DPAEr kletterte über eine meterhohe Mauer, versteckte sich im Schweinestall - und erreichte nach 20 Stunden das Nachbardorf. Der blinde Bürgerrechtler Chen Guangcheng hat jetzt Details seiner Flucht aus chinesischem Arrest geschildert: "Hätten sie mich entdeckt, wäre ich tot gewesen."
http://www.spiegel.de/politik/auslan...833771,00.html
Also gegen diese story kann selbst Timoschenko mit ihrem
Bandscheibenvorfall einpacken!!
Chen hat wohl gemerkt, dass das Medieninteresse, vor allem die
Geldflüsse nachließen und hat jetzt in einer Weise nachgelegt,
dass sogar James Bond blass wird.
Denke, dass Chen schon Hollywood kontaktiert hat, um seine
Geschichte zu verfilmen.
Allerdings wundert mich, dass Chen wohl Alles versucht, dass er kein
Visum bekommt und dass er dann an seiner "Leidensstory" in China
weiterarbeiten kann, und wenn möglich und gut bezahlt wohl mit
300 Folgen.
Er hat wohl auch begriffen, dass er, sollte er erst mal in den USA
sein, in der Unbekanntheit versinkt, keiner mehr in den USA was
von ihm hören und sehen will und somit die Geldquellen versiegen,
so, wie bei einigen anderen "Freiheitskämpfern", die nun in den USA
leben und total vergessen sind.
Obwohl er Timoschenko mit dieser Story nun klar abgehängt hat,
sind die Stories zumindest darin gleich, dass die Politik und die
Medien benutzt, instrumentalisiert werden, dass man nur den
Kopf schütteln kann über so viel Dummheit der Politik und der Medien.
Also dass Spiegel Online jetzt auch noch eine Abteilung für Märchen
und Heldensagen aufgebaut hat, wundert mich doch.
mfg
Li
p.s. Die nächste Folge wird nun sein:
"Wie ich allein, blind und ohne Waffen meine 60-köpfige
Bewachergruppe in die Flucht schlug."
Ich finde es immer wieder schön, daß Leute, so wie Sie, ewspapst, die sich im Zweifelsfall nicht einmal trauen gegen die Beförderungsbedingungen der örtlichen Verkehrsgesellschaft zu verstoßen (etwa, weil man keinen Fahrschein kauft) sich anmaßen darüber zu spekulieren, ob denn nun die Geschichte des chinesischen Dissidenten glaubwürdig ist - oder auch nicht.
Fakt ist jedenfalls, daß wir es im Fall der chinesischen Staatsführung, und den mit der Drangsalierung der Bevölkerung beauftragten Behörden, mit keinen netten Menschen zu tun haben.
Und dabei ist es, vor diesem Hintergrund, völlig egal, ob denn Chens Geschichte bis ins Detail hinein stimmt. Diesem Mann sollte unser aller Solidarität gehören.
Und wir sollten nicht den verlängerten Arm des chinesischen Repressionsappartes spielen, in dem wir wie dumme Fragen stellen.
Dem stimme ich 100%ig zu, die merkwürdige Selbstvermarktung und -heroisierung des Herrn Chen aber ist lächerlich.
Nein, das ist es eben nicht. Die Geschichte stinkt, wie der Schweinestall, in dem er sich versteckt haben will. Herr Chen's einzige "Waffe" ist seine Glaubwürdigkeit - und diese wird hier arg strapaziert.Und dabei ist es, vor diesem Hintergrund, völlig egal, ob denn Chens Geschichte bis ins Detail hinein stimmt.
Weshalb? Habe SIe jemals vor der Botschaftsaktion etwas von ihm gehört? Wissen Sie, ob es ihn in der genannten Funktion als "Freiheitskämpfer" und Dissidenten überhaupt jemals gegeben hat oder ob er nicht doch nur eine gezielte Erfindung aus amerikanischen Interessen heraus ist?Diesem Mann sollte unser aller Solidarität gehören.
Doch, wir können und wir sollten alles hinterfragen (dürfen). Ganz besonders dann, wenn politische Interessen dahinter stehen könnten und eine Geschichte von Tag zu Tag obskurer wird.Und wir sollten nicht den verlängerten Arm des chinesischen Repressionsappartes spielen, in dem wir wie dumme Fragen stellen.
Wie immer gilt hier bei den Verbannten, was der römische Geschichtsschreiner Tacitus einstmals beiläufig über diese angemerkt hat: „Menschen, die aus ihrem Heimatlande verjagt, weder das, was recht ist, wissen, noch sich um Unrecht kümmern, sondern vom Lohne leben und dem Verbrechen dienen.“ – und die Wahrheit dieses Satzes hat zumindest Deutschland mit aller Bitterkeit erfahren müssen; weshalb auch heute nicht anzunehmen ist, daß diejenigen Chinesen, die sich, im Streit mit ihrer Regierung, zu den VS-Amerikanern geflüchtet haben, Würde und Wohl Chinas vor allen anderen Dingen am Herzen liegen; und insbesondere das unchinesische Denken gibt doch sehr zu denken, da diese in allen Dingen VS-Amerika und dessen Liberalismus auf China übertragen wollen, obwohl schon die Einführung des Marxismus durch Kaiser Mao für China ein großes Unglück gewesen ist; auch feixen die VS-Amerikaner damit, daß ihr arabischer Frühling auch nach China kommen werde, wozu natürlich willige Werkzeuge brauchen.
Die Abfolge Ereignis- Meldung- Verarbeitung- Veröffenlichung
hat öfters ein Veränderung zur Folge. Wir erinnern uns an
die"Stille Post". Wenn dann noch weltanschauliche Einflüsse und politische Interessen die Meldung beeinflussen haben wie öfters Märchenstunde, das
heißt mit anderen Worten das ist eine Form der
Meinungsmanipulation.
Selbstverständlich können Sie, MarkInTosh, alles hinterfragen. Für mich persönlich ist es allerdings völlig ohne Belang, ob denn nun, wie von Ihnen gemutmaßt, "amerikanische Interessen" hinter dem Fall des Herrn Chen stehen - oder eben nicht.
Und zwar deshalb, weil Leute wie Herr Chen, aber eben auch andere, seitens der chinesischen Behörden ganz generell nicht nett behandelt werden - wenn man es denn höflich formulieren wollte. Und diese Behörden werden Regimegegner nicht deshalb besser behandeln, weil dieses möglicherweise nicht amerikanischen Interessen dienen.
Bringen wir es doch auf den Punkt, MarkInTosh: Sie können die US-Amerikaner noch weniger leiden als chinesische Regimegegner. Und weshalb Sie diese, die Regimegegner, zu Helfershelfern der Amerikaner herbeischreiben.