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Chef des Weltwirtschaftsforums: Schwab kritisiert hohe Manager-Gehälter
DPADer Gastgeber des Weltwirtschaftsforums in Davos, Klaus Schwab, hat die zu hohe Bezahlung von Managern kritisiert. In der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" forderte Schwab, kein Chef solle mehr als zwanzig Mal so viel verdienen, wie sein am schlechtesten bezahlter Angestellter.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...-a-878526.html
- #10 19.01.2013 16:27 von
- #11 19.01.2013 16:28 von
In der Schweiz
werden wir in Kürze genau über diesen Punkt abstimmen dürfen, auch wenn ich davon ausgehe, dass nur der Gegenvorschlag des Parlamentes, der wesentlich schwächer ausfällt, durchkommen wird. Es lebe die Demokratie! Wie sieht es bei euch aus in DE? Ganz vergessen, represäntative Demokratie. Und keiner wählt eine Partei nur wegen dieses Punktes. Wir auch nicht! Deshalb sind Abstimmungen so wichtig. Punktuelle Veränderungen, nicht nur das grosse Ganze
- #12 19.01.2013 16:28 von
CEO? Geschäftszuwachs? Was haben die beiden Dinge miteinander zu tun?
Für den Erfolg eines Unternehmens ist in erster Linie die Qualität der Produkte, sprich die Belegschaft, verantwortlich.
Was Sie meinen ist wohl Renditesteigerung. Die funktioniert so: Löhne drücken, Kündigungsschutz lockern, Arbeitsplätze streichen.
Kurzfristig ist das das Mittel der Wahl, und das was CEOs ganz besonders gerne machen.
P.S.: Kennen Sie Herrn Mehdorn? - #13 19.01.2013 16:29 von
- #14 19.01.2013 16:45 von
- #15 19.01.2013 16:54 von
- #16 19.01.2013 16:55 von
- #17 19.01.2013 17:10 von
20x mehr....schön wärs ja...
...trotzdem frag ich mich, was der mit solchen Aussagen bezwecken will?!? Ein Umdenken? Läuterung?...wovon träumt der Mensch Nachts?
- #18 19.01.2013 17:30 von
Für solch einen Hungerlohn stehen unsere Elitemanager nicht einmal auf. Schließlich haben die Herren ja "eine gewaltige Verantwortung"; und da muß entsprechend Kohle fliessen.
Werden sie allerdings der Verantwortung nicht gerecht - der goldene Fallschirm ist fest im Vertrag eingebaut.
Das erleichtert das managen ungemein, macht es zum Monopoly Spiel mit "echten" Figuren. Richtig schiefgehen kann ja nichts, es sei denn man gehört (unglücklicherweise) zu den Spielsteinen - aber DIE sind ersetzbar, Spitzenkräfte natürlich nicht, DIE sind systemrelevant.
Ne, die Welt ist so schon in Ordnung, in gottgegebener Ordnung. Wie früher, in der guten alten Zeit als jeder noch wusste wo er hingehört.
(Ironiemodus aus) - #19 19.01.2013 17:34 von
Ausgezeichnet aber unrealistisch!
Alleine Siemens ist ein gutes Beispiel wie weit ist Deutschland von solchen Ideen. Der Siemens-Chef Löscher verdient um €10.000.000/Jahr. Das ist so um 4000(!!!) mehr als die schlechteste bezahlten Siemens Mitarbeiter und noch immer 40(!!!) mal mehr als die Bundeskanzlerin! Löscher, ex-Manager der mittleren Ebene, aus nirgendwo in den Chef Sessel katapultiert (schon wieder ein "genialer" Schachzug von Gerhard Cromme) wird niemals mit einer Verkürzung seines Einkommen einverstanden sein.
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