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Christian Wulff: Ein Skoda zu Spezialkonditionen

Erneut muss sich der Bundespräsident zu fragwürdigen Geschäftspraktiken erklären. Als niedersächsischer Ministerpräsident leaste Christian Wulff nach SPIEGEL-Informationen einen ¿koda zu "Aufsichtsratskonditionen" - möglicherweise ein Verstoß gegen das Ministergesetz.

Christian Wulff: Ein Skoda zu Spezialkonditionen - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
  1. #150

    Nicht schon wieder...

    Allmählich mag man's nicht mehr hören, was der ehemalige niedersächsische Ministerpräsident so "alles auf sich genommen hat" und mit wem er verbandelt ist... Mein Klopapier jedenfalls kaufe ich jetzt woanders!
    Wenn Herr Wulff noch einen Rest von Mumm besitzt, sollte er endlich
    zurücktreten!
  2. #151

    Zitat von nick999 Beitrag anzeigen

    Inzwischen bin ich es leid, wenn Medien in endloser Kette Politiker der Reihe nach absägen. Nichts gegen Recherchen, aber der Maßstab ist strafrechtliche Verantwortung, nicht ein erwarteter Kodex.
    Das sehe ich persönlich aber anders. Ich erwarte von unseren "Volksvertretern" schon etwas mehr. Wer wenn ich die Politiker sollten den ein Vorbild sein? Nicht alles was rechtlich erlaubt ist ist auch moralisch vertretbar. Und diese abartige Doppelmoral eines Herrn Wulff der bei anderen mit Steinen wirft, für sich selber die Messlatte aber tiefer hängt, da fällt mir echt nichts mehr zu ein.
  3. #152

    Prima Selbstdarstellung als Teil

    Zitat von rotertraktor Beitrag anzeigen
    VOLKSwagen macht seinem Namen alle Ehre und zeigt ein Herz für die kleinen Leute.

    Sonderkonditionen für Aufsichtsräte, die ja bekanntlich in aller Regel ein trostloses Dasein nur knapp oberhalb der Armutsgrenze fristen und sonst niemals in den Genuss eines Neuwagens kommen würden ... das zeigt das soziale Engagement des Konzern und sein Herz für minderbemittelte Randgruppen.

    Danke VW, hoffentlich weiß das tumbe Volk deine Großherzigkeit zu schätzen und lässt seine Dankbarkeit auch in deinen zukünftigen Umsatzzahlen niederschlagen.
    des "tumben Volkes". Das "normale Volk" hat den Artikel gelesen und da stand, daß die Aufsichtsräte die gleichen Konditionen wie die Bandarbeiter und Putzfrauen (stellvertretend für alle Betriebsangehörigen) bei VW bekommen. Worte wie "Aufsichtsrat" scheinen den Neidmodus einzuschalten, der das Aufnehmen von Informationen offensichtlich blockiert.
  4. #153

    Da liegt der Irrtum

    Zitat von joachim_m. Beitrag anzeigen
    Falsch, er ist Bediensteter des Landes und insoweit gilt für ihn zunächst einmal das, was sein Dienstherr sagt. Wenn er keine Vorteile aus dem Aufsichtsratsmandat, dass er ja nicht für sich selbst sondern für seinen Dienstherrn ausübt, annehmen darf, dann darf er es nicht! Und ich würde gerne einmal ihr Geschrei hören, wenn jemand, der für Sie in einem Aufsichtsrat sitzt, Vergünstigungen annimmt, deren Annahme Sie ihm verboten haben. Wahrscheinlich sind Sie wie jeder andere auch dann nicht mehr so tolerant!


    Altes Sprichwort:

    "Wer am Weihwasserkessel steht, segnet sich."

    Es scheint, dass dieses Sprichwort nie an Aktualität verliert.
    er darf Vorteile annehmen, wenn klar ist, daß sie entscheidungen nicht beeinflussen. Die Aufsichtsratvergütung, Aufwandsentschädigung und Bewirtung bei den Tagungen darf er auch annehmen, also auch Belegschaftsrabatte.
  5. #154

    Zitat von kugelsicher99 Beitrag anzeigen
    Sie, und die anderen hier die meinen: "alles Kleinigkeiten ... nur böse Presse" verstehen wohl nicht worum es sich hier handelt.
    Es handelt sich hier offenbar um Lappalien die nicht für eine Präsidentenanklage reichen.

    Zitat von kugelsicher99 Beitrag anzeigen
    Wenn ein BP Parlamente, die höchsten Instanzen im Lande, belügt und gegen Ministergesetzte verstößt, dann ist das kein Kleinkram sondern Bruch von geltenden Gesetzen!
    Das Parlament hat er nicht belogen sondern auf eine ungeschickte Frage wahrheitsgemäß geantwortet.

    Zitat von kugelsicher99 Beitrag anzeigen
    Und damit ist man IMO nun mal untragbar als BP.
    Warten wir es ab. Ich gehe davon aus, dass er durchaus tragbar ist und seinen Dienstvertrag erfüllt. Dass er überflüssig ist liegt nicht so sehr an Christian Wulff sondern am Amt.
  6. #155

    Wer Artikel ganz Lesen kann, erspart sich

    Zitat von sichersurfen Beitrag anzeigen
    Ja das stimmt. Vielleicht sollten mal die Bezugskonditionen von Aufsichtsräten überprüft werden.
    Ich gehe davon aus, daß VW schnellstens alle Sonderkonditionen für Mitarbeiter veröffentlicht. Herr Wulff hat dann Gelegenheit darauf hinzuweisen, daß er diese keineswegs alle in Anspruch genommen hat.
    manchmal das Tippen ;-)

    "Angestellte des VW-Konzerns können tatsächlich zu den gleichen Vorzugskonditionen wie der damalige Ministerpräsident Autos leasen"

    6. Absatz im Artikel
  7. #156

    Der Bundespräsident prägt neues Begriffsverständnis

    Der CW-Wert hatte in der Autobranche bisher eine eindimensionale technische Bedeutung, heute ist er für Vorteilsnehmer aus Plotik und Wirtschaft um eine präsidiale erweitert.
  8. #157

    Da darf er dann auch die Aufsichtsratvergütung

    Zitat von chrisre Beitrag anzeigen
    Warum das ist genau die Frage...

    Nämlich die Frage nach Bestechlichkeit, deren Anschein normalerweise strikt vermieden werden muß!
    nicht annehmen.
    "Angestellte des VW-Konzerns können tatsächlich zu den gleichen Vorzugskonditionen wie der damalige Ministerpräsident Autos leasen"
  9. #158

    Zitat von rotertraktor Beitrag anzeigen
    Hoffnungsschimmer für sozial Schwache
    VOLKSwagen macht seinem Namen alle Ehre und zeigt ein Herz für die kleinen Leute.

    Sonderkonditionen für Aufsichtsräte, die ja bekanntlich in aller Regel ein trostloses Dasein nur knapp oberhalb der Armutsgrenze fristen und sonst niemals in den Genuss eines Neuwagens kommen würden ... das zeigt das soziale Engagement des Konzern und sein Herz für minderbemittelte Randgruppen.

    Danke VW, hoffentlich weiß das tumbe Volk deine Großherzigkeit zu schätzen und lässt seine Dankbarkeit auch in deinen zukünftigen Umsatzzahlen niederschlagen.
    Hätten sie beim lesen aufgepasst dann wüssten sie dass die gleichen Konditionen für alle Mitarbeiter gelten.
  10. #159

    Leuchtet mir zwar nicht so ganz

    Zitat von Sergejewitsch Beitrag anzeigen
    Seine Rechte sind nicht das Thema. Thema sind seine Pflichten, die sich aus dem Ministergesetz ergeben. Wenn beides kollidiert, sind letztere maßgeblich, nicht erstere. (Die anderen Aufsichtsratsmitglieder oder VW-Angestellten, die nicht gleichzeitig ein Staatsamt innehaben, sind in einer anderen Situation.)

    Jeder kleine Beamte in diesem Land weiß, daß er im Rahmen seines Amtes schon kleine Geschenke und Vorteile, die anzunehmen er als Privatmann alles Recht der Welt hätte, als Amtsperson ablehnen muß (Geringfügigkeitsgrenze je nach Dienstherr 10 bis 20 Euro). Daß Wulff diese simple Tatsache nie kapiert hat, ist absolut erschreckend.
    ein, wieso er in übereinstimmung mit dem Ministergesetz für den VW-Job eine Vergütung bekommt, aber der für alle Konzernmitarbeiter geltende Personalrabatt Bestechung sein soll. Bitte um Aufklärung.








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