Der chinesische Künstler Ai Weiwei ist nach offiziellen Angaben wieder auf freiem Fuß. Er war Anfang April verhaftet worden - angeblich wegen "Wirtschaftsverbrechen". Nun soll er angeblich ein Geständnis abgelegt haben.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...769902,00.html
man die tumben Kommentare hier so liest, glaubt man, man ist im falschen Film. Das ist schlichtweg ein Deal, der da gemacht wurde.... damit niemand das Gesicht verliert.
Hier gibt es auch sehr viel zu kritisieren. Und wenn er ein Geständnis abgelegt hat, wird man ihn auch ausreisen lassen.
Wenn es ihm gelänge die Alliierten zum Abschwören von kolonialen Angriffskriegen zu bewegen und mit dafür sorgen könnte, das die Verantwortlichen verdientermaßen in Den Haag landen, würde ich ihn sogar für den Friedensnobelpreis vorschlagen.
Ich kritisiere nicht die Tatasache, dass man über Chinas mangelnde Rechtsstaatlichkeit berichtet. Sondern, dass gleichzeitig über einen Fall in den USA der mit mangelnder Rechtssataatlichkeit in Zusammenhang steht, eben nicht berichtet wird. Ich sehe da keinen Widerspruch.
Wenn sie meine Haltung dazu kritisieren wollen, tun sie das. Aber wenn ich ihre Kritik auch noch nachvollziehen soll, müsste schon etwas mehr kommen als ein: "Ne, is klar."
Da muss schnell ein anderer "Regimekritiker" her! Sonst wird China zu "demokratisch"...Bei uns in Europa gehen hunderttausende auf die Strasse und protestieren gegen das System EU und wir wollen dass die Menschen in China oder sonst wo dieses System übernehmen und dann am besten alle Ressoursen an die USA übertragen und schon sind diese Länder "demokratisiert". Aber dass die Menschen in diesen Ländern es nicht wollen so sein wie wir und unseres System ablehnen kommt keinen in den Sinn. Die Afganen lehnen den Westen ab und wir finden einen Karsei,setzen ihn in einen goldenen Käfig und da sitzt er seit 10 jahren oder Georgien mit Saakashwilli...die ganze Opposition sitzt im Gefängniss oder ist aus dem Land geflohen aber dafür dürfen die USA ihre Basen in Georgien stationieren..
Der Westen ist für die heuhlerische und zynische Politik fast überall auf der Welt verhasst und uns wird hier in Medien ein Bild von armen Menschen vemittelt ,die nur darauf warten dass der Westen sie befreit.
So wie jetzt die Lybier schon seit Wochen gegen die NATO kämpft..aber in Misurata gibt es noch ein paar Freiheitskämpfer....
Wenn man einen Mann der sich auch politisch engagiert und dabei negativ in seinem Land auffällt, dann kommt man sehr oft mit Steuervergehen, oder anderen Straftaten.
Aber das kannten wir auch schon aus derr DDR, denn politische Vergehen sind doch zu oft auch nur das Einsetzen für die Meinungsfreiheiten und das macht sich eben in der Weltöffentlichkeit nicht so gut, wenn dann derjenige dafür strafrechtlich belangt wird.
Man versucht diese Bürger immer zu kriminalisieren, aber das sollten wir auch aus unserer Vergangenheit her schon kennen.
Und auch andere demokratische Länder machen es, man sagt nie die Wahrheit, das beste Beispiel geben dazu gerade die USA mit ihren neuen Terrorgesetzen ab.
Folter-Made in USA
Bei Arte Gestern Abend um 20:15 Uhr ausgestrahlt.
Also die Freiheit eines Bürgers und das auf der ganzen Welt ist doch imgrunde nichts wert, wir zeigen aber immer nur mit den Fingern auf alle andere, um nur von unseren Fehlern abzulenken.
HR
Sie haben recht mit ihrem Beitrag. Mir wird bei unserer westlichen Doppelmoral auch regelmäßig übel. Wir sollten konsequent urteilen und dadurch unsere Glaubwürdigkeit erhalten.
Andere Punkte sind der Vorwurf der Folter und der Todesstrafe, die ebenfalls nur den anderen, nie aber den "unseren" (USA) vorgehalten werden.