Chiles verschüttete Kumpel: "Dienstag können wir die Ersten hochholen"

Der Bohrtunnel ist fertig, ganz Chile jubelt: Schon in den nächsten Tagen können die ersten der in 700 Metern Tiefe eingeschlossenen Bergarbeiter aus ihrem dunklen Gefängnis evakuiert werden. Eine Rettungskapsel soll die Mineros ans Licht bringen - und die ganze Welt wird zuschauen.

http://www.spiegel.de/panorama/gesel...722275,00.html
  1. #10

    !

    Zitat von Carnival Creation Beitrag anzeigen
    schön zu sehen, daß man diese leute dort nicht einfach aufgibt. wie in gewissen anderen ländern, die ich kenne...
    Genau.
    Sie meinen bestimmt solche Länder, in denen eher alle Kräfte auf die Bespitzelung des Netzes, die Verfolgung von Kritikern, die Ausbeutung zahlloser Wanderarbeiter, Unterdrückung kultureller Identität und sonstige wichtigen Aktiviäten ausgerichtet ist.

    Die besten Wünsche für die Kumpels in Chile!
    Und die Betreuer haben über die ganze Zeit einen Spitzenjob gemacht - so viele Menschen, auf engstem Raum, Angst und Ungewißheit,... keiner drehte durch! - Ein tolles TEAM - die unter der Erde und die drüber!
  2. #11

    Endlager

    Zitat von Carnival Creation Beitrag anzeigen
    schön zu sehen, daß man diese leute dort nicht einfach aufgibt. wie in gewissen anderen ländern, die ich kenne...
    Damit diese Kapsel nicht leer nach unten muss, sollten die 33 wichtigsten deutschen Politiker/innen (nach Listenplätzen
    von oben) dahin befördert werden, wo sie hin gehören und keiner vermissen wird. Amen.
  3. #12

    .

    Zitat von emschneider Beitrag anzeigen
    Nicht Jules Verne sondern Lengede, hier in Deutschland.

    Trotzdem, ich habe mit den Kumpels in Chile mitgefiebert und wünsche nur dass alle 33 sicher nach oben kommen.
    Ja stimmt, Lengede. Aber stell mal vor, 65 Tage in der Höhe. Da braucht es Nerven, denke ich.
  4. #13

    Diese Männer ...

    ... sollten allesamt höchste Auszeichnungen erhalten - z.B. anstelle eines Barack Obama.
  5. #14

    Lengede

    Zitat von Haio Forler Beitrag anzeigen
    Hoffentlich geht alles gut. Aber die Technik ist schon pfiffig. Die Kapsel könnte einem Roman von Jules Verne entsprungen sein.
    Schon mal was von der Dahlbusch-Bombe gehoert?
  6. #15

    .

    Zitat von Carnival Creation Beitrag anzeigen
    schön zu sehen, daß man diese leute dort nicht einfach aufgibt. wie in gewissen anderen ländern, die ich kenne...
    Warum so negativ? Welche Laender sind das?
  7. #16

    aw

    Zitat von Haio Forler Beitrag anzeigen
    Hoffentlich geht alles gut. Aber die Technik ist schon pfiffig. Die Kapsel könnte einem Roman von Jules Verne entsprungen sein.
    Ist sie nicht. Heißt Dahlbuschbombe. Nachzulesen unter anderem bei Wikipedia.
  8. #17

    Viel Glück an all die Eingeschlossenen

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Bohrtunnel ist fertig, ganz Chile jubelt: Schon in den nächsten Tagen können die ersten der in 700 Metern Tiefe eingeschlossenen Bergarbeiter aus ihrem dunklen Gefängnis evakuiert werden. Eine Rettungskapsel soll die Mineros ans Licht bringen - und die ganze Welt wird zuschauen.

    http://www.spiegel.de/panorama/gesel...722275,00.html
    Wozu Menschen fähig sind um Menschen zu helfen ist schon faszinierend, würde man auch den hungernden Kindern in der Welt helfen, sähe die Welt heute anders aus. Viel Glück an all die Eingeschlossenen, alles wird schon.
    http://die-welt-der-reichen.over-blo...-55628287.html
  9. #18

    Für überschwenglichen Optimismus

    Zitat von Dette Beitrag anzeigen
    Warum so negativ? Welche Laender sind das?
    gibt's ja manchmal wenig Grund.
    z.B. Türkei:

    "Aber statt den Betroffenen zu helfen oder zumindest Mitgefühl zu zeigen, belehrte Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan in einer Rede während eines Besuches am Unglücksbergwerk seine Zuhörer, Unfälle gehörten nun einmal zum Berufsrisiko von Bergleuten. Als Erdogan sprach, waren die Leichen der 28 Opfer noch nicht gefunden."

    Quelle:
    http://www.tagesspiegel.de/weltspieg...i/1842624.html

    z.B. China

    "Vor dem Büro der Minengesellschaft versammelten sich trauernde Angehörige. Es hatte den Anschein, als seien die Rettungsarbeiten zwei Tage nach dem Unglück eingestellt worden."

    Quelle:
    http://www.focus.de/panorama/vermisc...id_456553.html

    oder

    "Die Rettungsarbeiten wurden am Abend eingestellt, nachdem das Krisenzentrum laut Nachrichtenagentur Xinhua erklärt hatte, dass 16 Stunden nach dem Unglück alle Bergleute unter Tage gefunden worden seien. Ungeklärt blieb, warum zuvor noch von mehr als 30 Vermissten die Rede gewesen war."

    Quelle:
    http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,609245,00.html
    z.B. Russland:

    "Die Zufuhr von Frischluft musste gedrosselt, die Suche nach den vermissten 24 Kumpeln zunächst eingestellt werden. […] Die Horrorbilanz würde sich damit auf 90 Tote belaufen. Mindestens. Denn in der Bergarbeiterstadt Meschduretschinsk halten sich Gerüchte, wonach sowohl die Zahl der Kumpel, die in der Unglücksnacht vor Ort waren, als auch die der Toten nach unten korrigiert wurden. Mit Rücksicht auf die Feierlichkeiten zum 65. Jahrestag des Sieges im Zweiten Weltkrieg am 9. Mai, dem Tag des Unglücks."

    Quelle:
    http://www.maerkischeallgemeine.de/c...aengel-im.html
  10. #19

    .

    Zitat von Dette Beitrag anzeigen
    Warum so negativ? Welche Laender sind das?
    Die Recherchearbeit nehm ich ihnen nicht ab. Allgemein möchte ich sagen, daß die Südamerikaner die letzten Jahre mehr und mehr richtig zu machen scheinen, ganz egal, welche Ausrichtung die Regierung hat.

    Das gibt mir Hoffnung.