Diese wenigen schaden leider auch vielen Menschen, die diese Kultur nicht leben.
DPATeures Nachspiel für den Finanzdienstleister Knight Capital Group: Eine Börsen-Software des Unternehmens hatte den Handel an der Wall Street in Aufruhr versetzt. Das Chaos kostet das Unternehmen nun rund 440 Millionen Dollar - und bringt es in Finanzierungsschwierigkeiten.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...847969,00.html
Diese wenigen schaden leider auch vielen Menschen, die diese Kultur nicht leben.
Was hat ein Börsenkurs noch mit dem Wert des notierten Unternehmens zu tun...? Nichts mehr, der dient nur noch der Hochfrequenzspekulation. Bis zum großen Crash zumindest.
Eine Börsenumsatzsteuer, so gering sie auch sein mag (0,01 Promille z.B.) würde kein "normaler" Händler merken, den Hochfrequenzhandel könnte man damit aber trockenlegen.
Jetzt muß nur noch jemand kommen und erklären, warum diese Zockerei ganz toll für die Wirtschaft ist und dass bei jeder Beschränkung Millionen Arbeitsplätze nach China ausgelagert werden... oder der Mond auf die Erde stürzt...
gehört das Abzocken
Eine neue Software an einem Werktag also gewissermaßen im laufenden Betrieb einzuspielen, birgt immer ein hohes Risiko. Nicht umsonst werden in größeren Betrieben neue Programme gerne am Wochenende installiert und getestet. Wenn Knight Capital das nicht verstanden haben, dann werden die 440 Millionen Schadensersatz der der Fall des eigenen Borsenwertes ja wohl ein teures Lehrgeld sein.