Forum: Blogs
China nach dem Machtwechsel: Die Siebener-Bande
Getty ImagesEs ist vollbracht: China hat einen historischen Machtwechsel vollzogen. Der innerste Zirkel der KP besteht nun aus sieben Männern, angeführt vom charmanten Xi Jinping. Der 59-Jährige wirkt fast wie ein westlicher Politiker - und lässt doch keinen Zweifel aufkommen am dogmatischen Kern der Partei.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...-a-867348.html
- #1 15.11.2012 07:34 von
Anzugsordnung
Chinas Politik scheint so abwechslungsreich zu sein wie die Anzugsordnung der abgebildeten Herren.
- #2 15.11.2012 07:41 von
EU-Stellungnahme
Kennt man schon eine Stellungname von Frau Reding? Nach ihrer Theorie müsste China ja jetzt unter gehen.
Da China seit Jahrzehnten ein aufblühendes Land ist und die EU gegenläufig dazu im Untergang begriffen scheint, sollte man vielleicht ganz unaufgeregt nochmal über einige Dinge nachdenken. Z.B. wer von wem lernen kann oder welche Dinge laufen in Europa in die falsche Richting bzw. gibt es Dinge, die wir von China lernen können. - #3 15.11.2012 07:52 von
???
vielleicht ist diese Form der langsamen Öffnung der bessere Weg als der umstürzende des arabischen Frühlings?
Denn mehr als Krawalle, Enttäuschung und Frust der Bürger ist in den "Frühlingsländern" bisher nicht passiert.
By the way: Ist es noch Zeitgemäß von einer Bande zu sprechen?
Und was ist bitte ein Pekingologe ?? - #4 15.11.2012 07:56 von
Berichterstattung China vs. Russland
An solchen Artikeln sieht man gleich die Verlogenheit der deutschen Politik und Medien. Wenn es um China geht-ein kommunistisches Land wo gar keine Pressefreiheit und Menschenrechte gibts dann wird alles runtergespielt, die Machthaber sogar als charmant genannt. Das es ein autoritäres Land nur nebenbei erwähnt. Keine Forderungen nach mehr Demokratie und freie Wahlen von deutschen, europaischen, amerikanischen Politiker. Wenn es um Russland geht, wo eine funktionierende Verfassung, Gesetze, Bevolgung von demokratischen Prinzipien und Menschenrechte gibt(zugegeben mit ein paar Ausnahmen) - dann hat nur negatives einen Platz so wie viele Drohungen und Forderungen. Ich habe in 10 Jahren nicht ein einziges positives Artikel , ah was, ein objektives Artikel über Russland oder Putin lesen können!!! Warum istdas so? Warum hat man denn so viel Angst vor China und so viel Hass auf Russland?
P.S. Warum werden beim Spon immer wieder Beiträge nicht durchgelassen? Weil nicht derselben Meinung wie Spon-Redakteuere? - #5 15.11.2012 07:57 von
Berichterstattung
An solchen Artikeln sieht man gleich die Verlogenheit der deutschen Politik und Medien. Wenn es um China geht-ein kommunistisches Land wo gar keine Pressefreiheit und Menschenrechte gibts dann wird alles runtergespielt, die Machthaber sogar als charmant genannt. Das es ein autoritäres Land nur nebenbei erwähnt. Keine Forderungen nach mehr Demokratie und freie Wahlen von deutschen, europaischen, amerikanischen Politiker. Wenn es um Russland geht, wo eine funktionierende Verfassung, Gesetze, Bevolgung von demokratischen Prinzipien und Menschenrechte gibt(zugegeben mit ein paar Ausnahmen) - dann hat nur negatives einen Platz so wie viele Drohungen und Forderungen. Ich habe in 10 Jahren nicht ein einziges positives Artikel , ah was, ein objektives Artikel über Russland oder Putin lesen können!!! Warum istdas so? Warum hat man denn so viel Angst vor China und so viel Hass auf Russland?
- #6 15.11.2012 08:24 von
Worüber regen Sie sich auf? Sie sind doch gleich dreimal mit dem selben Posting präsent - obwohl Sie schon recht haben, die Zensur der "Moderatoren" ist manchmal schon nervend, bei mir liegt sie allerdings, wenn sie vorkommt, eher daran, dass mich wohl einer der Schichtleiter nicht leiden kann. Da könnte ich was Rechtsradikales, was Linkradikales oder was Mainstream-mäßiges schreiben - der sortiert mich nach Nick oder IP raus, nicht nach Inhalt.
Aber Ihre Lobhudeleien über Russland sollten Sie sich sparen - der Unterschied zwischen China und Russland ist der, dass die Chinesen dazu stehen, dass sie eine Diktatur sind, und die Russen respektive Putin so tun, als wenn sie eine Demokratie wären und auch eine Diktatur sind. Interessant ist eher, dass das in beiden Ländern scheinbar von der Mehrheit des Volks nicht nur akzeptiert, sondern sogar "wohlgeheissen" wird. In China liegt es wahrscheinlich an gewissen philosophischen Grundzügen, die im Volk verankert sind, in Russland an einer gewissen stoischen Leidensfähigkeit und einer ungebrochenen Obrigkeits-Unterordnung seit Jahrhunderten.
Helmchen - #7 15.11.2012 08:28 von
- #8 15.11.2012 08:33 von
- #9 15.11.2012 08:44 von
Diese Wahl ist ein Rückschritt für China und das nächste Jahrzehnt wird ein weiteres verlorenes werden. Ich hatte meine Hoffnung in Wang Yang gesteckt, aber anscheinend war er zu unangenehm für die KPCh-Führer, da er unter anderem eine Offenlegung der Vermögen von den hohen Parteimitgliedern forderte.
Die aktuellen Top-Themen
Antworten / Zitieren


