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Chef der Unionsfraktion im Interview: Kauder lehnt Zugeständnisse an Athen strikt ab
DPADie EU könnte Griechenland mehr Zeit für sein Reform- und Sparprogramm geben - Unions-Fraktionschef Volker Kauder dagegen fordert von der Bundesregierung Härte. Im Interview schließt er jede Änderung am Zeitplan aus. Mehr noch: Er fordert von den Griechen, das Reformtempo zu erhöhen.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...839790,00.html
- #1 20.06.2012 09:01 von
Als Berliner kann ich da nur noch ablachen
Die Schulden von Griechenland sind im Berliner Landesdesaster locker einzubauen.
Wann wird denn Berlin (Regierungssitz und Landeshauptstadt) mit Härte behandelt.
Ähh, nie.
Gut so, dann die Griechen/versus berlin/versus Saarland auch nicht.
Wenn man einen Schulder totspart, hat man keine Einnahmen mehr und die Isolvenzmasse am Hals.
Ach Herr Kauder, wenn Sie doch wenigstens ein bisserl von der Marktwirtschaft statt von Markigwortschaft verstehen würden. - #2 20.06.2012 09:04 von
Recht hat er!!
- #3 20.06.2012 09:06 von
Es ist Zeit zum Handeln und nicht mehr zum Reden
Die Griechen haben lange Zeit gehabt, sich aufzustellen. Wer sich 1/2 Jahre mit der Regierungsbildung durch dauerned Neuwahlen Zeit läßt, der meint, nicht Handeln zu müssen.
Warum sollen dann die anderen Europäer handeln? Es ist ein unerträgliche Arroganz zu glauben, sie seien unendbehrlich.
Wenn die Politik endlich ihre Luftschlösser aufgibt, wird es Vorrang gegen. Die Griechen sind ein stolzes Volk und sicherlich in der Lage ihre Probleme selbst zu lößen. Daher ist es an der Zeit ihnen zu sagen: Taten sind gefragt und keine Gerede mehr.
Wenn man Griechenland die Ausstiegsoption verbaut, bedeutet das auch unter anderem, dass andere Länder auf absehbare Zeit nicht in den Euro kommen können. Da gibt es sicherlich Länder die viele reifer sind, sich an Spielregeln halten und eine solide Wirtschaft in den letzten 10 Jahren aufgebaut haben, wie z.B die Polen.
Es ist eine bodenlose Ungerechtigkeit andern Nationen zu benachteiligen. Zudem kann Deutschland und Frankreich diese Eurodesaster gar nicht stemmen. - #4 20.06.2012 09:09 von
Griechenland soll
erstmal irgeneine Reform des Sparprogramms umsetzen. Die haben es in 2 Jahren nicht geschafft auch nur etwas zu bewegen und damit kein Recht jetzt mehr Zeit zu fordern. Bei deren bisherigem Tempo würden die 100 Jahre benötigen.
- #5 20.06.2012 09:10 von
- #6 20.06.2012 09:11 von
WW und Brüderle
Wenn man das über die FDP liest, bildet sich unwiderruflich die Meinung, dass Westerwelle und Brüderle unzufrieden darüber sind, dass die FDP bei den letzten Landtagswahlen über die 5%-Hürde kam. Ihnen haben die zwei Prozent wohl besser gefallen. Dann bitte weiter so!
- #7 20.06.2012 09:14 von
Normalerweise...
...halte ich ja nicht viel von Herrn Kauder. Aber hier muss ich ihm recht geben: den Griechen darf kein Aufschub gewährt werden, denn sonst machen sie wieder nix. Wenn man die Griechen nicht in die Enge treibt, werden sie nie aus ihren Puschen kommen und weiter von unserem Volksvermögen leben (und dem der anderen Kreditgeber). - #8 20.06.2012 09:19 von
Kauder hat Recht
Was erzählen Sie denn da für einen Unsinn. Die Schulden der Hauptstadt sind nicht mal ansatzweise mit den Schulden Griechenlands zu vergleichen. Mal ganz abgesehen davon, das Berlin zu Deutschland gehört. Handelstechnisch ist Griechenland fast so unbedeutend wie Zombabwe, der Export beträgt schlappe 5 Milliarden.
Kauder hat völlig recht, den Griechen würde ich Beine machen das die endlich anfangen ein stabiles Steuersystem aufzubauen. Das Land saugt und labt sich seit Euroeinführung wie eine Zecke an ihrem Wirt. Ich sehe jedenfalls nicht für Griechenland arbeiten zu gehen - #9 20.06.2012 09:19 von
Reden ist Silber - Schweigen ist Gold
Was bedarf es eigentlich noch um zu erkennen dass die angewandte Politik zum Niedergang Europas führt ?
Deutschland ist nicht Europa, sondern ein Teil dessen und somit jegliche Drohgebärde deutscher Politiker unerwünscht.
Es wäre eher angebracht zu schweigen anstatt solch ein Unfug ständig von sich zu geben. Ich bin sehr verwundert über die Bedürftigkeit sich ständig mitzuteilen deutscher Politiker. Deshalb meine Herren weniger Reden und dafür mehr Nachdenken.
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