Citroen DS3: Konzentration aufs Äußerliche

Retrodesign adieu! Während Mini oder Fiat 500 die Ästhetik von vorgestern beschwören, wählt Citroën einen anderen Weg. Der neue Kleinwagen DS3 soll die Lifestyle-Klientel anders locken: modern, individuell, zukunftsweisend. Optisch klappt das, technisch leider nicht.

http://www.spiegel.de/auto/fahrberic...675173,00.html
  1. #1

    Lächerlich!

    Was sich die Zitronen Franzosen da wieder ausgedacht haben ist irrwitzig! Citroen ist meiner Meinung nach einer der Schlechtesten Automobilproduzenten! und ich bin fast alle deren Modelle gefahren. Schlechte Verarbeitung und Hässlichkeit! Ist wohl deren Firmenmotto und das Subventioniert auch noch der Französische Staat. Das einzige Auto was hinnehmbar war (verarbeitungsmäßig und straßenlage) war für mich der C3 picasso allerdings mit Vollausstattung und alles extras.
    Ich denke das man sich von diesen Autos fern halten sollte!

    PS:
    wer mal einen fahren will mal bei Sixt anfragen. ;)
    Ich nix Deutsch Rechtschreibfehler behalten!
  2. #2

    Immer noch kein Titel

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Retrodesign adieu! Der neue Kleinwagen DS3 soll die Lifestyle-Klientel anders locken: modern, individuell, zukunftsweisend. Optisch klappt das, technisch leider nicht.
    Wow! Ich kann mir jetzt das Dachmuster ausuchen und die Farbe des Schlüssels.
    Das waren schon immer meine Hauptkriterien, nach denen ich meine Autos ausgewählt habe.

    Zitat:
    "DS steht für Citroën nach aktueller Lesart nicht für die alte Luxus-Legende, sondern eher für "Different Style"
    Na, bloss gut! Schreibt das dick dazu! Die gute alte DS würde sich im Grabe umdrehen und Herr Citroen gleich mit!

    Dass der letzte Versuch nichts weniger als mit der alten DS zu tun hat, wird wohl auch in Federung und Fahrwerk klar:
    "Das ist deutlich straffer abgestimmt."
    Nennt es doch beim Namen: hart und steif, dass man jedes Löchlein im Straßenbelag mitbekommt.

    Nein danke! Seit dem XM baut Citroen nichts mehr, was sich auch nur im Mindesten interessant von der Konkurrenz abhebt.

    Vor geraumer Zeit habe ich mal in einer Autozeitschrift den Test eines Lexus gelesen. Da hat der Autor bemängelt, dass das Auto viel zu weich gefedert sei.
    DAS nenne ich eine Empfehlung im ständigen Einerlei der "sportlichen" Fahrwerke!
  3. #3

    Meckern ist wichtig

    Meckern ist natürlich wichtig. Ist der Autor nicht genügend von Citroen ausgehalten worden? War der Schampus zu warm?

    Ob man will oder nicht: Autos sind Lifestyle-Produkte.

    Dieses hier ist witziger als etwa der Prollbomber BMW X6 oder die silbrigen Monstrositäten anderer deutscher Hersteller. Und die zuständige Managerin macht auch viel mehr her als der typische schwäbelnde Jungingenieur.

    Vielleicht sollten die deutschen Autojournalisten mal zu Kenntnis nehmen, dass die Welt der Autokäufer nicht nur aus deutschen Pharmavertretern besteht.
  4. #4

    Immer noch kein Titel

    Zitat von brux Beitrag anzeigen
    Meckern ist natürlich wichtig. Ist der Autor nicht genügend von Citroen ausgehalten worden? War der Schampus zu warm?
    ...
    Und die zuständige Managerin macht auch viel mehr her als der typische schwäbelnde Jungingenieur.
    Tja, und so hat jeder seine ganz eigenen Kriterien, nach denen er die Automarke aussucht ;-)
  5. #5

    .

    Sieht aus wie jeder andere x-beliebige Wagen, der auf den STraßen herumfährt.
    NULL Individuell
  6. #6

    Beliebigkeit in der Autoindustrie

    Zitat von garfield Beitrag anzeigen

    Dass der letzte Versuch nichts weniger als mit der alten DS zu tun hat, wird wohl auch in Federung und Fahrwerk klar:
    "Das ist deutlich.....
    Ja das mit dem straffen sportlichen Fahrwerk ist eine richtige Seuche die vor allem von den Autojournalisten verbreitet wird. Citroën sollte sich lieber wieder mehr mit der Hydropneumatischen Federung befassen. Es gibt genügend Leute die sicher und bequem über schlechte Strassen gleiten wollen. Brettharte "sportliche" Fahrwerke gib es schon mehr als genügend. Und einen Tunnelblick kann ich auch nicht gebrauchen. Der DS3 ist für mich ein Schritt in die falsche Richtung, weg von den ursprünglichen Citroën Werten.
  7. #7

    Quel dommage...

    Der Stil(bruch)mix aus Manga- und 80er-Jahre-Design ohne wirklich eigenes Profil dürfte wohl zu wenig sein, um selbst auf dem schwächelnden Markt der Lifestyle-Fahrzeuge nennenswert aufzufallen:

    Die Front vom Peugeot 208/308 mit dem weit aufgerissenen Maul und den hausschweingroßen Scheinwerfern adaptiert (die im übrigen wohl auch eine günstigere Einstufung der Versicherer versauen wird, Stichwort Reparaturfreundlichkeit), die Rückleuchten sehen nahezu aus wie eine Kopie der beim aktuellen VW Polo verwendeten Leuchteinheiten. Die Silhouette hatte ich schon irgendwann mal in den Achtzigern gesehen, eine Prise Mini Cooper und Nissan Cube dazu. Die "Tüten" um die Instrumente hätte Alfa Romeo sich man besser auf Ewigkeit patentieren lassen sollen, allmählich wird es langweilig, sie in nahezu jedem Auto irgendwo vorzufinden.

    Wirklich mutig und außergewöhnlich wäre es wohl gewesen, wenn Citroen eine Retroversion der Ente auf die Räder gestellt hätte, die optisch nah am Original bleibt (also nicht wie ein VW New Beetle!), ohne moderne Technologien außen vor zu lassen. Meinethalben auch gern etwas reduziert, muß ja nicht immer so üppig sein.
  8. #8

    und

    nach 3 Jahren landet das Ding wieder in den Flop 10 des TÜV_Reports.

    Toller Roller.
  9. #9

    Eiterblase auf Rädern

    Witzig... kann mir schon vorstellen, wie das gelaufen ist: Valeo oder irgendein anderer Zulieferer hat der Citroen-Designerin einen Schubkarren mit innovativen Plastikformelementen und gewagten Lampengehäusen ins Atelier gekippt. Die hat sie dann unter Termindruck irgendwie zusammengepappt.

    Die schon von Audi bekannten, prolligen LED-Leisten Marke "Ikea Dioder" sind hier aus den Scheinwerfern gefallen und bilden die griesgrämig herabgezogenen Mundwinkel des Autochens. Zum teigig-aufgedunsenen Gesamtbild tragen auch die stochastisch über die Form verteilten Wülste und Plastikbeulen bei. Die sinnfreien Alu-Applikationen erinnern an überteuerte Premium-Version eines Markenkühlschranks mit Frischezone.

    Hier war der Design-Leitspruch wohl "Form follows Schmarrn".