Wie es scheint, haben Sie leider eine eminent wichtige Einmischung der CIA vergessen: Die Förderung und Finanzierung eines seligen OBL und der Mudschaheddin – in Zusammenarbeit mit Saudi-Arabien und Pakistan!
Aus den Mudschaheddin gingen immerhin die Taliban hervor. Diese Taliban wiederum dienten den USA unter dem unseligen GWB als Vorwand, sich militärisch auf lange Sicht in einer an Ressourcen reichen und geopolitisch äußerst wichtigen Region festzusetzen.
Wenn es zu unausweichlichen Auseinandersetzungen mit China letztendlich kommen wird, wird Afghanistan und Zentralasien zum US-Aufmarschgebiet vorbereitet sein!
„The Grand Chessboard: American Primacy and Its Geostrategic Imperatives“ eines Zbigniew K. Brzezinski spukt in dem geostrategischen Denken und Planen des US-amerikanischen Establishments ganz unverhüllt bis heute.
Derselbe Brzezinski meinte zu dem Thema Taliban.Entgegen dem Vorwurf, sie hätten Afghanistan "fallen gelassen", interessierten sich die Vereinigten Staaten tatsächlich schon sehr bald wieder für das Land, und zwar wegen seiner geografischen Nähe zum Kaspischen Meer, das als neue Schatzgrube fossiler Energien gilt. Schon im Juni 1990 etabliert sich Chevron nach einer wüsten Rangelei unter den Mineralölgesellschaften im seinerzeit noch sowjetischen Kasachstan. Die Konzerne betreiben intensive Lobbyarbeit und rekrutieren Berater unterschiedlichster Provenienz, darunter Richard Cheney, ehemaliger Verteidigungsminister unter Bush senior und späterer Vizepräsident von Bush junior, und der höchst aktive Zbigniew Brzezinski, früher Sicherheitsberater von Präsident Carter, Berater bei Amoco und langjähriger Förderer von Clintons künftiger Außenministerin Albright. - Afghanistan, USA, Terrorismus, Taliban, Erdöl, Geheimdienste (Friedensratschlag)
damit habe man den Sowjets ihr „Vietnam" bereitet. Und er bedaure das nicht, denn schließlich sei der Fall des sowjetischen Imperiums weltgeschichtlich bedeutsamer als der spätere politische Aufstieg der Taliban.
Siehe „Regret", Le Monde diplomatique, Oktober 2001, S. 23, zitiert nach DER TERROR UND DIE FEHLER DER VERGANGENHEIT

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