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Christlich-Konservative in den USA: Die Rückkehr der Jesuskrieger

Nach dem Vorwahlkrimi von Iowa spüren Amerikas Fundamentalisten Aufwind, schöpfen neue Hoffnung für alte Kulturkämpfe. Ihr Messias ist Rick Santorum, der seine religiöse Botschaft jetzt nach New Hampshire trägt. Doch nicht nur dort rührt sich Widerstand.

Christlich-Konservative in den USA: Die Rückkehr der Jesuskrieger - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
  1. #30

    Zitat von snurdlebug Beitrag anzeigen
    er der Einzige ist der gegen folgenden Wahnsinn wettert: In vielen Krankenhaeusern im Sueden der USA sind 20% der Schwangeren illegal oder mit Touristenvisum eingereiste Mexikaner- bzw Suedamerikanerinnen die auf unsere Kosten Geburten haben ( bin US buerger), da sie natuerlich nie Versicherung haben. Und jetzt kommts noch dicker: Jedes Kind dieser Illegalen bekommt sofort die Amerikanische Staatsangehoerigkeit! Was dann die ganze Sippschaft ueber kurz oder lang in eine bevorzugte Einwanderergruppe befoerdert!
    Als wahrer Christ müsste er dafür plädieren, daß sie bleiben dürfen. Sich aber auf Kosten einer Minderheit etablieren wollen, sieht ganz und gar unchristlich aus und zeigt, worum es diesen Damen und Herren geht: Um Macht, radikales Christentum ist nur das Mittel zum Zweck. Als Europäer bin ich erstaunt, auf welche billigen Tricks die US-Bürger immer und immer wieder hereinfallen und ich denke, mit dieser Meinung stehe ich nicht alleine da.
  2. #31

    schon klar

    Zitat von internetwitcher Beitrag anzeigen
    Im Gegensatz zu den moslemischen Gotteskrieger tun "Jesuskrieger" keine Menschen umbringen, nur weil die eine andere Religion haben. Was man den Jesuskrieger vorwerfen kann ist ein nicht modernes Weltbild, wo die Familie und der Glauben im Mittelpunkt stehen.

    Das ist zwar nicht meine Welt, aber so lange sich diese Menschen nicht in Menschenmengen in Namen ihres Glaubens in die Luft sprengen habe ich nichts gegen diese Menschen. Auch rennen christliche Konservative nicht durch die Gegend und rufen laut "Tod allen Nicht-Christen" und sie stürzen sich auch nicht mit vollbesetzten Passagiermaschinen in Wolkenkratzer.

    Alles klar?
    Natürlich nicht, die führen direkt Kriege mit 100000den toten "Untermenschen" - sofern natürlich gleichzeitig auch der finanzielle Schnitt gewährleistet ist und im Idealfall noch ein paar Schwule/etc. bei draufgehen. Mit anderen Worten: Diese Leute sind mit das widerlichste was diese Welt zu bieten hat. Mit denirrationalen Verzweiflungstaten einer unterlegenen Grupe von Menschen im Nahen Osten nicht zu vergleichen.
    Wenn die komplett an der Macht sind wird es sogar noch schlimmer werden.
  3. #32

    .

    Zitat von snurdlebug Beitrag anzeigen
    er der Einzige ist der gegen folgenden Wahnsinn wettert: In vielen Krankenhaeusern im Sueden der USA sind 20% der Schwangeren illegal oder mit Touristenvisum eingereiste Mexikaner- bzw Suedamerikanerinnen die auf unsere Kosten Geburten haben ( bin US buerger), da sie natuerlich nie Versicherung haben. Und jetzt kommts noch dicker: Jedes Kind dieser Illegalen bekommt sofort die Amerikanische Staatsangehoerigkeit! Was dann die ganze Sippschaft ueber kurz oder lang in eine bevorzugte Einwanderergruppe befoerdert!
    Ich bin überrascht, dass Ihnen jemand gefällt, der zwar behauptet Christ zu sein, aber mit komplett unchristlichen Standpunkten auf Stimmenfang geht.
  4. #33

    falsch

    Zitat von internetwitcher Beitrag anzeigen
    Im Gegensatz zu den moslemischen Gotteskrieger tun "Jesuskrieger" keine Menschen umbringen,
    und was ist mit den christlich-fundamentalistischen abtreibungsgegnern, die bombenanschläge auf kliniken und deren ärzte ausüben und dabei auch todesopfer in kauf nehmen???
  5. #34

    nee

    Zitat von Gebetsmühle Beitrag anzeigen
    jesuskrieger ist sicher absolut das falsche wort, denn jesus steht für nächsten- und feindesliebe, für soziale gerechtigkeit, großzügigkeit, frieden. jesus würde nie auf die bibel schwören, denn jesus sagt, ihr sollt überhaupt nicht schwören und er sagt richtet nicht auf dass ihr nicht gerichtet werdet.

    die angeblich konservativen in den usa berufen sich nicht auf jesus, sondern auf den kriegsgott des alten testaments. das sollte man nicht verwexeln.
    Jesus sagt gar nichts, entweder er ist tot oder es hat ihn nie gegeben.

    Einer durchgeknallten Endzeitprediger werden Sätze in den Mund gelegt ohne jeden Nachweis. Hunderte Jahre Stille Post, Klitterung durch Interessensgruppen, und das halten Sie für authentisch?

    Wenn man sich auf ein Buch auf Grundlage eines Aberglaubens beruft ist es egal ob neuer Teil oder Alter, es bleibt blödsinn. Übrigens gilt das auch für andere "religiöse " Schriften wie den Koran (nur so zur Ausgeogenheit ;) )
  6. #35

    .

    Und nochmal zu "Jesuskrieger tun keinem was" -

    Uganda.

    Uganda. In Uganda haben lustige Christliche "Jesus"krieger aktiv Hetze betrieben. Homosexualität war dort bereits verfolgt, aber das war amerikanischen Christen nicht genug, nein. Dort pilgerten sie hin, und predigten ihre Idiotie der "satanischen homosexuellen Weltverschwörung".

    Und welch Wunder: Nach ihren Predigten, "INformationsveranstaltungen", kurz: HETZREDEN stieg die Verfolgung von Homosexuellen überall an, denn man hat ihnen geglaubt (glauben wollen - AMerika gilt ja als Vorbild). Die Ugandischen Medien begannen, Homosexuelle als Sündenbocke für alles mögliche zu verwenden, in Nachrichten gab es schamlos Artikel mit Addressenlisten von Homosexuellen, mit dem Titel "hängt sie".

    Alles Christlich. Jesus würde anhand solcher Mitglieder seiner Religion weinen (man denke nur an die Geschichte mit dem Römer und dessen Bediensteten. Lustigerweise ist das Wort für letzteren das selbe Wort, das auch für Liebhaber gebraucht wird. Hat Jesus das gestört? Selbstverständlich nicht). Wie manche in diesem Thread richtig sagen: Jesuskrieger ist in so fern falsch, als dass solche Taten von Christen dem Christentum und insbesondere Jesus selbst widersprechen.

    Wie Selbstmordattentate dem Islam. Stört die Fanatiker aber nicht, hat es nie. Das obige, in Bezug auf Uganda, ist auch kein Geheimnis - kann man sich ganz einfach drüber informieren.

    Tut man aber nicht, denn dann müsste man ja sehen, dass eine ganze Menge Christen eben doch andere töten wollen - und es auch tun.
  7. #36

    Naja,

    Zitat von internetwitcher Beitrag anzeigen
    Im Gegensatz zu den moslemischen Gotteskrieger tun "Jesuskrieger" keine Menschen umbringen, nur weil die eine andere Religion haben. Was man den Jesuskrieger vorwerfen kann ist ein nicht modernes Weltbild, wo die Familie und der Glauben im Mittelpunkt stehen.

    Das ist zwar nicht meine Welt, aber so lange sich diese Menschen nicht in Menschenmengen in Namen ihres Glaubens in die Luft sprengen habe ich nichts gegen diese Menschen. Auch rennen christliche Konservative nicht durch die Gegend und rufen laut "Tod allen Nicht-Christen" und sie stürzen sich auch nicht mit vollbesetzten Passagiermaschinen in Wolkenkratzer.

    Alles klar?
    Ich fand den Satz in Wikipedia:
    Im Oktober 2002 unterzeichnete Colson, neben weiteren prominenten amerikanischen evangelikalen Führern einen offenen Brief (Land letter) an Präsident Bush, der eine Argumentation zugunsten einer präventiven Invasiondes Irak als Empfehlung eines Kampfes für eine gerechte Sache umriss.
    Es handelt sich um den evangelikalen Prediger Charles Wendell „Chuck“ Colson.
    Zwar will ich mich dem dummen Ami-Bashing nicht anschließen und noch weniger den Islam verteidigen,denoch glaube ich wenn manche von denen könnten ,wie sie wollten.
  8. #37

    Zitat von internetwitcher Beitrag anzeigen
    Im Gegensatz zu den moslemischen Gotteskrieger tun "Jesuskrieger" keine Menschen umbringen, nur weil die eine andere Religion haben. Was man den Jesuskrieger vorwerfen kann ist ein nicht modernes Weltbild, wo die Familie und der Glauben im Mittelpunkt stehen.

    Das ist zwar nicht meine Welt, aber so lange sich diese Menschen nicht in Menschenmengen in Namen ihres Glaubens in die Luft sprengen habe ich nichts gegen diese Menschen. Auch rennen christliche Konservative nicht durch die Gegend und rufen laut "Tod allen Nicht-Christen" und sie stürzen sich auch nicht mit vollbesetzten Passagiermaschinen in Wolkenkratzer.

    Alles klar?
    Ich kann mich noch lebhaft an ein wundervolles Video erinnern, dass letzten März auf youtube eingestellt wurde. Darauf labert eine verklärt lächelnde, offensichtlich wiedererweckte junge Amerikanerin, bestimmt nicht älter als 22, wie verzaubert sie von dem Erdbeben in Japan ist (wer sich erinnert: Da kam dann noch sowas mit Tsunami und Super-Gau und so), da sie Gott doch in ihren Gebeten inständig darum gebeten hätte, den Ungläubigen die Augen zu öffnen, und das hätte er jetzt durch dieses Erdbeben (sie bezeichnete es also eine Art "Wach-Schütteln") getan. Das Video wurde nach einer Protestwelle gelöscht.

    Solche Menschen wählen Santorum, obwohl sie eigentlich in die Geschlossene gehörten, und solche Menschen sind mindestens genauso gefährlich wie moslemische Extremisten.
  9. #38

    Krieger sind nie gut

    Zitat von Meshada Beitrag anzeigen
    Nein, sie töten nur Abtreibungsärzte und Homosexuelle. Die in Ihrem Weltbild anscheinend nicht als Menschen zählen.......
    Kein Christ wird Gewalt gegen Abtreibungsärzte oder Homosexuelle befürworten.

    Allerdings sind gerade die „Abtreibungsärzte“ Gewalttäter. Ich kenne Ärzte, die sich nie in ihrem Berufsleben an einer Abtreibung beteiligen würden. Sie halten sich hier an Hippokrates.
    Andere lassen sich für das Töten des werdenden Lebens noch bezahlen.

    Abtreibung als Methode der Geburtenregelung zu verurteilen sollte auch für Atheisten selbstverständlich sein.

    Zitat von Meshada Beitrag anzeigen
    Auch verweise ich auf Situation wie Irland, wo sich Christen noch vor kurzem gegenseitig geschnetzelt haben :) .....
    Auch wenn die Medien nicht müde werden, den Irland-Konflikt als Konfessionskrieg zu bezeichnen, war es dort hauptsächlich der Freiheitskampf der Iren gegen britische Besatzer.

    Schlimm genug, dass Christen nicht vor Gewalt zurückschrecken. In der Tat ein schlechtes Vorbild.
  10. #39

    Es gibt keine Jesuskrieger!

    Mein Kommentar hat ja heftige Reaktionen ausgelöst! Ich möchte nur kurz klarstellen dass ich religiösen Terror aus tiefsten Herzen ablehne.

    Christliche Abtreibungsgegner, die Menschen töten tun das aber nicht im Namen Jesus Christus. Auch können die nicht stundenlang bei ihren Bekennervideos aus der Bibel zitieren. Man findet in der Bibel kaum Gewaltaufrufe! Und diese religiösen Fanatiker sind extreme Ausnahmefälle. In Amerika wurde erst ein Abtreibungsarzt von diesen Spinnern ermordet. Auch tut die Kirchen sich von solchen Menschen distanzieren. Übrigens tun dies auch 99,99 Prozent der Christen in Amerika.

    Der islamische Terror dagegen ist alltäglich. Machen Sie den Fernseher an oder lesen sie eine x-beliebige Zeitung. Oder malen Sie mal nur eine Mohammed-Karikatur. Da werden Sie religiösen Fanatismus erleben. Komischerweise können Sie eine Karikatur von Jesus zeichnen ohne dass Botschaften brennen.

    Denken Sie mal darüber nach!


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