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China, Indien und Russland: Schwellenländer geben Milliarden für Krisenfonds

APDie wichtigsten Schwellenländer springen Europa in der Krise mit neuen Hilfsgeldern bei. Beim G20-Gipfel in Mexiko sagten China, Indien und Russland insgesamt 63 Milliarden Dollar zu. Im Gegenzug verlangen sie mehr Mitspracherechte in internationalen Institutionen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...839624,00.html
  1. #10

    Rollentausch

    Tja nun ist es offiziell. Die "Schwellenländer" lösen das alte Europa ab. In Zukunft werden wir wohl zu den Schwellenländern gehören.
  2. #11

    Niedriglohnsystem

    Zitat von pontifactus Beitrag anzeigen
    haben wir bereits bezahlt und was dafür verlangt? Diese "Schwellenländer" verlangen mir Respekt ab. Sie kaufen sich sehr, sehr günstig in die 1. Welt ein. Mit uns geht es rapide den Berg ab. Mit 1€ Artikeln haben wir China aufgebaut, bald stellen wir sie her. Aber wer will das kaufen? Der know how Transfer ist im vollen Gange, was werden sie noch von uns haben wollen? Nichts mehr. Das Abendland ist satt und stagniert. Römische Spätdekadenz läßt grüssen. Die Barbaren übernehmen das Kommando.
    Länder mit einem Niedriglohnsystem, schlecheten sozialen und gesellschaftlichen Situationen schaffen sich Werte, wobei das eigene Volk hungert nur damit man mitreden kann.
    Aber das muss man nicht diesen Ländern ankreiden sondern eher all diejenigen die aus Profitgier die dortigen Menschen und ihre Gesellschaft ausnutzen.
    Es ist eben das kapitalistische System das nach Maximalprofit und Macht strebt, dabei die eigenen Menschen tief in den Dreck stößt.
    Weltwirtschaft ist was normales und man sollte allen die Möglichkeiten geben sich zu entwickeln, aber wer immer nur eine Region gegen die andere ausspielen will, der hat kein Intersse an die Menschen die dort leben, sondern nur an seinen schnellen Profit, er grast wie Heuschrecken alles ab und zieht dann zu den nächsten saftigen Weiden.
  3. #12

    Bei einer

    Zitat von MPeter Beitrag anzeigen
    Jetzt wird's hinten höher wie vorn. Indien !!! gibt Kredite in Höhe von 10 Milliarden. Und vor Ort hungern Teile der Bevölkerung.
    Weltwirtschaftskrise hervorgerufen durch den Zusammenbruch des Euros wird die Anzahl der Hungernden in Indien noch steigen. Ausserdem was sind schon 10 Milliarden?!!
  4. #13

    Die BRICS-Staaten und ihre endlosen Versprechungen Europa zu helfen

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die wichtigsten Schwellenländer springen Europa in der Krise mit neuen Hilfsgeldern bei. Beim G20-Gipfel in Mexiko sagten China, Indien und Russland insgesamt 63 Milliarden Dollar zu. Im Gegenzug verlangen sie mehr Mitspracherechte in internationalen Institutionen.

    China, Indien und Russland sagen Hilfen für Krisenfonds des IWF zu - SPIEGEL ONLINE
    Allen voran, die großspurigen Hilfeversprechen der Leute aus dem "C". Trotz Anhäufung des größten Devisenkasinos in US$ geben sie keinen einzigen Dime aus an Hilfe. Leere Versprechen, ebenfalls seit mindestens 2 Jahren. Herr Hu Jintao investiert angeblich in Deutschland mit China-Beteiligungen, hat aber nur das Ziel, unsere Patente einzusacken. 63 Milliarden an den IWF für mehr Mitsprache? Zuerst die Kohle, über weiteres kann man reden.
    Oder liefert die Merkel als Waffenexport-Lobbyistin erstmal Kriegsmaterial - noch ein paar Heckler-Koch Lizenzen nach I und B gefällig? Ihr Vertrauter Kauder ist Heckler & Koch Chef-Lobbyist.
    Außer leeren Versprechungen ist auch dieses Mal nichts beim G20 Treffen herausgekommen. Wie beim ewigen Bekämpfen des Klimawandels, gegen den sich die größten Verursacher sperren - wie BRIC - ohne S.
  5. #14

    Welche Barbaren?!

    Ich kann beim besten Willen nicht sehen, was die Handreichungen der BRICS für Europa mit den Barbaren zu tun haben sollen. Einwenig Respekt wäre vielleicht einmal angebracht, dass Länder wie China und Indien (die in Teilen oder zur Gänze Entwicklungsländer sind) der Eurozone aus der Patsche helfen, in die sie teils durch eigenens Verschulden, teils durch die unerträglichen Betrügerereien der US-Amerikanischen Finanzindustrie (Stichworte CDOs, Ratings) geraten ist. Diese Krise ist das erfolgreichste Exportprodukt der USA seit der Unabhängigkeitserklärung und Europa hat nicht den Mut es an den Absender zurückzusenden. Und jetzt stellen sich ausgerechnet unsere "amerikanischen Freunde" hin und machen in einer völligen Verdrehung Europa zum Sündenbock dafür, dass die USA selbst in den letzten Jahren noch nicht einmal begonnen haben so etwas wie Reforemen ihrer auf Pump finanzierten Blasenökomomie auf den Weg zu bringen.
    Und was den vermeintlichen Niedergang Europas betrifft:
    Ja, mir ist bekannt, noch um 1890 hatte das Vereinigte Königreich einen Anteil am Welthandel von über 50 % und fast ebensohoch war auch der Anteil am Weltsozialprodukt. 60 Jahre und zwei Kriege später war diese Rolle auf die USA übergegangen. Und heute stehen wir evtl. vor Beginn einer annährend vergleichbaren Epoche für China. Aber all das hat nichts mit einem Niedergang Europas zu tun, sondern mit einem längst überfälligen Aufstieg anderer Weltregionen und dem vom Großteil der Menschheit herbeigesehnten Ende von rund 500 Jahren totaler europäischer Dominanz, die für zuviele noch immer Entrechtung, koloniale Ausbeutung und militärische Unterdrückung bedeutet. Insofern stehen wir mit Nichten notwendig vor einer Epoche der Barbarei, sondern die Welt hat auch die Chance eine solche gerade hinter sich zu lassen.
  6. #15

    Ist das nun die kumulierte, verzinste Rueckzahlung ...

    ... von Entwicklungshilfegeldern? Handelsbilanzausgleich?
    Oder der Anfang der Entwicklungshife fuer "EU" -- lol --

    Haetten die politischen Weichstinkschnecken in "EU/ro-Landen" so etwas wie Rueckgrat, wuerden diese hoeflich, aber bestimmt sagen;
    "Liebe Freunde, wir nehmen den Willen fuer die gute Tat. Aber Eure Laender brauchen den Zaster viel noetiger als wir! Und Korrumpierbarkeit ist auch kein Markenzeichen der "EU"!"

    So aber schleimen sich die -durch und durch korrupten- Weichschnecken sicher ran an den vermeindlich billigen, fuer die kommenden Generationen aber noch sehr, sehr teueren Zaster.

    Ekelerregend, diese ego-gierschleimenden, Aetzspuren hinterlassenden Weichstinkschnecken aus "EU".
  7. #16

    Bitte erst denken dann schreiben

    Die Schwellenländer sind bis dato aus den internationalen Entscheidungsprozessen weitestgehend ausgeschlossen. Zu G-8-Zeiten war es sogar noch schlimmer. Da haben die 8 grössten Industrienationen über das Schicksal der ganzen Welt entschieden und sich dann gewundert, dass die restlichen 184 Länder nicht immer uneingeschränkt einverstanden waren mit dem was da entschieden wurde. Wie im Spiegel-Artikel geschrieben, repräsentieren die Schwellenländer gut 42% der Weltbevölkerung und da ist es nur recht und billig, dass diese auch mehr Mitspracherecht fordern.
    Die Arroganz der Industrienationen ist aus meiner Sicht einer der Hauptgründe für den Hass und Unmut der arabischen und restlichen Welt gegenüber der "1.Welt".
    Und wenn ich dann den 3.Kommentar von pontifactus lese, reist mir echt der Geduldsfaden. "sehr günstig in die erste Welt einkaufen"? Hat da jemand was nicht mitbekommen? Ist eigentlich klar, wie die westliche Welt vom Reichtum der Entwicklungsländer unglaublich profitiert und dort z.B. für einen Appel und ein Ei Bodenschätze abbaut, vor Ort eine zerstörte Natur hinterlässt und und und? Derlei Beispile gibt es ohne Ende. Wenn sich hier einer billig einkauft, dann wir und nicht die Schwellen-oder Entwicklungsländer!!!
  8. #17

    ...

    Zitat von loki21 Beitrag anzeigen
    Tja nun ist es offiziell. Die "Schwellenländer" lösen das alte Europa ab. In Zukunft werden wir wohl zu den Schwellenländern gehören.
    Innerhalb von EU gibt es ohnehin schon zahlreiche Schwellenländer in Ost- (bevor Eurokrise) und Südeuropa (nach Eurokrise)
  9. #18

    ...

    Zitat von Roßtäuscher Beitrag anzeigen
    Allen voran, die großspurigen Hilfeversprechen der Leute aus dem "C". Trotz Anhäufung des größten Devisenkasinos in US$ geben sie keinen einzigen Dime aus an Hilfe. Leere Versprechen, ebenfalls seit mindestens 2 Jahren. Herr Hu Jintao investiert angeblich in Deutschland mit China-Beteiligungen, hat aber nur das Ziel, unsere Patente einzusacken. 63 Milliarden an den IWF für mehr Mitsprache? Zuerst die Kohle, über weiteres kann man reden.
    Oder liefert die Merkel als Waffenexport-Lobbyistin erstmal Kriegsmaterial - noch ein paar Heckler-Koch Lizenzen nach I und B gefällig? Ihr Vertrauter Kauder ist Heckler & Koch Chef-Lobbyist.
    Außer leeren Versprechungen ist auch dieses Mal nichts beim G20 Treffen herausgekommen. Wie beim ewigen Bekämpfen des Klimawandels, gegen den sich die größten Verursacher sperren - wie BRIC - ohne S.
    Angebliche Investiton von China in Deutschland?

    Sie bringen Geld und schaffen Arbeitsplätze: 158 chinesische Firmen siedelten sich im vergangenen Jahr in Deutschland an. Die Volksrepublik ist damit wieder Spitzeninvestor in der Bundesrepublik - weit vor den USA.

    China bleibt führender Investor in Deutschland - SPIEGEL ONLINE
  10. #19

    Dazu passt die liebenswert Geschichte des Knaben am Meeresstrand:

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die wichtigsten Schwellenländer springen Europa in der Krise mit neuen Hilfsgeldern bei. Beim G20-Gipfel in Mexiko sagten China, Indien und Russland insgesamt 63 Milliarden Dollar zu. Im Gegenzug verlangen sie mehr Mitspracherechte in internationalen Institutionen.

    China, Indien und Russland sagen Hilfen für Krisenfonds des IWF zu - SPIEGEL ONLINE
    ein Knabe grub ein Loch, in das immer wieder Meerwasser nachströmte.
    Unverdrossen schöpfte er das mit seinem Eimerchen ab und schüttete es wieder zurück ins Meer.
    Auf die Frage eines vorbeigehenden Erwachsenen, was er da mache, sagte er nur: "Ich will das leer machen weil ich sehen will wie tief das
    Meer ist."


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