Der chinesische Stadtkämmerer hat sich wohl geirrt: Nicht von der FED oder der EZB, sondern von der Sowjetunion lernen, heißt siegen lernen!
APDongguan war Jahrzehnte lang ein Symbol für Chinas Wirtschaftswunder. Jetzt sehen Experten die Acht-Millionen-Metropole am Rande der Pleite. Auch in anderen Städten und Provinzen brechen die Einnahmen weg - die Schulden der lokalen Regierungen belaufen sich wohl auf bis zu 1,8 Billionen Euro.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...-a-864540.html
Der chinesische Stadtkämmerer hat sich wohl geirrt: Nicht von der FED oder der EZB, sondern von der Sowjetunion lernen, heißt siegen lernen!
Auch China hat diesbezüglich dieselben Probleme wie der Rest der Welt. Denn auch Chinas Finanzwirtschaft auf einem Zinseszins-System, das automatisch irgendwann dazu führt, dass Vermögen und Einkommen sich immer stärker an wenigen Stellen konzentrieren. Nun hat und hatte China aber wirtschaftlich eine Menge aufzuholen. Das große und konstante Wirtschaftswachstum der letzten 20 Jahre konnte diesen Effekt dämpfen, aber gerade China mit seiner riesigen Bevölkerung wird zwangsläufig irgendwann an natürliche Grenzen stoßen. Und die bestehen im Wesentlichen aus nur begrenzt frei verfügbarer Energie und vor allem Rohstoffen. Zwangsläufig wird sich die chinesische Wirtschaft von einer Wachstumswirtschaft zu einer Erhaltungswirtschaft entwickeln (mehr als eine Wohnung kann keiner bewohnen und mehr als ein Auto fahren auch nicht), so wie das quasi in allen Industrieländern schon heute weitestgehend der Fall ist. Und Erhaltungswirtschaften, die erst mal ein gewisses Niveau und eine gewisse Sättigung erreicht haben, funktionieren auf Dauer nur, wenn die Verteilung des Wohlstands halbwegs gerecht geregelt ist. In einem Zinseszinssystem ist das aber schon rein mathematisch unmöglich, sofern gerade große Vermögensansammlungen nicht massiv besteuert werden. Und das ist in China genauso wenig der Fall wie bei uns.
Die gesamtwirtschaftlichen Schulden landen genau wie bei uns auch bei den Chinesen zuerst beim Staat, d.h. der Bevölkerung, und auch direkt bei der normalen Bevölkerung, während sich die Vermögen auf immer weniger Menschen konzentrieren. Die Chinesen hinken dem Westen dahingehend nur 10 Jahre hinterher.
auch inChina wachsen die Bäumenicht in denHimmel. Ich hoffe die Vietnamesen sehen sich das gut an. Das sind die nächsten Dominosteine
Will China etwa den Amis folgen? Schulden über beide Ohren.
wie gewonnen so zerronnen
Das Gute wird sein, dass Peking dann auch seine Militärausgaben drosseln wird.
500 Millionen Chinesen leben von weniger als 1 Euro am Tag, also in absoluter Armut! China müßte also 182,5 Milliarden Euro im Jahr aufbringen um diesen Menschen täglich 1 Euro zusätzlich zur Verfügung zu stellen. Dann haben die aber noch keine Wohnung, Krankenversicherung, freie Schulbildung, sauberes Wasser, usw. Da sind 3 Billionen Dollar Barreserve geradezu Peanuts!
In China sind Billionen in den Ausbau der Infrastruktur und den Bau von Wohnungen geflossen. 90% Der Wohnungen haben die Lebenssituation verbessert. Die Infrastruktur ist moderner als im Zentrum von Stuttgart. Auch in Griechenland und Italien flossen Milliarden von Fördergeldern in Strassenbauprojekte - nur dass dieses Geld zu 100% abgezweigt wurde. Im Verhältnis zur Grösse des Landes sind die Schulden der Gemeinden zu vernachlässigen ... wahrscheinlich wäre sie mit dem Handelsbilanzüberschuss eines Jahres ganz aus der Welt zu schaffen.