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Chinas Karrieretöchter: Frauen tragen die Hälfte des Himmels

Einst fanden Chinas Frauen nur mickrige Jobs als Näherinnen. Heute ist der Boom des Riesenreiches auch eine Erfolgsgeschichte der Frauen. Viele junge Chinesinnen sind gebildet und heiß auf Höchstleistung - wie Sichen Shang, die neben dem MBA-Studium einen künftigen Weltmarktführer aufbauen will.

http://www.spiegel.de/karriere/ausla...789936,00.html
  1. #60

    Nix

    Zitat von abby_thur Beitrag anzeigen
    Das ist auch schon lange bekannt. Aber die meisten Leute denken eben nur von 12 bis Mittag- und das sie Mitgift zahlen "müssen" wenns ein Mädchen wird.
    Das stimmt so nicht. Die Mitgift für einen Sohn ist viel höher (Eigentumswohnung) als für eine Tochter.
    Der Grund, dass im bäuerlichen Teil Chinas ein Sohn bevorzugt wird, ist, dass dieser die Eltern im Alter zu versorgen hat und dass man einen Hoferben hat.
    Der urbane Raum Chinas hat schon lange begriffen, dass man mit qualifizierter Arbeit viel besser für ein Auskommen sorgen kann und das können qualifizierte Frauen genauso.
  2. #61

    .

    Zitat von pappnose Beitrag anzeigen
    Ich kann aus eigener und der Erahrung meiner Freundin sagen, dass besonders Chinesen im Studium absolut abgekoppelt sind von der Realität...die gehen morgens im Pulk zur Uni, essen zu Mittags abgeschottet vom Rest und gehen nach der Uni direkt ins Wohneim.

    Klingt etwas blöd, aber die Chinses wirken an den Unis immer wie gelandete Aliens...
    Ich finde das weniger alienhaft. Die Chinesen, aber auch andere Asiaten, die hierherkommen, sind fokussiert. Sie haben ihr Ziel fest im Blick und lassen sich nicht ablenken. Ähnlich Spitzensportlern. Das, gepaart mit enormem Fleiß, sind beste Voraussetzungen, um voranzukommen. Dafür bewundere ich sie.

    Zitat von DanielaMund Beitrag anzeigen
    Und nachdem dann Frau gearbeitet hatte, durfte sie auch kochen (nachdem sie mit anstehen fertig war), oder haben das denn in der DDR die Ehemänner zur Hälfte erledigt?
    Wegen der langen Arbeitszeiten musste man die Einkäufe meist während der Arbeitszeit machen. Entweder es gab im Betrieb Verkaufsstellen, wie auch Arztpraxen usw., oder Kollektive schickten einen "Abgesandten" mit einer Sammelbestellung und Handwagen los. So konnte es vorkommen, dass man beim Fleischer nur drei Leute vor sich hatte, aber trotzdem ewig warten musste, bis man dran war.

    Beim Kochen wurden die Aufgaben nach Fähigkeiten verteilt. Ich kenne Familien, da kochten die Väter. In anderen die Mütter oder man teilte es sich. Während ich mir die normale Hausarbeit mit meiner Frau teilte und alle Einkäufe erledigte, übernahm sie das Kochen, weil sie das unschlagbar gut konnte und ich selbst nach 25 Jahren keine vergleichbar begabte Frau fand.
  3. #62

    Oh, lieber Gott

    Zitat von Zoroaster Beitrag anzeigen
    Also, die Aussagen, dass Peking nicht gerade ein Wohlfühlort ist und auch viele weibliche Föten abgetrieben, ja auf dem Land sogar Neugeborene getötet werden, muss ich, der China gut kennt, dort gelebt hat und die Sprache halbwegs kann, leider bestätigen.
    bewahre mich vor Kommunisten und Sinologen!
  4. #63

    Profit und Koknkurrenzdruck bei Arbeitern

    Manche verstehen es einfach nicht wie das läuft.
    Hier mal eine Analogie:
    Die Scheidungsrate in Deutschland hat zugenommen, weil Deutsche Frauen selbständiger sind, sich selbst versorgen und damit auch die Möglichkeit haben sich scheiden zu lassen und danach auf eigenen Füssen zu stehen. Das war vor 30-40 Jahren nicht denkbar.

    Ähnlich verhält es sich mit dem besetzen von Plätzen durch Frauen in oberen Positionen. Nichts gegen die Frauen, aber das erhöht deutlich das Konkurrenzdenken in der Masse der Bewerber.
    Wichtiger ist es aber zur Elite zu gehören, oder zu den A...leckern. Da braucht man sich um den Konkurrenzdruck keine sorgen zu machen.
    Ich hoffe dass durch glückliche Umstände Occupy auch in China ankommt und sich endlich ein Profitdenken verabschiedet und das Produzieren von unvernünftigen Dingen ein Ende hat.


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