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CIA-Ausbilder in Tibet: Dilemma auf dem Dach der Welt

APEs ist ein fast vergessenes Kapitel tibetischer Geschichte: In den fünfziger und sechziger Jahren bildete der US-Geheimdienst CIA Bauern, Mönche und Nomaden zu Widerstandskämpfern aus. Ein Dokumentarfilm erinnert nun an die Gebirgs-Guerilla - und an das Dilemma des Dalai Lama.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...837756,00.html
  1. #20

    Zitat von Reqonquista Beitrag anzeigen
    ..des tibetischen Volkes ist der Beweis, dass Pazifismus nicht funktioniert. Der Stärkere unterwirft den Schwächeren.

    Niemand ist Tibet damals zur Hilfe gekommen und heute werde die Tibeter zu Minderheit im eigenen Land durch Ansiedlung von Han Chinesen.

    Die Geschichte ist ein großer Gesichtsverlust für die Chinesen. Sie sollten sich schämen.
    Es gilt immer noch ..souveränes Staat soll und muss seine Grenzen sichern..in China gibt es mehr als 1 milliarde Menschen,da sind Ujguren an der Grenze,da sind Kirgisen..wir schaffen hier in der EU nicht einmal alle auf den Kurs zu bringen und China soll jedem Volk ihr eigenes Gebiet überlassen,damit CIA dort ihre Arbeit in ruhe machen kann.
    Es steht ja in dem Bericht wer und wann die Mönche dort ausgebildet hat...CIA.
  2. #21

    Immer das Gleiche

    Und wieder solidarisieren sich Foristen mit dem Unterdrücker und Menschenschinder China.

    Es ist eine Schande
  3. #22

    Zitat von mickt Beitrag anzeigen
    Bei der letzten Panorama Sendung (1997) zum Dalai Lama »Verklärt, verkitscht - Hollywood feiert den Dalai Lama« musste sich der Wissenschaftler Hartmann danach deutlich von der Machart des Beitrages distanzieren indem er schrieb: "… fühle ich mich mißbraucht, denn im Bewußtsein der meisten Zuschauer werden nicht meine Worte, sondern meine Verbindung mit einer Sendung in Erinnerung bleiben, in der man den Dalai Lama auf eine Weise angegriffen hat, die ich als Mensch und als Wissenschaftler nur mit Nachdruck ablehnen kann."
    Bloß ist die Tatsache interessant, dass Hartmann sich zwar von dem Beitrag distanziert, aber keine der eigenen Aussagen zurücknimmt. Da ist jemand einfach etwas überrascht worden, von der Tragweite der eigenen Äußerungen.
    Einfach mal den Panorama-Beitrag anschauen. Die Fakten, denen Hartmann nicht widerspricht, sprechen für sich.

    Wenn man Hartmanns Stellungnahme durchliest, geht es ihm auch hauptsächlich um eine Einordnung des Shugden-Konflikts. Das ist eher eine religionspolitische Debatte die er nach dem Beitrag mit seiner Distanzierung eröffnet. Er begreift gar nicht, dass die Kritik viel weiter geht, als nur die Unterdrückung eines Teils der eigenen Gläubigen.

    Der Fakt dass der Lama Anhänger des Shugden-Glaubens von Staatsämtern ausschließt (Berufsverbot) und dazu aufrief Listen von Shugden-Anhängern anzufertigen, dem widerspricht Hartmann nicht.

    Der Lama rechtfertigt Leibeigenschaft, und tut so als wäre es den Sklaven ganz gut gegangen, ja sie wären gerne Sklaven gewesen. Nur mal kurz drüber nachdenken, was passieren würde, würde das ein US-Präsident über die Sklavenhaltung bei den Schwarzen sagen.

    Es herrschten üble Zustände im alten Tibet, unverhältnismäßige Strafen mit ausgestochenen Augen, abgeschlagenen Gliedmaßen. Die Mönche hatten das Land im Mittelalter festgegekettet. >90% der Bürger waren Leibeigene.
    Ich mach dem Lama nicht den Vorwurf als Jugendlicher da eine große Verantwortung zu tragen, aber wenn man solche Zustände im Nachhinein verklärt, dann muss man sowas schon verurteilen.

    Das erklärt auch warum das jetzt eben kein Volksaufstand ist, sondern nur die ehemaligen Herrscherkaste der Mönche revoltiert. Die Mönche wollen ja die Chinesen gar nicht mehr aus dem Land haben, sondern nur noch ein größeres Stück vom Kuchen.
  4. #23

    Lorenz & Sehenswertes

    Zitat von rainman_2 Beitrag anzeigen
    Es ist offensichtlich, dass mit dem aufwärmen alter Geschichten, wieder eine antiamerikanische Diskussion losgetreten werden soll und so wie es aussieht funktioniert das auch hervorragend.
    An sich mal wieder ein typischer Lorenz-Artikel, handwerklich schlecht, die W-fragen unvollständig, eine Artikel-Struktur mit klaren Abgegrenzungen zwischen Tatsachenbeschreibung, Analyse und Kommentar fehlt einmal mehr völlig ... gebetsmühlenartig wiederhole ich zum X-ten mal: Liebe SpOn-Redaktion: Bitte keine Lorenz-Artikel mehr!

    Inhaltlich: das der glühende China-Hasser Lorenz antiamerikanisch eingestellt sei oder "mal was Nettes für's Ami-Bashing" zu schreiben beauftragt wurde, mag ich nicht so recht glauben. Was ihn ritt, diesen Artikel zu schreiben, ist nicht so recht erkennbar: Vielleicht war es ein Zufallsfund, vielleicht Termindruck ... das ist alles Spekulation.

    Derzeit ist Kritik am Dalai Lama ja "in". I.m.h.o. sehenswert dazu ist auf youtube zu finden: "Colin Goldner: Hinter dem Lächeln des Dalai Lama, Vortrag Univ. Wien 18.05.2012" ( Colin Goldner: Hinter dem Lächeln des Dalai Lama (Vortrag Univ. Wien 18.05.2012) - YouTube ).
    Vielleicht hat Lorenz das ja gesehen und fühlte sich befleissigt ...

    Sachlich-inhaltlich: Die Rückkehr eines Dalai Lamas und seines theokratisch-feudalistischen Sklavenhaltersystems wollte und will kein Mensch. Dass die CIA (u.a.) überall auf der Welt, wo es kriselt, ihre dreckigen Finger im Spiel hat, ist ja nun wirklich keine neue Erkenntnis. Und dass Tibet nur ein völlig rückständiges fleckchen Erde ist, das mit diesem unglückseligen Shangri-La-Mythos nichts, aber auch so rein gar nichts zu tun hat, das kann man sich sogar schon selbst denken, ohne genau hinzusehen.
  5. #24

    Zitat von mickt Beitrag anzeigen
    Herzliche Grüße an die deutschsprachigen Chinesen ;-)

    China hat Tibet widerrechtlich besetzt, annektiert und kolonialisiert. Auch wenn die Beziehungen zwischen China und Tibet komplex sind, sowohl die Expertenkommission des Bundestages als auch die des USA Parlaments kamen zur selbem Erkenntnis, dass dies eine völkerrechtswidrige Okkupation ist und Tibet unabhängig war. Ich als alter Ossi lasse mich nicht von solchen offiziellen China AgitProp beeindrucken. Aber nur weiter so, bei Wikipedia sind die AgitPropler der VR China Version auch sehr aktiv …
    Achso, und die BRD und die USA betreiben gar keine Agitation gegen die VR China? Sie nehmen Parlamentsbeschlüsse der größten geopolitischen Konkurrenten als historische Wahrheit? Wer ist denn hier ideologiegesteuert?
    Ihre DDR-Vergangenheit lässt sie da einseitig urteilen.

    Fakt ist ja wohl, der Mehrheit der Tibeter geht es jetzt wesentlich besser als unter den Mönchen. Schlimm ist, dass man darüber noch diskutieren muss.
    Das dürfte eines der letzten Länder auf Erden gewesen sein, wo Leibeigenschaft, also effektiv Sklavenhaltung, an der Tagesordnung war.
    Die Mönche sind die besten Agitatoren in diesem Konflikt, dass sie es schafften so ein theokratisches unterdrückerisches Regime so zu verherrlichen.

    Es gibt keinen Volksaufstand in Tibet, die 95% der normalen Menschen haben kein Problem mit den Chinesen, sie wurden effektiv von ihnen befreit und aus der Leibeigenschaft geholt. Nur die fundamentalisitsche Minderheit der früheren Machthaber kann sich mit dem Machtverlust nicht abfinden.
  6. #25

    was für ein tendenziöser Artikel

    jaja, lieber SPON, in Tibet handelt es sich um "bewaffnete Widerstandskämpfer" und in Afghanistan um "bewaffnete Aufständische" wahlweise "bewaffnete Terroristen".
    Gemeinsam haben alle, dass sie fanatisch für eine totalitäre Ideologie kämpfen.
    Unter dem "geistlichen Oberhaupt der Tibeter" war Tibet ebenfalls ein totalitärer Gottesstaat. Nicht so viel anders wie Afghanistan unter den Taliban.
    Aber klar, die Kommunisten sind halt immer das größere Übel - da sind die Amerikaner halt konsequent.
    War ja auch super "erfolgreich", wie der Sieg der Amerikaner über die Sowjetunion in Afghanistan gezeigt hat.
  7. #26

    Zitat von sprechweise Beitrag anzeigen
    Und wieder solidarisieren sich Foristen mit dem Unterdrücker und Menschenschinder China.

    Es ist eine Schande
    Wenn man die Bevölkerung fragt, dann ist ihnen das immer noch lieber als die unterdrückerische, menschenschinderische Herrschaft der Mönche.

    Die Chinesen holen das Land aus dem Mittelalter, befreien >90% der Bevölkerung aus dem Besitz der Mönche, müssen sich jetzt als Menschenschinder bezeichnen lassen. Das ist sehr unfair gegenüber den Chinesen, und extrem verklärend gegenüber Tibet. Wer glaubt Tibeter sind bessere Menschen als Chinesen der hat einiges nicht kapiert in der Welt.
  8. #27

    [QUOTE=Heitgitsche;10331385]
    Zitat von Parvis Beitrag anzeigen
    Ich kann diesen grinsenden Terroristenunterstützer, siehe z.b. Aum Sekte, mit dem Friedensnobelpreis nicht mehr sehen.[/QUOTE

    Tibet und der Dalai Lama haben das Recht auf Selbstbestimmung und auf eigene Fehler, ohne sich von der deutschen (Stasi)Linken belehren lassen zu müssen
    Der einzige der dort selbstbestimmt hat ist der Dalai Lama mit seiner Mönchspolizei. Übliche Bestrafung von Aufmüpfigen war das Augenausstechen (lt. Panorama).
  9. #28

    Nehmen Sie lieber amerikanische Chinesen

    Zitat von mickt Beitrag anzeigen
    Herzliche Grüße an die deutschsprachigen Chinesen ;-)

    China hat Tibet widerrechtlich besetzt, annektiert und kolonialisiert. Auch wenn die Beziehungen zwischen China und Tibet komplex sind, sowohl die Expertenkommission des Bundestages als auch die des USA Parlaments kamen zur selbem Erkenntnis, dass dies eine völkerrechtswidrige Okkupation ist und Tibet unabhängig war.
    In meinen wissenschaftlichen Büchern amerikanischer Verfasser wird China gegen Russland und britisch Indien abgegrenzt - mithin Tibet als Teil des chinesichen Bereichs ausgewiesen. Was Sie als Ausdruck "wissenschaftlicher Dienste" der westlichen Parlamente bezeichnen, ist die Lage nach der chinesischen Revolution von 1911. Da haben sich - wie ich bemerkte - einige Provinzen Chinas - darunter auch Tibet - selbständig gemacht. Dies wurde später von der - inzwischen kommunistischen - chinesischen Zentralregierung wieder rückgängig gemacht. Das gefiel einigen westlichen Wissenschaftlern offensichtlich nicht.
  10. #29

    Zitat von Ingmar E. Beitrag anzeigen
    Wenn man die Bevölkerung fragt, dann ist ihnen das immer noch lieber als die unterdrückerische, menschenschinderische Herrschaft der Mönche.

    Die Chinesen holen das Land aus dem Mittelalter, befreien >90% der Bevölkerung aus dem Besitz der Mönche, müssen sich jetzt als Menschenschinder bezeichnen lassen. Das ist sehr unfair gegenüber den Chinesen, und extrem verklärend gegenüber Tibet. Wer glaubt Tibeter sind bessere Menschen als Chinesen der hat einiges nicht kapiert in der Welt.
    Hintergrundwissen dazu für alle Verklärt, verkitscht - Hollywood feiert den Dalai Lama - Panorama - Alle Sendungen - 1997 | DasErste.de


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