Ein Paradebeispiel an Realitätsverlust:
Sich beschweren das die Leute den Respekt vor der Kirche verlieren und im selben Satz munter den immer gleichen mittelalterlichen Müll runterrattern, wegen dem die Leute den Respekt vor der Kirche verlieren.
DPAGeistliche würden öffentlich angepöbelt, im Internet und im TV Attacken gegen die katholische Kirche geritten: Der Chef der Glaubenskongregation des Vatikans, Gerhard Ludwig Müller, hat in einem Interview eine "Pogromstimmung" gegen die katholische Kirche beklagt.
Erzbischof Müller kritisiert "Pogromstimmung" gegen katholische Kirche - SPIEGEL ONLINE
Ein Paradebeispiel an Realitätsverlust:
Sich beschweren das die Leute den Respekt vor der Kirche verlieren und im selben Satz munter den immer gleichen mittelalterlichen Müll runterrattern, wegen dem die Leute den Respekt vor der Kirche verlieren.
Die Opfer, die eine Progromstimmung in Deutschland zu Spüren bekamen, drehen sich ob des schändlichen Vergleichs im Grabe um. Und sich ausgerechnet von "totalitären Ideologien" abgrenzen zu wollen, ist der größte Witz. Was ist denn totalitärer, als an einen allmächtigen Schöpfer zu glauben.
...machen sich die klerikalen Täter mal wieder zu Opfern.
Und in diesem zusammenhang von "Pogromstimmung" zu sprechen ist einfach nur erbärmlich.
Nur Trottel können Anweisungen geben, die Hilfe für ein vergewaltigte Frau verweigert. Was erwartet der Bischof ?
Klar, warum auch über unbequeme Dinge reden, die nicht in die Weltsicht der Kirche passen. Man kann doch kritische Themen einfach ausklammern, dann hat's man ja so angenehm für die Geistlichen.
Genau wegen solchen Dingen und den ganzen Skandalen, die die Kirche sich in den letzten Jahren geleistet hat und leistet kommt es zur dieser Stimmung gegen die Kirche. Selbst Schuld würde ich sagen!
Vermutlich werden ständig die gleichen Fragen aufgetischt, weil sie eben nach wie vor nicht befriedigend beantwortet sind. Man hat eben nicht den Eindruck, dass die katholische Kirche wirklich an einem echten Dialog interessiert ist.
Den Begriff Pogrom in den aktuellen Diskurs einzubringen ist darüber hinaus selten dämlich und zeigt doch deutlich auf, wie stark die Kirche lieber Mauern hochzieht, anstatt einreißt.