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Chinas KP-Sprösslinge: Die Prinzlinge sahnen Milliarden ab

REUTERSSie studieren an Elite-Unis in Übersee und geben das Geld mit vollen Händen aus: Wer in China Kind eines hohen KP-Funktionärs ist, hat beste Beziehungen und beste Aussichten. Viele "Prinzlinge" sind deshalb begehrt bei ausländischen Firmen - oder schon an der Spitze von Finanzimperien.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...828825,00.html
  1. #70

    Träumen ist doch erlaubt

    Zitat von zappa99 Beitrag anzeigen
    Mao war ein Vater des realen Kommunismus mit einem großen philosophischen Unterbau, durchaus ein Intellektueller.
    Tagträume von der idealen Gesellschaft zu entwickeln war nicht seine Aufgabe, sondern die reale Umsetzung der Theorie in das Konkrete.
    Das macht ja die derzeitigen Linken so putzig. Die halten das für immer noch möglich, egal wie oft und wie blutig das in den Abgrund geführt hat.
    Träumen ist doch erlaubt, nur dürfen sie nicht wieder die Möglichkeit dafür bekommen und erneut die Menschen in ihr Ungelück stürzen.
    Ich habe den Sozialismus auf deutschen Boden mitgemacht und ich weiss wie es 1989 in den Betrieben, in den Dörfern und Städten ausgesehen hatte.
    Es war der Untergang und das nicht nur bauchlich zu sehen, auch der Mensch wurde nicht als das wertvollste beachtet, er war einfach nichts mehr wert.
    Selbst die einstigen Mitglieder dieser Partei (SED) sehnten sich nach einem Ende.
    Man hatte die Chance gehabt mal was neues und was besseres für den Menschen zuerrichten, aber die Arroganz der Macht und ihr viel zu übertriebener Sicherheitsapperat machten aus den Menschen nur verängstigte Untertanen, die nur im geheimen ihren Unmut äußern konnten.
    Wer durch die Straßen ging, dem erinnert es an den Zusammenbruch Deutschlands nach dem zweiten Weltkrieg.
    Nein, so einen Kommunismus wollen wir nie wieder haben, die Theoretiker sahen sicherlich was ganz anders, aber wie oft funktioniert nun mal die Theorie nicht?
    Das aber unsere Gesellschaft verändert werden muss, dafür bin ich auch, aber wir sollten uns nicht von einem Kaos in das nächste begeben wollen.
  2. #71

    ...

    Zitat von workingclassloser Beitrag anzeigen
    Aber China ist doch laut westlicher Presse ein kommunistisches Land und wird auch von der Kommunistischen Partei verwaltet.
    Die Kommunistische Partei in China ist in etwa so kommunistisch, wie die CDU christlich ist. :-)
  3. #72

    @Obi Wan Kenobi
    Aber die KP Chinas war unter Mao-Tse-Tung kommunistisch und hat über 60 Millionen Tote auf dem Gewissen.
    Niemand in China trauert diesem Kommunismus nach, was aber die anscheinend lernunfähige Gesine Lötzsch nihct davon abhielt, weitere Wege zum Kommunismus zu suchen!
  4. #73

    What's new?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Sie studieren an Elite-Unis in Übersee und geben das Geld mit vollen Händen aus: Wer in China Kind eines hohen KP-Funktionärs ist, hat beste Beziehungen und beste Aussichten. Viele "Prinzlinge" sind deshalb begehrt bei ausländischen Firmen - oder schon an der Spitze von Finanzimperien.

    Chinas KP-Sprösslinge: Die Prinzlinge sahnen Milliarden ab - SPIEGEL ONLINE
    Nepotismus is doch auch bei uns gang und gäbe. Man lese nur mal "Gestatten: Elite" von Julia Friedrichs. Was zählt ist Geld und Auftreten (oder Gehabe), nicht Leistungs- und "Leitungsfähigkeit". Mit einer erheblichen Spende von Papa kommt man noch auf jede Elite-Uni. George Bush war in Yale. Mehr muss man zu diesem Thema nicht wissen.
  5. #74

    In den Ländern wie China und Vietnam besteht der Sozialismus nur noch auf dem Papier. Im echten Leben der Bevölkerung sieht es abermals anders aus. Wenn man in Vietnam oder China heutzutage ein Geschäft am Laufen halten wollen, hat man jedes Jahr zum Neujahr teure 'Geschenke' an den Spitzenfunktionär zu überbringen. Wehe das diesjährige 'Geschenk' ist weniger wert als das des Vorjahrs.
    Die reichsten im Lande sind die Familien der Spitzenfunktionäre. Während sie ihre Ihre Kinder fürs Studium ins Ausland um dort die 'geraubte' Millionen ins 'Sichere' zu bringen, geniessen sie weiterhin ihre Privilegien. Die Kinder im Ausland gehen 'pro forma' auf irgendeine Uni, aber in Wirklichkeit schleusen sie so ihr Vermögen ins Ausland...Man weiss ja nie, wie lange die Privilegien sich noch halten, nicht wahr?
  6. #75

    Die Gedanken sind frei

    Zitat von hubertrudnick1 Beitrag anzeigen
    Träumen ist doch erlaubt, nur dürfen sie nicht wieder die Möglichkeit dafür bekommen und erneut die Menschen in ihr Ungelück stürzen
    Die Gedanken sind frei.

    Richtig gefährlich wird es, wenn Tagträume auf Sendungsbewusstsein und Charisma treffen. Das ist ein bewährtes Rezept für ein Desaster.
  7. #76

    @Tobinminnie
    Ob Madame Wagenknecht diese Entwicklung schon in Ihrer eigenen Lebensplanung berücksichtigt hat?
  8. #77

    ist doch nichts besonderes. wenn die wirtschaft kp-nahen familien gehört, dann bleibt china souverän. würde man die wirtschaft ex-beliebigen leuten überlassen, dann würde das gegenwärtige system in china früher oder später stürzen. ein sozialist macht sich lieber selbst zum milliardär bevor er einen verräter zum milliardär machen lässt. ist alles paradox, aber der zweck heiligt die mittel.
  9. #78

    Es ist unredlich

    Zitat von Centurio X Beitrag anzeigen
    @Obi Wan Kenobi
    Aber die KP Chinas war unter Mao-Tse-Tung kommunistisch und hat über 60 Millionen Tote auf dem Gewissen.
    Niemand in China trauert diesem Kommunismus nach, was aber die anscheinend lernunfähige Gesine Lötzsch nihct davon abhielt, weitere Wege zum Kommunismus zu suchen!
    sich selbst zu erheben, dadurch daß man andere kritisiert.
    Wieviel Tote genau hat der Kapitalismus und wieviel Tote hat der Hitlerfaschismus auf dem Gewissen?
    Und wieviele Aktivisten davon haben in der Bundesrepublik und auch in der CDU auch auf Kosten der vorher Malträtierten ein hervorragendes Dasein geführt.
    Ich verurteile auch die Ausschweifungen des chinesischen Kommunismus, aber im Gegensatz zu Ihnen nicht mit dem Ziel andere Ausschweifungen zu relativieren oder in einem besseren Licht erscheinen zu lassen.
    Dies halte ich schlicht für infam.
  10. #79

    Unredlich ist einzig

    Zitat von derandersdenkende Beitrag anzeigen
    sich selbst zu erheben, dadurch daß man andere kritisiert.
    Wieviel Tote genau hat der Kapitalismus und wieviel Tote hat der Hitlerfaschismus auf dem Gewissen?
    Und wieviele .....
    Ihre (bewusste) unfaire Dialektik.
    Der Forist hat in keiner Weise relativierende Vergleiche angestellt, sondern Lediglich erwähnt, dass der Kommunismus unter Mao etwa 60 Millionen Tote gefordert hat.
    Nur Sie schwächen ab und relativieren, indem Sie auf andere, ebenfalls schlimme Auswüchse hinweisen, legen dies dann aber dem Vorposter in den Mund respektive in die Feder.
    Trickreich, aber letztlich auch nur ein Trick, der leicht zu entlarven ist.








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