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Chef-Sprüche: "Nach Ihnen benenne ich mein erstes Magengeschwür"

Volle Deckung, jetzt spricht der Boss: "Wenn Ihre Frau Sie zu Hause vermisst, dann bringen Sie ihr halt mal Blumen mit." Von Mitarbeiter-Motivation haben manche Chefs ein seltsames Verständnis. Fast tausend Zitate schickten SPIEGEL-ONLINE-Leser der Redaktion - eine Auswahl der besten.

http://www.spiegel.de/karriere/beruf...784773,00.html
  1. #50

    Peter Prinzip

    „In einer Hierarchie neigt jeder Beschäftigte dazu, bis zu seiner Stufe der Unfähigkeit aufzusteigen.“

    Es gibt solche und solche Vorgesetzten. Ich hatte gute und weniger gute, d.h. fachlich und sozial in jeder Hinsicht überaus kompetente und welche, die mit ihrer Leitungsfunktion ihren Narzissmus ausleben und ihre Herrschaft beweisen wollten, aber weder fachlich noch sozial qualifiziert waren, eine Leitungsfunktion zu begleiten.

    Man kann sich als Arbeitnehmer sicherlich bis zu einem gewissen Maß auf die Eigenheiten der Vorgesetzten einstellen. Aber viele AN werden irgendwann an einen Punkt kommen, an dem sie sagen: Bis hierher und nicht weiter! Dieser Punkt ist nicht nur durch Beleidigungen (siehe Zitate) erreicht, sondern auch, wenn der/die Vorgesetzte durch bewusst provozierte Intrigen und das Ausspielen des Personals gegeneinander oder täglich nach Lust und Laune bzw. Sympathie und Antipathie wechselnde Anweisungen das Betriebsklima und die Motivation so auf den Nullpunkt bringt, dass der Arbeitseinsatz der AN gerade noch den Dienst nach Vorschrift erreicht; nicht mehr, aber dafür eher weniger. Die Folge ist ein hoher Krankenstand und eine noch höhere Fluktuation.

    Wer täglich mit solchen Inkompetenzen konfrontiert ist, und sich fragt, warum solche Menschen solche Positionen innehaben, dem kann ich, auch zur Erleichterung des täglichen Arbeitslebens, bekannte Lektüren wie "Rache am Chef", "Die Entdeckung der Faulheit" "Mein Chef ist ein Arschloch, ihrer auch", "Der Arschlochfaktor" oder "Das Peter Prinzip" empfehlen.
    Seit ich diese Bücher gelesen habe, kostet mich jegliches Profilierungs- und Selbstbeweihräucherungsgehabe meiner Vorgesetzten nur noch ein müdes Lächeln.
  2. #51

    Auch mein Cheff mobbt mich ...

    ... wie üblich laufen Handy-Verträge auch bei uns nach 2 Jahren aus. Ich benutze noch immer mein erstes Handy, mein Chef drängelt und quengelt ich solle mir endliche ein Neueres nehmen. "Mit dem ollen Knochen darfst Du nicht ins Wasser fallen, sonst ertrinkst Du." Ich habe seit 5 Jahren das gleiche Notebook, hier läßt er dann so Sprüche los wie " Geh zum Einkauf und bestell Dir ein neues... da sind ja noch die Angriffspläne von Napoleon drauf."
    Dann beklaut er mich noch, besonders wenn ich Schoggi oder Gummibärchen da liegen habe.
    Dann versaut er mir meine Diät in dem er selbst Bonbon, Pizza oder etwas anderes anschleppt.

    Oder anders:

    Es gibt Menschen, bevorzugt in grossen Unternehmen, die mehr an eine rückwärtige anatomische Körperöffnung denken lassen als an einen Vorgesetzten aufgrund von Wissen und Menschenführungsqualitäten.
    Und nicht jedes "mobbing" ist auch als solches zu verstehen. Manchmal wollen Mitarbeiter(innen!!) auch unbedingt gemobbt werden, weil es gerade in der Presse ist und moderen erscheint.
  3. #52

    Dazu sage ich:

    "Meine Antwort wäre gewesen:
    "Aber sicher, bevor ich deinen dreckigen Arsch nehme..."

    Merke: Zum Mobbing gehören zwei."

    --> Wenn ich das zu meinem Chef sage, brauche ich morgen nicht wiederzukommen. Zudem: wer ein so schlechtes Benehmen aufweist, hat zwar so einen Spruch verdient, jedoch sollte man sich nicht auf das gleiche Niveau herabgeben.


    "Der Freitag. 75% aller Krankschreibungen enden komischerweise auf einem Freitag."

    --> Na, das wird doch nicht etwa daran liegen, das am Wochenende die meisten Arztpraxen nicht geöffnet sind?


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