Warum sollte es in China anders sein, als hier? Recherchieren Sie doch einmal, wo unsere Politiker-Kinder studieren.
REUTERSDie Frau des gestürzten KP-Funktionärs Bo soll einen britischen Geschäftsmann vergiftet haben. Die Anwältin und ihre Schwestern kontrollierten ein Firmenimperium, das von Hongkong bis in die Karibik reichte. Der offen gezeigte Reichtum von Angehörigen des Politbüros beunruhigt Chinas Führung.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...827872,00.html
Warum sollte es in China anders sein, als hier? Recherchieren Sie doch einmal, wo unsere Politiker-Kinder studieren.
Haette ich fast vergessen:
Chinas Premier Wen Jiabao, der, der also zu Sauberkeit aufruft:
Was weiss man ueber das Vermoegen in dessen Familie?
Die Kommunistische Partei Chinas hat durch marktwirtschaftliche Reformen einen gewissen Wohlstand für viele Chinesen ermöglicht. Viele Oberkommunisten bereichern sich im Schutz ihrer Parteiprivilegien hemmungslos auf Kosten ihrer Mitbürger, gewähren ihnen aber ein Maß an Freiheit, das es in der Geschichte Chinas zuvor nie gab.
Die Kommunistische Partei Nordkoreas verharrt in ihrer Stalinistischen Kommandowirtschaft, die eine wirtschaftliche Entwicklung des Landes blockiert und die große Masse der Bevölkerung in bitterer Armut und völliger Unfreiheit darben lässt. Der kleine Kreis der Erb-Oberkommunistischen Führungsriege führt ein Leben wie vor 1789 Louis quatorze mit seinen Hofschranzen und ein perfide organisierter Repressionsapparat verhindert ein Aufbegehren der Bevölkerung, die in völliger Isolation zur Außenwelt gehalten wird.
Nach meiner Ansicht könnte die KP Chinas reformierbar sein, jedoch ist die KP Koreas spätestens nach der Reform in China dem Untergang geweiht.
Dir Frage, die mich interessiert, ist, wieso Unis wie Harvard solche Leute aufnehmen - ich kann mir kaum vorstellen, dass die korruptions-gewohnten Kinder der Nomenklatura ihre Examen selbst machen - das würde ja Arbeit bedeuten
... wird noch erfahren müssen, dass vermögen über den luxusbedarf hinaus MACHT bedeutet. macht, die die kp abgeben müßte. das hier ist erst der anfang. alles andere haben sie ja schon prima beim westen abgeguckt.
sollte sich die kp denn reformieren? kapitalismus hat sie schon in perfekter form. fehlt noch die scheindemokratie darauf. oder?
ich fände ein paar sozialistische elemente wären mal wieder angesagt. nein, nicht "stalinistische kommandowirtschaft". aber zurück zu mehr gleichen rechte für alle, arbeitnehmerrechte, mehr soziale gerechtigkeit.
ach ja: planwirtschaft ist nicht synonym mit sozialismus. sondern eher eine kontradiktion. das werden viele nicht begreifen. in der schule wurde was anderes gelehrt.
....weder hier noch dort.
...für die derzeitige Krise: an den Elitebildungsinstituten(Harvard ect.) wird der Fokus der Ausbildung auf Vermehrung von Kapital(=Heißluftproduktion) und Erzeugung kurzfristiger Rendite gelehrt. Die Institute sind natürlich selbst streng kapitalistisch organisiert, was heisst: je mehr ich zahle, desto größer ist die Chance, mein Examen/Abschluss/Diplom or whatever zu bekommen(Gutenberg-Effekt).
Die Ausbildung zukünftiger Ökonomen sollte radikal weg vom Wachstumswahnsinn hin zu langfristigem genossenschaftlichen Wirtschaften gehen.
Ach so: das wäre tatsächlich ein wichtiger Schritt Richtung Sozialismus, also das, was es weder in China und auch nicht im ehemaligen Ostblock gegeben hat.
Das würde bedeuten zurück zur Kulturrevolution des großen" Fährmanns Mao", der sich ähnlich wie die heutigen Nordkoreanischen Machthaber verhielt. Oder glauben Sie ernsthaft daran, daß es zu Zeiten Maos gleiche Rechte für alle und Arbeitnehmerrechte gegeben hat?
Über 80 Millionen Tote waren der Preis für die Kommunistischen Experimente, die zu mehr "sozialer Gerechtigkeit" führen sollte.
Im übrigen verwechseln Sie Sozialismus mit Sozialdemokratie!