Anwohner haben im Nordwesten*Chinas gegen den Abriss einer Moschee demonstriert - bei den Protesten kam es zu blutigen Zusammenstößen mit der Polizei. Nach Angaben von Menschenrechtlern kamen zwei Menschen ums Leben, 50 wurden verletzt.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...806680,00.html
Wenn ich auch nicht mit vielen Ansichten der kommunistischen Partei Chinas übereinstimme: das Kontrollieren von Moscheen durch staatliche Stellen ist eine friedensichernde Maßnahme, die ich hierzulande begrüßen würde. Auch sollte die Predigt in deutscher Sprache verbindlich sein. Vieles in diesem Wust ist undurchsichtig und integrationshemmend.
Ich hätte gerne noch etwas mehr Hintergründe zu diesem Fall. Warum geben sich die Moslems in China nicht mit den kontrollierten Moscheen zufrieden? Kontrolle ist ein Preis der ab einer gewissen Nähe zu Unrechtsstaatlichkeit bezahlt werden muss. Es obliegt den Muslimen selber innerhalb ihrer Strukturen "aufzuräumen" und die Personen auszuschließen, die gegen demokratische Werte predigen. Dinge wie die Scharia sind klar undemokratisch und menschenverachtend und müssen auch von Moslems als solches benannt werden. Dann kommen wir weiter.
Als Minderheit verlangen religiöse Fanatiker nach Toleranz:
Mit Burka und Moslem-Stern « Aron Sperber
Doch sobald sie sich in der Mehrheit fühlen, ist es schnell vorbei mit der Toleranz, die sie als Minderheit selbst genossen hatten.
Da hat sich China wohl richtig verhalten.
Wenn es zu blutigen Zusammenstößen wegen dem blossen Abriss einer Kirche (ach nein, deswegen gibt es keine), einer Moschee kommt, dann sollte der Staat auch hier den Verfassungsschutz vollkommen von den Rechten abziehen und sich ganz auf die Moslems konzentrieren.
Derzeit sind fasst alle Spannungen in der religösen Welt Moslems vs.
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Irgendwie schmeißen Sie da gerade ihre eigene Islamophobie mit der der chinesischen Behörden durcheinander. Sie stellen Vorurteile auf und verlangen, dass die Betroffenen sich staatlicher Bevormundung unterwerfen und ihre "Unschuld" beweisen sollen.
Diese Einstellung widerspricht fundamentalen Grundsätzen unserer Verfassung.
Zum konkreten Fall in China sollte Ihnen klar sein, dass für die chinesischen Kommunisten jede Volksgruppe, die einer abweichenden Religion angehört schon einmal pauschal verdächtig ist.
Dass diese Art von Behandlung möglicherweise aber erst die Ursache
für Unabhängigkeitsbestrebungen ist, kommt den Herrn in Peking kaum in den Kopf.
Da ich persönlich Atheist bin und daher mit allen Religionen gleich wenig anfangen kann, würde ich Ihren Vorschlag gerne noch ausweiten
und vorschlagen, dass in Deutschland sämtliche religiösen Versammlungen nur noch in staatlich kontrollierten Einrichtungen staatfinden dürfen. Dann könnte man endlich auch solche Gebäude wie den Kölner Dom oder die Frauenkirche in München und den Michel in Hamburg abreißen und die Flächen endlich nützlichen Zwecken zuführen, finden Sie nicht?
Was genau an "nichtgenehmigt" ist eigentlich nicht zu verstehen? Die Chinesen setzen nur konsequent und humorlos Ihre Bauvorschriften um!
Ja, wenn man das allerdings mit dem typischen Einknicken der verantwortlichen Organe der"Bunten Republik" vor einer bestimmten Bevölkerungsgruppe vergleicht, ja dann!
Hierzulande wird dann etwas von "Kultursensibilität" und "fehlender Willkommenskultur" gefaselt, gerne auch vom "schwarzen Block" eingeprügelt, und schon sind Bauvorschriften nichts mehr als unverbindliche Verhaltensregeln, nicht das Papier wert, auf dem sie gedruckt sind, zumindest für eine bestimmte "Bevölkerungsgruppe"!
Das harte und kompromißlose Vorgehen wird hier lediglich gegen die - noch - Mehrheitsgesellschaft, dann aber penibelst buchstabengetreu, umgesetzt!
Und wenn man sich jetzt noch vorstellt, man hätte hierzulande von Anfang des Übels an die - selbstverständlich genehmigungspflichtigen! - "Moscheen" strengstens überwacht und deren "Predigten" nur auf deutsch zugelassen, wäre uns so manches Unheil erspart geblieben, man denke nur an den 11.09. 2001 und die Verstrickung der "Hamburger Zelle"!
Solangs nicht der pöhse Westen macht...
Aber da China sich in Pakistan (Bau eines Riesenhafens) und in Afghanistan (Bodenschätze) stark engagiert, ist es bestimmt nur eine Frage der Zeit, wann irgendwelche Fanatiker auch zum Dschihad gegen diese Projekte und China allgemein aufrufen.
Mit dem Moscheeabriss, für den -wie immer in diesem Forum- etliche der Diktatur China applaudieren, hat das (noch) nichts zu tun, neue Gotteshäuser generell zu genehmigen, kommt dort wohl eh nicht vor.
Wenn Gläubige (wie auch der Großteil der katholischen Christen, die nicht der offiziellen Linie folgen) sich versammeln wollen, ist der chinesische Repressionsapparat schnell zur Stelle.