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China-Besuch der US-Außenministerin: Clinton und die Chen-Affäre

APDas Drama um den chinesischen Dissidenten Chen Guangcheng belastet den Besuch von Hillary Clinton in Peking. Der US-Außenministerin droht Ärger von allen Seiten: Chinas Führung kritisiert die Einmischung der Amerikaner - und der blinde Regimekritiker sieht sich von den USA im Stich gelassen.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...831042,00.html
  1. #1

    PR-Aktion

    "Er machte von Anfang an klar, dass er kein Asyl suchte."

    Also, was suchte er dann? Öffentliche Aufmerksamkeit. Deshalb hatte er auch keine Skrupel seine Familie einen ungewissen Schicksal auszuliefern.

    Er hat es nur nicht sorgfältig genug geplant, denn er düpierte nicht nur China, sein verhasstes Heimatland (was sein Absicht war), sondern auch die USA.

    Er hat sich in seinem Versuch, diese beiden Mächte zu seinem Nutzen zu instrumentalisieren, m.E. arg vergriffen. Jetzt stellte sich schon heraus, dass seine Anschuldigung, dass die chinesischen Behörden ihm den Tod seiner Frau angedroht hätten, definitiv falsch sind. Er hat keine Telefonate erhalten.

    Falsche Verdächtigung ist auch in Deutschland strafbar (§ 164 StGB).
  2. #2

    Die doppelte Moral

    Interessant, wie unsere, Medien, Politiker und sonstiges Gesindel ihre eigene Moral zurecht legen.

    Im Fall Timoschenko kommt man zu der Erkenntnis, dass eine verurteilte "Gasprinzessin" , die Milliarden gestohlen ha,t unbedingt auf Steuerzahler Kosten ausgeflogen werden muss, um erster Klasse operiert zu werden.

    Man geifert und droht mit Sanktionen.

    Im Falle Chinas werden alle von VW ,BMW und Mercedes zurückgepfiffen, weil man die Umsätze nicht gefährden will.

    Das nenne ich mal demokratisches Bewusstsein a la carté.
  3. #3

    Die Chinesen werden immer dreister

    Wie lange wollen wir uns diese dreistigkeiten der Chinesen noch gefallen lassen. Die werden von Tag zu Tag hochnäsiger. Es wird nicht mehr lange dauern und die Chinensen werden Fakten schaffen, ob es nun der besetzung von umstrittenen Inseln geht oder der verhinderung der Festnahme von in fremden Gewässern fischenden Fischern. Da kommen die gleich mit einem Militärboot. Und es ist traurig, dass die nicht einsehen nicht das Maß aller Dinge zu sein was Menschenrechte und Anstand betrifft.
  4. #4

    Man kann es

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Das Drama um den chinesischen Dissidenten Chen Guangcheng belastet den Besuch von Hillary Clinton in Peking. Der US-Außenministerin droht Ärger von allen Seiten: Chinas Führung kritisiert die Einmischung der Amerikaner - und der blinde Regimekritiker sieht sich von den USA im Stich gelassen.

    China: Dissident Chen wirft Peking Morddrohung gegen Ehefrau vor - SPIEGEL ONLINE
    in dieser Situation keinem recht machen. Die USA sollten die Angelegenheit herunter spielen, denn Chen ist ja nun wieder draussen.
  5. #5

    Theaterspiele?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Das Drama um den chinesischen Dissidenten Chen Guangcheng belastet den Besuch von Hillary Clinton in Peking. Der US-Außenministerin droht Ärger von allen Seiten: Chinas Führung kritisiert die Einmischung der Amerikaner - und der blinde Regimekritiker sieht sich von den USA im Stich gelassen.

    China: Dissident Chen wirft Peking Morddrohung gegen Ehefrau vor - SPIEGEL ONLINE
    Das mit einer angeblich echten Geiselmorddrohung durch den chinesischen Staat an der Ehefrau ist vermutlich eine bewusst lancierte Ente fuer die Medien.
    Auch jene an die Medien verbreitete Variante des freiwilligen Verlassens der Botschaft um sich dann ins naechste China-Krankenhaus zu legen, ausgerechnet zum Staatsbesuch der US-Aussenministerin, ist wohl alles abgespult, vermutlich bis ins Kleinste von China und den USA vorher gemeinsam abgestimmt worden. Beide Seiten sind Profis, keine Dillettanten.
    Gemeinsam haben die beiderseitigen Diplomaten ein paar Widersprueche nach aussen hin eingebaut unter Mitwirkung des Dissidenten selber, um dem Ganzen mehr Glaubwuerdikeit und allen Gesichtswahrung zu geben.
    Ist auch alles egal: jetzt duerfte die Weltbekanntheit des Dissidenten ihn wie eine Sicherheits-Glocke umgeben und erstmal Ruhe einkehren.
  6. #6

    Menschenrechte

    China sollte Frau Clinton dringend an die Einhaltung der Menschenrechte auf dem US-Konzentrationslager Guantanamo erinnern, denn was dort geschieht ist sehr viel schlimmer als alles was ich sonst kenne.

    Und China sollte die USA bitten das willkürliche Morden unschuldiger Menschen mit unbemannten Drohnen sofort einzustellen und wieder zu rechtsstaatlichen Verhältnissen zurück zu finden.
    .
  7. #7

    Angst vor einem blinden??

    Wie paranoid muessen die chinesischen fuehrer sein wenn sie Angst vor einem blinden haben und sie ihn ins gefaengnis stecken muessen? Das ist noch ein weiter weg zur Grossmacht...
  8. #8

    Menschenrechte in Deutschland.

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Das Drama um den chinesischen Dissidenten Chen Guangcheng belastet den Besuch von Hillary Clinton in Peking. Der US-Außenministerin droht Ärger von allen Seiten: Chinas Führung kritisiert die Einmischung der Amerikaner - und der blinde Regimekritiker sieht sich von den USA im Stich gelassen.

    China: Dissident Chen wirft Peking Morddrohung gegen Ehefrau vor - SPIEGEL ONLINE
    Wenn man China im Westen verteidigt und bevorzugt gegenueber dem Deutschen Regim,kriegt man keinen Deutschen Reisepass um nach China zu reisen und dort zu arbeiten.

    THE CHINA VISA BLOG: No passport, no money and no way to get home
  9. #9

    Wer bracht wen? Die USA China oder China die USA? Frau Clinton ist noch seniler als Dr. Merkel.


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