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Chemnitzer Urteil: Familie darf Piratenflagge ins Fenster hängen

Darf eine Chemnitzer Familie im Fenster ihrer Mietwohnung eine Piratenflagge aufhängen? Ja, hat nun das Landgericht Chemnitz endgültig entschieden. Damit revidierte das Gericht das Urteil einer früheren Instanz.

http://www.spiegel.de/panorama/justi...793156,00.html
  1. #50

    Kindergarten????

    Zitat von tomakos76 Beitrag anzeigen
    Es ist schön zu sehen, dass sich offenbar viele Menschen in Deutschland mittlerweile im obersten Segment der Maslowschen.....
    Hier gebe ich tomakos Recht manche habe Menschen haben ganz andere Sorgen als solch ein Kindergartentheater des Vermieters.

    Zitat von n.holgerson Beitrag anzeigen
    Es gibt Leute, die haben Geld bzw. Immobilien und überlegen sich, soll ich vermieten. Und solche Urteile bestärken mich nur in meiner Meinung: Niemals Vermieten.
    Diskussion darüber verlaufen ja auch immer nach dem gleichen Schema. Also, ich möchte in keinem Haus leben, in dem ich bzw. mein Besuch von einer Piratenflagge begrüßt wird.
    Na dann haben Sie hoffentlich keine Kinder und wenn doch scheinen Sie wohl nicht in der Lage zu sein Ihren Kindern den Spaß zu lassen den nun mal die kindheit ausmacht.

    Deshalb rate ich auch jeden davon ab, in Wohnimmobilien zu investieren. Weil es natürlich ein leichtes ist, Vermieter bzw. Leute wie mich, die solche Aktionen (Piratenflagge) als "Geschäftsschädigend" ansehen, zu beschimpfen.
    Wer sind Sie denn überhaupt um zu behaupten was geschäftsschädigend ist und was nicht? Poppelige Kinder Piratenflagge hören mit Sicherheit nicht dazu.

    Aber jeder soll mal überlegen, wenn er ein sechs bzw. siebenstelliges Vermögen investieren würde, wie begeistert er von solchen Mieter wäre. Und klar, wer nicht hat, der kann sich natürlich weit aus dem Fenster lehnen und andere verurteilen. Weil er ja selber nichts riskiert.
    Lieber solche Mieter als Mieter die Ihre Miete nicht bezahlen oder sogar Messis sind, denn das ist Geschäftsschädigend.

    Aber so ist es halt. Es bringt gar nichts sich über das Urteil aufzuregen, Das Gericht musste eine Abwägung vornehmen. Es hat eine Entscheidung getroffen und die muss man akzeptieren. Aber für alle Leute, die die finanziellen Mittel haben und sich überlegen, in Immobilien zu investieren, ergibt sich doch ein eindeutiges Signal: Finger weg.
    Dann müsste jeder die finger von der Immobilien lassen da man sich ja wirklich echte Sorgen machen müsste über Mieter die nicht zahlen oder mieter die Messis sind.

    Ich finde solche Kommentare wie die von Ihnen Niveaulos und Kindergartenkleinkrämerei. Leute die sich mir gegenüber so verhalten schieße ich direkt zum Mond, da ich Erwachsen bin und nicht mehr im Kindergarten.
  2. #51

    .

    Zitat von ZwenAusZwota Beitrag anzeigen

    Das Verhalten, welches der Kläger (Münchner Rechtsanwalt und Autor mehrerer Ratgeberbücher, Volker Thieler) im Namen der Stiftung (deren Geld er hiermit verschwendet hat) an den Tag gelegt hat, stößt viele Leute hier sehr sauer auf: das ist der typische Wessi-Weg.

    Und nun bitte nochmal n.holgerson...
    würde ich nicht als "Wessi-Weg"bezeichnen...
    Das Problem sehe ich eher in der Weltanschauung "Ich habe Geld,der hat keins,also kann ich jetzt auch bestimmen,was der zu tun und zu lassen hat.Notfalls setze ich eben meinen teuren Anwalt darauf an..."

    diese Weltanschauung stößt immer mehr Menschen sauer auf..
    Herr Holgerson bitte...
  3. #52

    Titel

    Zitat von schorsch_kluni Beitrag anzeigen
    ....

    Nennt man sowas Querulanten? (Satire)
    Nein.
    Dem Vermieter ging es einfach nur ums Geld.
  4. #53

    Sie sind der richtige

    Zitat von n.holgerson Beitrag anzeigen
    Leute wie sie möchten Mieter vielleicht als Leibeigene halten, die gefälligst ihr Geld zu überweisen haben ohne irgendwelchen Ansprüche zu stellen.
    Wie sie vielleicht beim durchlesen des Artikels festgestellt haben, wurde der Streit erst nach Bemängelung der Bausubstanz von seitens der Vermietergesellschaft losgetreten um den Mieter quasi mundtot zu machen. Da ändert auch ihr Gejammer über diesen bösen Vorgang nichts.
    Wenn sie das so sehen wie der Vermieter im Artikel brauchen sie zu diesem Thema ohnehin nichts mehr zu sagen.
    Die beklagte Familie hat sich offensichtlich nichts zu Schulden kommen lassen.
  5. #54

    Frage

    Ich wohne in Berlin. Darf ich jetzt auch eine in mein Fenster hängen, oder dürfen das nur die Chemnitzer?
  6. #55

    Für den Besitzer

    Zitat von schorsch_kluni Beitrag anzeigen
    .... des Hauses durchaus eine nachzuvollziehende Klage ... für den Mieter allerdings auch.

    Wenn ich Vermieter wäre hätte ich auch darauf bestanden die Fahne ausm Fenster zu nehmen. Denn sie schreckt tatsächlich potenzielle Mieter ab. Menschen verbinden damit wahrscheinlich Punx, laute Musik, St. Pauli und .....
    ist das Ganze nur dann klar, wenn der beschriebene Zustand des Hauses zutrifft. Eine Piratenflagge in einem Haus, das aussieht wie eine "Bruchbude" würde bei mir auch zum Schluß führen, hier leben vielleicht Punks, Pauli Fans etc.

    Aber in einer normalen Wohngegend, wo das Haus so aussieht wie man es erwartet, würde ich bei Piratenflagge heute an Kinder, Pauli Fans oder noch viel eher an einen Anhänger der Partei "Die Piraten" denken. Also nix was mich am mieten einer Wohnung hindern würde.

    Ha mir fällt gerade auf, eigentlich müsste Ackermann diese Fahnen auf allen Gebäuden der "Deutschen Bank" hissen lassen, ... aber das ist ein anderes Thema
  7. #56

    -

    Zitat von tomakos76 Beitrag anzeigen
    In anderen Ländern haben die meisten Menschen ganz andere Sorgen, Nöte, Ängste und Probleme, als sich über zwei Instanzen mit der Justiz zu beschäftigen, damit der Sohnemann eine Spielzeugfahne in sein Zimmer hängen darf.
    Sie haben die Geschichte offenbar nicht verstanden. In dem Prozess ging es darum, sich dagegen zu wehren, mehrere Monatsmieten 'Schadenersatz' zahlen zu müssen, weil irgendjemand meinte den Auszug zweier Mieter mit dieser Fahne begründen zu können.

    Wie weit dieser Schadenersatz die Familie getroffen hätte können wir nach aktueller Informationslage gar nicht beurteilen. Es ist nicht auszuschliessen, dass es sich hier tatsächlich um existentiellere Sorgen handelte, als die Schlagzeile vermuten lässt.
  8. #57

    Yep, besser kanns man wohl nicht beschreiben

    Zitat von novasun Beitrag anzeigen

    Ha mir fällt gerade auf, eigentlich müsste Ackermann diese Fahnen auf allen Gebäuden der "Deutschen Bank" hissen lassen, ... aber das ist ein anderes Thema
  9. #58

    Ich besaß...

    ...mal 3 Häuser mit 22 Wohnungen, dass war als Altersversorgung gedacht, weil ich keine staatliche Rente bekommen werde.
    Diese Jahr habe ich das letzte Haus verkauft und an diesem Tag fiel eine riesige Last von mir ab.
    Lieber Altersarmut als Mieter!!!! Irgendwann wurde mir klar, dass ich mich mit über 70 nicht mehr mit jedem Mob herumschlagen will und können werde und das ich auf die Rechtstaatlichkeit und den verfassungrechtlichen Grundsatz auf Schutz des Eigentum nicht zu hoffen brauche.
    Ein Staat, der mir die Probleme mit seinen asozialen Elementen aufdrängt, kann auf meine Solidarität nicht mehr hoffen.
  10. #59

    .

    Zitat von Das Auge des Betrachters Beitrag anzeigen
    ...mal 3 Häuser mit 22 Wohnungen, dass war als Altersversorgung gedacht, weil ich keine staatliche Rente bekommen werde.
    Diese Jahr .....
    Das hat doch rein gar nichts mit dem Artikel zu tun. Sonst noch Probleme, die sie der Welt kundtun wollen?


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