DPADas im Deutschen Herzzentrum in Berlin gestorbene Frühchen starb wohl nicht an den Folgen einer Infektion, ergab die Obduktion. Das Kind sei nach einer hochkomplizierten und riskanten Operation eines natürlichen Todes gestorben, teilte die Staatsanwaltschaft mit.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...-a-864509.html
Ihr Hinweis, dass man mit Verdächtigungen zurückhaltend sein soll, kann aber nicht die Begründung dafür sein, gar nicht erst nach zu schauen, ob alles mit Rechten Dingen zugegangen ist. Ohne die Obduktion, könnte man von den Darmkeimen nichts wissen. Dass das Baby ohne Obduktion beerdigt wurde, war der eigentliche Fehler.
MfG. Rainer
das sehe ich nicht so. das verstorbene kind war längst beerdigt, bevor der erste verdacht auf keimbelastung in der frühchenstation überhaupt aufkam.
insofern ist die beerdigung ohne obduktion, nach einer herz-op an einem frühchen kein fehler.
mittlerweile wird aber alles und jedes zum skandal hochstilisiert. und immer sind ganz schnell welche dabei die fordern, die "hexe auf dem scheiterhaufen" zu verbrennen.
eine entwicklung, die immer rasanter verläuft, und die mir ehrlich gesagt nicht gefällt. denn es zwingt jeder situation und jeder aktion eine alternativlosigkeit auf, die keinerlei diskussion mehr duldet. wird um eine diskussion gebeten oder gegenargumente geliefert, lauert hinter dem nächsten post gleich jemand, der mit der verbalen totschlagkeule zuhaut.
ganze drei Kommentare, als sich herausstellt, das Ärzte und Klinikum KEINEN Fehler gemacht haben ? Wo ich die Meute der Fackelträger, die bei den ersten Berichten hier dutzende Seiten voll gepostet haben ? Selektive Wahrnehmung ? Oder passt es einfach nicht ins Weltbild, dass Frühchen versterben, ohne dass man dafür den Ärzten die Schuld geben kann ?
Ich gehe in KH in der Hoffnung, dass ich dort gesund gemacht werde wäre ich der Operateur würde es mich entlasten, wenn das Baby nach meiner Operation verstirbt, dass jemand nachschaut, was passiert ist. Wäre es eine Aussichtslose Behandlung, wäre sie wohl nicht erfolgt, war sie Erfolgversprechend würde es mich als Azt schon interessieren, warum das Kind Starb. Schließlich kann man aus Fehler lernen, wenn es keine Fehler gab, um so besser, aber wenn Fehler vor kamen, dann dann muss man ja nicht den Arzt köpfen, aber darüber reden kann man schon. Es geht hier nicht darum jemanden zu zerstören, aber nicht jeder Arzt ist ein Gott, den man nicht kritisieren darf.
MfG. Rainer
Gut, wir wissen natürlich jetzt nicht, ob der Arzt, der die exhumierte Leiche des Frühchens untersucht hat, jetzt seine Kollegen schonen wollte und die Infektion einfach mal "übersehen" hat, oder, ob es tatsächlich so ist, dass die OP einfach zu viel für das Kind war.
Ich schließe mich aber inci2 an: Erst mal die Fakten abwarten, ist besser, als gleich einen Skandal draus zu machen. Und ja, auf Frühchen-Stationen sterben leider immer wieder Kinder. Manche kommen einfach zu klein auf die Welt, bei vielen anderen kommt dann noch hinzu, dass die Frühgeburt nicht einfach so erfolgte, sondern eben zusätzlich noch ein gravierendes medizinisches Problem vorliegt.
na ja, der baum (spon) war schon richtig, nur den falschen ast erwischt :-))
und typisch für spon, daß das richtige post, das ich nachgeschoben habe, nicht veröffentlicht wurde.
ich versuchs nochmal:
wie schon gesagt. es gab keine "hexe zu kreuzigen und zu verbrennen. da schweigt der pöbel.