieren. - #154 02.05.2012 00:04 von
Hartz IV
Hartz IV hat es deshalb gegeben, weil in wirtschaftlichen Krisenzeiten die Leute die SPD wählen (wegen der "sozialen Gerechtigkeit"), die wirtschaftlichen Umstände aber gerade dann drastische Einschnitte verlangen. Gerhard Schröder war ein getriebener seiner Zeit. Wir hatten damals 6 bis 7 Millionen Arbeitslose, wir haben heute nur noch die Hälfte.
Ich sage das in Anerkennung: Danke Schröder. Hartz IV war genau richtig. Und das, obwohl ich Schröder nicht leiden kann, von seiner Art, von seinem Habitus und sonst hat nicht viel gutes abgeliefert. Aber immerhin trägt das umstrittenste Reformwerk, die Hartz-Reformen, Früchte. - #155 02.05.2012 00:09 von
Gerhart Baum ist ein Neoliberaler. Wussten Sie das nicht? Kein Wunder, wird er doch nur sehr selten zu wirtschaftspolitischen Themen gefragt; ist schließlich nicht sein Steckenpferd.
Liberalismus ist genau das: wirtschaftliche Freiheit und politische Freiheit. Das kann man nicht voneinander trennen. "Life, Liberty and Property" ist die liberale Losung.
Einen Schuss anglikanischen Freiheitsverständnis würde Deutschland guttun. Ständig verwechseln irgendwelche Amateure Liberalismus mit Libertinage. Die Piraten sind keine liberale Partei, sondern eine Linkspartei mit Homoehe und Internetanschluss. Die Piraten negieren das Recht auf Eigentum. - #156 02.05.2012 00:17 von
was ist an diesen beiden Herren denn liberal geschweige denn sozial? Der eine hat als Jungunternehmer eine Pleite auf Staatskosten hingelegt und der andere beschimpfte Hilfsbedürftige öffentlichkeitswirksam und ohne Belege als "Parasiten"
- #157 02.05.2012 00:32 von
- #158 02.05.2012 00:46 von
Nun, der "armselige Versuch" zeigt eben, das Gabriel und Nahles nicht mal im Negativen von Merkel lernen, die verkauft ihre Kehrtwenden als Lernprozess. Kein Wunder bei solchen Amateuren, dass sich diese Ex-"Volkspartei" im Sauseschritt den < 20% nähert.
Bei manchen Leuten kann ich durchaus gemein sein, "alte Polit-Schabracke " gefällt mir - der Mann ist 71 und sieht zumindest auf dem Foto erheblich älter als Schmidt aus (womit ich Schmidt nicht beleidigt haben will). - #159 02.05.2012 00:49 von
Diese angeblich dem Namen nach so "liberale" Partei mit F hat sich bereits jetzt im gesamten vergangenen Zeitraum 2011/12 derart demontiert, dass man es Clement ruhig versuchen lassen sollte.
Bin ziemlich sicher, das geht voll in die Hose - und dann macht bei den "Freien Demokraten" irgendwann in absehbarer Zeit der Letzte das Licht aus.
Noch viel tiefer sinken kann man in der Wählergunst eigentlich nicht - und wenn es sich bei Herrn Clement durch sein ach-so-charismatisches (*hüstel*) _Auf_treten herausstellt, dass es eher ein _Nach_treten war (nämlich völlig in die Versenkung), dann soll mir das auch recht sein. Diese Partei hat m. E. schlichtweg seit jeher das 21. Jahrhundert verschlafen und wird so wie ich das sehe - es sei denn es geschieht ein Wunder - nicht mehr alter Frische auf die (arthritischen) Beine kommen.
Die aktuellen Top-Themen

Antworten / Zitieren

