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Chefwechsel bei Opel: Jetzt kommt der Mann mit dem eisernen Besen

DPAAchterbahnfahrt der Extraklasse: Erst am Mittwoch gab Opel-Vorstandschef Karl-Friedrich Stracke in einem Interview mit der "Bild"-Zeitung den visionären Manager, einen Tag später verkündet der Konzern in einer knappen Mitteilung seine Abberufung. Für die Mitarbeiter brechen nun harte Zeiten an.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...844145,00.html
  1. #90

    vollkommen richtig

    Zitat von HaPeGe Beitrag anzeigen
    Der Mutterkonzern GM hat es Opel durch interne Vorgaben faktisch untersagt, seine Autos in außereuropäische Länder zu exportieren und dort zu verkaufen.

    Soviel zur "freien Marktwirtschaft" à la USA !
    die und ich glaube auch nicht, dass der standort bochum erhalten bleiben wird. der neue ist wahrscheinlich nur in szene gesetzt, um langsam die auflösung vorzubereiten. warum, m.e., rette sich wer kann, sagen die arbeiter in england und bieten ihre arbeit halt billiger an. auch polen ist billiger. das wird sich m.m. gm nicht entgehen lassen. kommt hilfe aus der politik? kraft dürfte gewarnt sein. man kennt ja noch das bild von rüttgers, der nokia hinterherschimpfte.die politik muss jetzt dafür sorgen, dass die wirtschaft des landes insgesamt stark ist und damit auch den opel-leuten in bochum eine alternative bietet mit anderen, neuen arbeitsplätzen.
  2. #91

    Europas Autoproduktion in der Sackgasse

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Achterbahnfahrt der Extraklasse: Erst am Mittwoch gab Opel-Vorstandschef Karl-Friedrich Stracke in einem Interview mit der "Bild"-Zeitung den visionären Manager, einen Tag später verkündet der Konzern in einer knappen Mitteilung seine Abberufung. Für die Mitarbeiter brechen nun harte Zeiten an.

    Die internationalen Automobilhersteller haben ihre Produktion auf die am stärksten wachsenden Märkte konzentriert und sie in den schrumpfenden Märkten stark eingeschränkt. Davon sind besonders Hersteller von kleineren und mittleren PKW, die sogenannten "Massenhersteller" betroffen, also Opel, Ford, PSA, Fiat und Renault aber auch die kleineren Autos von VW, BMW und Daimler. General Motors/Opel steht weltweit an der Spitze dieser Entwicklung.

    Innerhalb von nur einem Jahrzehnt wurde die Produktion im "Heimatmarkt" USA von 51,9 Prozent im Jahr 2000 auf ganze 20,3 Prozent im Jahr 2010 vermindert, in Europa von 24,0 Prozent auf 14,7 Prozent. In China wurde sie im selben Zeitraum in einem rasanten Tempo von gerade einmal 0,4 Prozent auf 26,7 Prozent ausgedehnt. GM produziert in China heute mehr Autos als in den USA und hat dort den größten Marktanteil von allen ausländischen Automobilherstellern erobert.

    Insgesamt haben die Automonopole in der Weltwirtschaftskrise 18 (achtzehn) Werke in den USA geschlossen um ihre Produktion dem schrumpfenden Markt anzupassen. Rund ein Drittel der Automobilarbeiter wurde entlassen, die Löhne gesenkt und Sozialleistungen gekürzt. Auf diesem Weg hat es GM geschafft, sich vor der Pleite zu retten und mit 50 Milliarden US-Dollar Staatshilfen wie "Phoenix aus der Asche" wieder zum größten Automobilkonzern der Welt im Jahre 2011 aufzusteigen.

    Eine ähnliche Vorgehensweise plant GM in der Allianz mit PSA jetzt in Europa. Bisher wurden Werke in Antwerpen und Trollhättan von GM und Termini Imerese auf Sizilien von Fiat geschlossen. PSA will drei Werke schließen - Opel/GM zwei - Iveco (Fiat) fünf. Fast ein Viertel der über neun Millionen Automobilarbeiter weltweit sind in Europa auf engem Raum konzentriert. Ein Viertel davon gilt in den Augen des Finanzkapitals als "überzählig". Die Rolle der EU als Produktionsstandort und Absatzmarkt geht drastisch zurück, nicht nur relativ, auch absolut.

    Man braucht also kein Experte zu sein um zu begreifen, auf was diese massive Produktionsverlagerung der traditionellen europäischen Automobilproduktion, an der allein etwa 70 Prozent der deutschen Arbeitsplätze hängen, hinausläuft. Der Wirtschafts-Index der USA zeigt heute schon vorauseilend das an - was uns in Zukunft blüht.
  3. #92

    Der Mutterkonzern GM

    Zitat von heidi1-preiss Beitrag anzeigen
    die und ich glaube auch nicht, dass der standort bochum erhalten bleiben wird. der neue ist wahrscheinlich nur in szene gesetzt, um langsam die auflösung vorzubereiten. warum, m.e., rette sich wer kann, sagen die arbeiter in england und bieten ihre arbeit halt billiger an. auch polen ist billiger. das wird sich m.m. gm nicht entgehen lassen. kommt hilfe aus der politik? kraft dürfte gewarnt sein. man kennt ja noch das bild von rüttgers, der nokia hinterherschimpfte.die politik muss jetzt dafür sorgen, dass die wirtschaft des landes insgesamt stark ist und damit auch den opel-leuten in bochum eine alternative bietet mit anderen, neuen arbeitsplätzen.
    GM hängt auch nur der kurzfristigen ökonomischen These nach, in möglichst kurzer Zeit einen möglichst hohen Gewinn zu machen. Die billigen Arbeitskräfte in England werden aber nichts retten, denn wenn die Engländer eines nicht können, dann Autos bauen. In den V.A.E. hatten wir den Sprucch: Der Herr bewahre uns vor Sturm und Wind und Autos, die aus England sind. Qualität macht sich auf Dauer bezahlt. Nokia hat das bitter erfahren müssen. Das Werk in Rumänien ist dicht und Nokia kämpft ganz gewaltig ums Überleben. Wenn GM schlau wäre, dann würden sie die Beschränkungen für Opel aufheben und die deutschen Standorte stärken, damit Opel wieder ein besseres Image bekommt. Dann würden sie auch in einigen Jahren Geld verdienen. Aber so schlau sind sie nicht !
  4. #93

    ja, dem stimme ich zu

    Zitat von HaPeGe Beitrag anzeigen
    GM hängt auch nur der kurzfristigen ökonomischen These nach, in möglichst kurzer Zeit einen möglichst hohen Gewinn zu machen. Die billigen Arbeitskräfte in England werden aber nichts retten, denn wenn die Engländer eines nicht können, dann Autos bauen. In den V.A.E. hatten wir den Sprucch: Der Herr bewahre uns vor Sturm und Wind und Autos, die aus England sind. Qualität macht sich auf Dauer bezahlt. Nokia hat das bitter erfahren müssen. Das Werk in Rumänien ist dicht und Nokia kämpft ganz gewaltig ums Überleben. Wenn GM schlau wäre, dann würden sie die Beschränkungen für Opel aufheben und die deutschen Standorte stärken, damit Opel wieder ein besseres Image bekommt. Dann würden sie auch in einigen Jahren Geld verdienen. Aber so schlau sind sie nicht !
    aber das größte handicap von opel ist die konstruktion des ladens selber. die opelaner sind nicht schlechter als ihre kollegen bei anderen autobauern, aber opel baut keine autos, um die sich die käufer reißen. da spielt die modellpolitik sicher eine große rolle. und man sollte immer in auge schein behalten, dass opel doch nur noch eine deutsche filiale eines amerikanischen unternehmens ist, das sich international verzettelt hat und durch käuferschwund unter überkapazitäten leidet. ob gm wirklich wert auf deutsche maßarbeit und qualität legt, wage ich zu bezweifeln.
  5. #94

    Ach Gottchen :-D

    Zitat von irrelevant2012 Beitrag anzeigen
    Die Opelfahrer, die ich in meinem Umfeld kenne, üben die verschiedensten Berufe aus und beherrschen auch den korrekten Umgang mit der englischen Sprache. :-)
    Da haben wir ja einen dieser Oberlehrer. Wie bewundernswert ihr Wissen im Bereich Englisch ist! Wow, Hut ab! Das Wort "Loser" richtig korrigiert...schicken Sie mir Ihren Lebenslauf! Ich kann da noch eine Schreibkraft gebrauchen. Aber ich hoffe Ihnen ist mehr bekannt als nur das Wort "Loser", das wird in meinem Tagesgeschaeft nicht so oft verwandt, beim Lesen mancher Beitraege hier im Forum aber um so oefter gedacht ;-)

    Zitat von irrelevant2012 Beitrag anzeigen
    Über die "Steuergeldverschwendungen in Milliardenhöhe", von denen Sie hier so schwadronieren würde ich doch gerne mehr erfahren. Sie sprechen nicht zufällig die Staatsbürgschaften an? Falls ja, dann sollten Sie folgenden Satz als Suchbegriff bei Google eingeben: "Opel zieht alle Anträge auf Staatshilfen zurück" (16.10.2010).
    In dem Punkt gebe ich Ihnen Recht, auf direkte Hilfen vom Staat hat man wohl verzichtet. Da bin ich aber auch heilfroh drueber. Das ganze Medieninteresse und unsere Politiker die in die USA gereist sind um ueber die Zukunft von Opel zu sprechen haben schon genug gekostet...
    Ach ja, Ihnen ist auch bekannt, dass die Antraege auf Staatshilfe wahrscheinlich ohnehin aussichtslos gewesen waeren? Und das deswegen, nach dem dieser Umstand schon volle 5 Monate bekannt war, das Opel- und GM-Management bekannt gegeben hat, es werden keine Staatshilfen beantragt? Ansonsten sollten Sie folgenden Satz als Suchbegriff bei Google eingeben: "Opel Staatshilfe"(Mai 2010 unter anderen berichteten Die Zeit und die FTD)

    Zitat von irrelevant2012 Beitrag anzeigen
    der alten Fahrer sollten aber straff aufgesetzt werden, ansonsten laufen sie Gefahr dieselbigen zu verlieren, sollten sie einen Insignia OPC mit 325PS fahren. :-) Der Wagen macht nicht nur einen sportlichen Eindruck, er besitzt zudem ein äusserst sportliches Fahrverhalten.
    325 PS in einem Opel?! Ja das ist nun wirklich mal eine Leistung! Also fuer Opel meine ich...Brechen die damit die Schallmauer von 15 Sekunden von 0-100 km/h, die fuer Opel ja so unerreichbar schien, dass sie sogar in die Eingangshalle des Werkes in Ruesselsheim eingemeisselt wurde?

    Zitat von irrelevant2012 Beitrag anzeigen
    Wenn lediglich ein Hersteller (Opel-Werke) verschwindet, dann finden sich bestimmt andere, die die Lücke ausfüllen werden.
    Oh da bin ich mir sicher, dass diese Luecke sehr schnell geschlossen wird! Und ich bin mir genauso sicher, dass diese Luecke besser geschlossen wird, als sie momentan durch Opel belegt wird.

    Zitat von irrelevant2012 Beitrag anzeigen
    In diesem Sinne: gute Fahrt! :-)
    Die wuensche ich Ihnen auch! Und ich bin mir sicher, dass Sie es auch noch schaffen Fahrzeuge von anderen Herrstellern zu fahren, (spaetestens wenn es kein Opel mehr gibt) dann merken auch Sie, dass diese Opel-Verteidigungs-Vermarktungsstrategie nicht wirklich eine Berechtigung hatte...
  6. #95

    Richtig interpretiert !

    Zitat von heidi1-preiss Beitrag anzeigen
    aber das größte handicap von opel ist die konstruktion des ladens selber. die opelaner sind nicht schlechter als ihre kollegen bei anderen autobauern, aber opel baut keine autos, um die sich die käufer reißen. da spielt die modellpolitik sicher eine große rolle. und man sollte immer in auge schein behalten, dass opel doch nur noch eine deutsche filiale eines amerikanischen unternehmens ist, das sich international verzettelt hat und durch käuferschwund unter überkapazitäten leidet. ob gm wirklich wert auf deutsche maßarbeit und qualität legt, wage ich zu bezweifeln.
    Auch die US-amerikanischen Autobauer gehörten und gehören nicht zu den umsatzstärksten der Welt. Und GM hat natürlich die Modellpolitik diktiert, nur das man in Detroit nicht wusste, was Europa braucht. Oder es hat nicht interessiert. Vielleicht wäre es besser Opel, aus dem GM-Konzern herauszulösen. Könnte sein das Opel dann bessere Chancen hätte.
  7. #96

    Ihnen ...

    ... scheint das Thema um den Konzern mächtig schwer im Magen zu liegen. Daher fasse ich es als Kompliment auf, dass Sie aus mehreren meiner Kommentare (sogar an unterschiedliche Autoren gerichtet) eine Art "Collage" erstellt haben, um Ihrem Unmut Luft zu machen. :-)

    Zitat von jammperlappen Beitrag anzeigen
    Da haben wir ja einen dieser Oberlehrer. Wie bewundernswert ihr Wissen im Bereich Englisch ist! Wow, Hut ab! Das Wort "Loser" richtig korrigiert...schicken Sie mir Ihren Lebenslauf! Ich kann da noch eine Schreibkraft gebrauchen.
    Danke für das Angebot. Es ist wirklich nett, allerdings habe ich nicht das Bedürfnis zu wechseln, da ich mit meinem jetzigen Arbeitsplatz sehr zufrieden bin. :-)

    Zitat von jammperlappen Beitrag anzeigen
    Aber ich hoffe Ihnen ist mehr bekannt als nur das Wort "Loser", das wird in meinem Tagesgeschaeft nicht so oft verwandt, beim Lesen mancher Beitraege hier im Forum aber um so oefter gedacht ;-)
    Wass soll ich darauf erwidern? Zwei Dumme, ein Gedanke. ;-)

    Zitat von jammperlappen Beitrag anzeigen
    In dem Punkt gebe ich Ihnen Recht, auf direkte Hilfen vom Staat hat man wohl verzichtet. Da bin ich aber auch heilfroh drueber. Das ganze Medieninteresse und unsere Politiker die in die USA gereist sind um ueber die Zukunft von Opel zu sprechen haben schon genug gekostet...
    Ach ja, Ihnen ist auch bekannt, dass die Antraege auf Staatshilfe wahrscheinlich ohnehin aussichtslos gewesen waeren? Und das deswegen, nach dem dieser Umstand schon volle 5 Monate bekannt war, das Opel- und GM-Management bekannt gegeben hat, es werden keine Staatshilfen beantragt? Ansonsten sollten Sie folgenden Satz als Suchbegriff bei Google eingeben: "Opel Staatshilfe"(Mai 2010 unter anderen berichteten Die Zeit und die FTD)
    Inwiefern ist der Grund für die Rücknahme der Anträge relevant? Fakt ist, dass keine Staatsgelder geflossen sind, welches Sie versucht hatten mit Ihrem Kommentar zu suggerieren.

    Zitat von jammperlappen Beitrag anzeigen
    325 PS in einem Opel?! Ja das ist nun wirklich mal eine Leistung! Also fuer Opel meine ich...Brechen die damit die Schallmauer von 15 Sekunden von 0-100 km/h, die fuer Opel ja so unerreichbar schien, dass sie sogar in die Eingangshalle des Werkes in Ruesselsheim eingemeisselt wurde?
    Und da ist dieser Zynismus schon wieder... Was soll man dazu sagen?

    Zitat von jammperlappen Beitrag anzeigen
    Oh da bin ich mir sicher, dass diese Luecke sehr schnell geschlossen wird! Und ich bin mir genauso sicher, dass diese Luecke besser geschlossen wird, als sie momentan durch Opel belegt wird.
    Das wäre bestimmt ein Glücksfall für Sie. Dann könnten Sie sicherlich besser schlafen und müssten nicht mehr dieses Opel-Bashing betreiben. Insbesondere könnten Sie es sich ersparen mit diesen ganzen ignoranten SPON-Benutzern argumentieren zu müssen. ;-)

    Zitat von jammperlappen Beitrag anzeigen
    Die wuensche ich Ihnen auch! Und ich bin mir sicher, dass Sie es auch noch schaffen Fahrzeuge von anderen Herrstellern zu fahren, (spaetestens wenn es kein Opel mehr gibt) dann merken auch Sie, dass diese Opel-Verteidigungs-Vermarktungsstrategie nicht wirklich eine Berechtigung hatte...
    Wie kommen Sie auf die Idee, dass ich selbst Opel fahre? Die Gründe, warum ich hier kommentiere können so vielzählig sein. Viel Spaß beim weiteren Raten, welches Fabrikat von welchem Hersteller ich denn nun Fahre. :-)
  8. #97

    Zitat von Pandora0611 Beitrag anzeigen
    Aber da müßte schon ein Wunder geschehen. Der/die Kunde(n) haben sich schon lange von Opel abgewendet.
    In den letzten Jahren baute Opel nur noch Schrott auf Rädern!

    Es soll mal eine Zeit gegeben haben, da baute Opel - angeblich - noch gute Autos; aber ob das wahr ist, oder nur ein "fairy tale", kann ich nicht beurteilen.
    So ein Quatsch. Opel war in den letzten jahren Sieger (deutsche Autos) beim AutoBild Qualitätsreport. Der Corsa ist regelmäßig Dekrabester und der Insignia ist Klassenbester beim Dekra-Report.
  9. #98

    Zitat von vanilla.hk Beitrag anzeigen
    Letztens in einer Hong Kong'er Tiefgarage: Ein Opel. Allgemeines Gelaechter.
    Echt? Kann ich mir nicht vorstellen. Opel gilt in Asien als Premium.
  10. #99

    Zitat von strandtiger Beitrag anzeigen
    Dann heisst die neue Oberklasse wohl Muschi... Himmel hilf! Als Hetero kann man sowas ja schon wegen des Namens nicht kaufen!
    Hmm, wenn es als einziges Manko den Namen eines Autos gibt dann wird das Auto ein Erfolg.

    Ich glaube die Welt hat andere Probleme. Übrigens sind die Entscheider beim (privaten) Autokauf in den wenigsten Fällen die "Hetero"Männchen.








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