Forum: Blogs
Chevrolet Lumina, Baujahr 1999: Schlittenfahrt* durch Kanada
Einen Ami-Schlitten wünschte sich SPIEGEL-ONLINE-Leser Johannes Daniel Gutzmann als erstes Auto - und fand*einen Chevrolet Lumina. Der Mittelklasse-Pkw schlug sich trotz etlicher Mängel wacker im schneereichen Winter Kanadas.
http://www.spiegel.de/auto/fahrkultu...654858,00.html
- #1 05.12.2010 10:52 von
Kein Problem auch bei uns
Mein A8 ist ebenfalls von 1999, verbraucht aktuell auf Kurzstrecke 17-18l Super+ und ist 5,03m lang.
Man muss so ein Schiff eben wollen. Kleinwagen sind für mich der Versuch, das Auto in Gebieten zu verbreiten, für die es überhaupt nicht geeignet ist, nämlich die mit dichter Besiedelung. - #2 05.12.2010 11:12 von groovebuster
100 Verkehrsteilnehmer?
So so, zwischen Quebec City und Toronto ca. 100 Verkehsteilnehmer im Gegenverkehr?
Ich weiß ja nicht, in welchem Kanada der Autor unterwegs war, aber bestimmt nicht in dem, was ich kenne.
Ich mag Kanada ebenfalls, weil es diese Weite hat, aber dennoch muss man die Klischees nicht auch noch so maßlos zu übertreiben. Dass er nur 100 Autos getroffen haben will ist einfach megamäßiger Bullshit. Alleine im Großraum Toronto schafft man das noch weit außerhalb der Stadt in 10 Minuten. Quebec CIty ist ebenfalls kein Dorf, sondern eine richtige Stadt. Und gerade auf den Verbindungstrecken zwischen den wenigen kanadischen Metropolen (wir reden hier über die Achse Quebec City - Montreal - Ottawa - Toronto) ist immer relativ viel los, weil es eben nicht arg so viele Strecken gibt, die man sinnvoll nehmen kann. Und es sind übrigens nur 800km und nicht 900km.
Quer durch Kanada, wenn er gerade mal bis zu den Niagara Fällen gekommen ist? Vielleicht sollte er mal auf die Landkarte gucken, wie viel im da noch gefehlt hat bis nach Vancouver. Und wir er so 5000 km auf die Uhr bekommen hat ist mir auch ein Rätsel. Aber bei Kanada kann man ja immer ein bisschen übertreiben, das merkt schon keiner...
Genauso wie die Kanadier nur Fisch essen und in Iglus leben.
Immerhin hat der Autor es geschafft mit diesem geistigen Durchfall auf die Titelseite von zu kommen. Das spricht Bände in vielerlei Hinsicht...
...
P.S.: Ich selbst habe Familie in Kanada, bin regelmäßig drüben und kenne das Land dadurch sehr gut. Und solche "Berichte" (nicht nur über Kanada) gehen mir megamäßig auf den Keks. - #3 05.12.2010 11:18 von
:)
Danke für den schönen Artikel...
Erinnert mich an mein erstes Auto, auch eine große Stufenhecklimousine mit "Eigenheiten"...
http://de.wikipedia.org/wiki/Austin_Montego
Ein seltenes Auto von einer Marke, die heute verschwunden ist. Viele Erinnerungen verbinde ich mit dem Auto, die erste morosa und Reisen von Süditalien/Ischia bis zum Odenwald.
Das Auto funktionierte meist einwandfrei und man konnte viel selber tun, die 1,6 Liter, 86PS Maschine lief recht verbrauchsgünstig und garantierte dem 1000kg-Auto trotzdem ein einigermaßen rasches Fortkommen. Dem Auto konnte auch ein grimmiger Südtiroler Bergwinter nichts anhaben, auch bei -23 Grad ist ein Anspringen garantiert. Schöne Erinnerungen wie ich einen Golf Diesel durch die Gegend zog, dessen Fahrer die Autowintervorbereitung schlicht vergessen hatte.
Unvergessen die vielen Scheibenwischerintervallmöglichkeiten. Braucht man in Südtirol vielleicht 10x im Jahr, war aber dann recht praktisch. Die schönen komfortablen Sitze mit ausgezeichnetem Stoff und Rückbank mit Ausziehlehne waren Anfang der 80er eine Rarität. Früher hatten die Autos noch den Geschmack eine Landes.
Der Montego war unverkennbar ein Engländer... :)
Viele Grüße aus Südtirol... - #4 05.12.2010 13:58 von
...
Chevrolet gibt's in den USA nach wie vor, heißt nur in Südkorea noch Daewoo. Für für den Rest der Welt wurde Daewoo zu Chevrolet.
www.chevrolet.com - #5 05.12.2010 15:42 von
falscher Bezug
Damit war wohl eher der Austin der Vorposters gemeint. In der Mittelklasse und darunter haben die Engländer auf Dauer nix dauerhaftes etablieren können... Austin, Morris, Triumph, MG, Rover alles Schnee von gestern.
Richtig dass die in D erhältlichen Chevrolets größtenteils der Konzernsparte GM Deawoo ais Korea entstammen.
mfg - #6 05.12.2010 15:42 von
- #7 05.12.2010 22:15 von
Re:
Anmerkung: In British Columbia, Manitoba, New Brunswick und Ontario muss ein Nummernschild an der Vorder- und Rueckseite des Fahrzeugs angebracht sein.Am Tag der Fahrprüfung bekam ich nach dem Papierkram mein Nummernschild, in Kanada nur eins, fürs Heck.
Nur ein Nummernschild am Fahrzeug Heck findet man in: Alberta, Newfoundland and Labrador, Northwest Territories, Nova Scotia, Nunavut, Prince Edward Island, Quebec, Saskatchewan und dem Yukon.
Ich habe aber hier bisher nur Fahrzeuge aus Saskatchewan mit Nummernschilder vorn und hinten gesehen, ich weiss nicht ob dort etwas an den gesetlichen Vorschriften geaendert wurde. - #8 05.12.2010 23:39 von Si_iso
100 Verkehrsteilnehmer
... zwischen Quebec-City und Toronto?
Schoen waere es schon, kommt aber nicht vor.
Highways im Grossraum Toronto haben 6 Spuren in beide Richtungen. Die gut 60km durch Toronto sind der reinste Stress und ueberhaupt nicht entspannend. Da wird rechts und links ueberholt, reingezogen und aufgefahren - und das auf 6 Spuren! Da hat man schon 100 andere Verkehrsteilnehmer im 20 Meter Radius ums eigene Auto! - #9 06.12.2010 03:40 von
Klischee, Klischee, Klischee!
Sie haben recht!
Ich lebe in Kanada und kann nur bestätigen das der Bericht voll von Klischees ist.
Es ist durchaus nicht so das zwischen Quebec City und Toronto so wenig verkehr ist, auch wenn es nicht so zugeht wie auf Deutschen Autobahnen, so ist beispielsweise der kurze 120 km Trip von Toronto zu den Niagara Fällen kaum ohne Stau zu schaffen (speziell zwischen Toronto und Burlington). zum Anderen geht es nicht nur geradeaus, vor allem zwischen Montreal und Ottawa.
Wo hat der Autor denn eine "5000-Kilometer-Rundreise quer durch Kanada" gemacht? Diese Behauptung ist ja geradezu lächerlich. Seiner Erzählung nach ist er ein wenig im Süd-Osten Kanadas von Norden nach Süden gefahren und da er auch Prinz Edward Island erwähnt, muss er auch noch ein wenig weiter Nördlich von Quebec City gewesen sein, das ist, gemessen an der Weite des Landes fast gar nichts. Das Ganze ist ja gerade so als würde man am Main entlang von Bamberg nach Frankfurt fahren und dann behaupten das man eine Rundreise quer durch ganz Deutschland gemacht hat.
Auch die Behauptung das man in Kanada nur einen Nummernschild braucht stammt aus dem Märchenland, es kann durchaus sein das es in einer bestimmten Provinz so ist, aber in Ontario, beispielsweise, ist es durchaus nicht so. Mann sollte sich mit solchen Behauptungen generell zurückhalten, das es in Kanada zwischen den Provinzen (Bundesstaaten) grosse kulturelle und rechtliche Unterschiede gibt.
Wie hat es der Autor geschafft mit so einer faden und klischeehaften Story hier zu erscheinen?
Ist sich der Autor sicher das er wirklich in Kanada war?
Die aktuellen Top-Themen
Antworten / Zitieren


