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Chinesische Schüler: Auswendiglernen sehr gut, Fantasie ungenügend
Chinas Schüler sind die besten - zumindest wenn es nach dem Pisa-Ranking geht. Shanghai landete auf Platz eins, Hong Kong dicht dahinter auf Platz vier. Doch hinter dem Erfolg verbirgt sich ein Problem: Chinas Kinder können zwar gut auswendig lernen, doch ihre Kreativität und Fantasie verkümmern.
http://www.spiegel.de/schulspiegel/w...734775,00.html
- #1 29.01.2011 07:23 von Obiwan72
Heisst das,
dass es doch noch etwas gibt worin wir besser sind?
- #2 29.01.2011 07:38 von Realo
Tja....
....und deswegen müssen sie kopieren, kopieren, kopieren...
Selber fällt ihnen ja nichts ein wegen fehlender Kreativität.
Der schwäbische Tüftler, kann zwar kein Deutsch, hat aber anscheinend immer noch die besten Ideen.
;-) - #3 29.01.2011 07:42 von
Das müssen die auch nicht.
Um eine wirtschaftliche Weltmacht zu werden, müssen die Arbeitskräfte billig und willig sein. Die Bric Staaten sind nun mal immer deutlicher nichts weiter als das Arbeitslager der Welt und dass ist auch von allen so gewollt. Sicher ist diese Einschätzung zu pauschal, trifft jedoch im Kern zu, auch wenn das keiner hören will. Die Konsequenzen daraus sind genauso grauenhaft wie sich das anhört. Diese Entwicklung schwappt auch zunehmend auf die alten Industrienationen über. Die Fantasievollen und Kreativen sind entweder Führungskräfte oder Außenseiter der Gesellschaft. Wer das hier insbesondere als abhängig Beschäftigter nicht bemerkt will, hat nicht genügend Kreativität und Fantasie das zu erkennen und schafft sich selbst ab. Schlimmer noch, einen Ausweg aus dieser Entwicklung gibt es nicht. Auch diese Erkenntnis ist fantasievoll und visionär.
- #4 29.01.2011 07:47 von
.
Sinnloser Artikel! Als ob die deutschen Schüler auch nicht nur auswendiglernen würden! Oder woher kommt sonst der Hass gegen Fächer wie Mathe und Physik, welche eigentlich viel Phantasie und Neugier erfordern? Da zieht man lieber Paukfächer wie Geschichte vor! Und was die ach so horrenden Arbeitszeiten der chinesischen Schüler betrifft:
Seit der Mittelstufe am Gymnasium kann ich mich nicht mehr erinnern vor 20:00 Uhr mit den Hausaufgaben fertig gewesen zu sein, was sich natürlich an der Hochschule fortsetzte. Anderen wird es genauso gehen, sofern sie nicht in einem Bundesland aufgewachsen sind, in dem jeder Depp Abitur bekommt! - #5 29.01.2011 07:54 von
das Problem
des strikten auswendig lernens ist nicht nur auf China beschraenkt sondern existiert in aehnlicher Form auch in Japan, Sued Korea, Taiwan, Thailand, Vietnam etc.
Ich bezweifele, dass Kreativitaet und Phantasie durch ein derariges System verkuemmern. Bestes Beispiel, dass dem nicht so ist, ist Japan oder auch Suedkorea. Man sollte auch nicht vergessen, dass die chines. Schrift konzentriertes und strenges auswendig lernen absolut erforderlich macht.
Der Kommentar von Herrn Landwehr reiht sich ein in die Beitraege 'alles was aus China kommt ist negativ'. Meistens ist der Wunsch der Vater des Gedankens. - #6 29.01.2011 07:54 von BTW
Chineische Traditionen
Das ist leider ein kulturelles Problem, welches durch Bildungspolitik nicht zu loesen ist. Es hat sehr viel mit der Umwelt und den Traditionen zu tun. Wie sollen Chinesen zu kritischem Denken motiviert werden, wenn es im alltaeglichen Leben sehr unvorteilhaft ist?
Chinesen sind sehr fleissig und diszipliniert, bei Innovationen und Unkonventionalitaet sind die Amerikaner unschlagbar, was Handwerk, Stil, Weitsicht und Nachhaltigkeit angeht, da haben die Europaeer die Nase vorn.
In ein paar Generationen wird sich das alles hoffentlich zum Vorteil gut mischen. - #7 29.01.2011 07:54 von
Land der Innovationen
Wundert mich nicht im geringsten. Zur Zeit besteht für das Wachstum durch "abkupfern" noch genug Luft nach oben. Sobald China den Westen jedoch eingeholt hat...
- #8 29.01.2011 07:56 von
...
ehrlich gesagt habe ich an der deutschen uni ähnliche erfahrungen gemacht. auch hier schreiben die, die auswendig lernen die besten noten. leider liegt mir sowas garnicht und ich könnte jedesmal kotzen, wenn jemand, der absolut keine ahnung hat, mal wieder am oberen ende der notenverteilung liegt.
und was immer wegen pisa geschrieben wird ist auch zweifelhaft.
freunde, die im ausland waren berichten alle dasselbe.
es sind immer dieselben nationen gut, mittelmässig, oder haben gar probleme dem stoff zu folgen.
und diese subjektiven erfahrungen passen garnicht zu den pisa rankings.
zu china.
solange die nicht eigenständig denken werden sie uns zum glück nie einholen können. wer immer nur kopiert kann ja dem anderen nicht voraus sein. und selbst wenn die irgendwann mal vorbeiziehen mögen (ich meine nun nicht, das sie uns als exportweltmeister ablösen, solange die nicht 20x soviel exprotieren wie wir, ist garnichts los), dann würde ich ein leben, wie es in der westlichen welt geführt wird, dem ganzen vorziehen und die können dann bildungs-forschungs-unglücklichnr.1-nation sein. - #9 29.01.2011 07:56 von
das hab ich
auch festgestellt, ein Haufen Wissen, aber es fehlt dei persönliche Kreativität, Eigenverantwortung, nur im Team sind sie stark!
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