Die Bevölkerung Südasiens wächst nicht - sie explodiert. Kein Wunder, hier herrscht eine wahre Kinderobsession, Paare ohne Nachwuchs müssen sich Fragen nach ihrer Fruchtbarkeit gefallen lassen. SPIEGEL-ONLINE-Korrespondent Hasnain Kazim weiß es aus eigener leidvoller Erfahrung.
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,698198,00.html
Das von Ihnen beschriebene Phänomen lässt sich ganz einfach damit erklären, dass der Mann zum Karriere-Machen verdammt ist, die Frau dagegen icht.
Wenn ein Mann beruflich abstürzt, schaut ihn doch keine Frau mehr an. Männer jedoch legen bei Partnerwahl kaum einen Wert auf die berufliche Stellung der Frau. Was glauben Sie, wie schnell Männer sich den Wünschen der Frauen anpassen. Wenn Frauen wirklich Männer wollten, die sich um Kinder kümmern, würden sie schnell welche finden. Tatsächlich ist für Frauen ein Mann, der materielle Sicherheit und Sozialstatus bieten kann, allemal interessanter als einer, der sich bei der Kinderbetreuung hervortut.
Männer machen doch alles für eine Frau, und das heißt in erster Linie Karriere. Das heißt, unsere Frauen haben genau die Männer, die sie wollen. Das heißt für Sie: Schlagen Sie auf Ihre Geschlechtsgenossinnen ein und unterlassen Sie das übliche Männer-Bashing.
Ok, da habe ich mich wahrscheinlich unglücklich ausgedrückt und natürlich haben auch die Väter Pflichten ihren Kindern gegenüber, und das Selbe, was ich über die Mütter geschrieben habe, betrifft natürlich auch die Väter.
Was ich sagen will ist einfach, dass man sich bei der Lebensplanung in etwa auf das Kind einstellen und Rücksicht nehmen soll - und bei manchen Berufen vielleicht eher auf eine Familie verzichten, weil sie darunter leidet.
Was mir bei der ganzen Sache auch noch auffällt ist, dass anscheinend immer weniger Leute bereit und in der Lage sind, Verantwortung zu übernehmen. Wenn es immer mehr allein erziehende Elternteile gibt, weil die Eltern sich irgendwann nicht mehr verstehen, frage ich mich schon, woran das liegt. Ok, da kann man jetzt wahrscheinlich auch so argumentieren, früher haben die Leute keine unehelichen Kinder bekommen, bzw. sich nicht scheiden lassen, es war eine Schande, etc. aber ich glaube es liegt auch daran, dass die Leute immer egoistischer werden und schon mit kleinsten Fehlern des anderen nicht mehr klarkommen.
Bei manchen Leuten hat man echt den Eindruck, sie heiraten nur aus einer Laune heraus, ohne sich wirklich zu überlegen, ob das das Richtige für sie ist und - schlimmer - sie bekommen auch Kinder nur aus einer Laune heraus (und das betrifft nicht nur die sogenannte "Unterschicht").
Wenn es heutzutage immer mehr Kinder gibt, die psychische Verhaltensauffälligkeiten zeigen, hat das wahrscheinlich auch seine Gründe...
*gg* Bitte was? Wo laufen diese ganzen armen, verdammten Karriere-Männer denn rum? Ich sehe nur verliebte Paare - Student + Studentin, Kellner + Studentin, Handwerker + Kindergärtnerin, Koch und Friseurin (kleiner Ausschnitt aus meinem Bekanntenkreis). Keiner ist dazu "verdammt" irgendetwas zu tun. Wer jedoch seinen "Status" dazu benutzt bei potenziellen Partnern zu punkten, der ist dazu verdammt nur Partner abzubekommen, die an ihrer Kreditkarte interessiert sind. Meiner Meinung nach zurecht.
Das kommt unter anderem darauf an, wie er ausschaut. ;) Diesen Prachtkerl z.B. könnt' ich mir jedenfalls den ganzen Tag anschauen. Und das hat so garnichts mit seinem sozialen Status zu tun, echt nich.. *lol*Wenn ein Mann beruflich abstürzt, schaut ihn doch keine Frau mehr an.
Na das stimmt doch überhaupt nicht. Nur noch 2 von 10 Männern heiraten in Deutschland "nach unten". Bei den Frauen sind es um die 10%. Selbstverständlich sind die Partnerwahlkriterien ("nach unten, oben") abhängig davon, wo und zu welcher Zeit Mann/Frau lebt. Dass eine Frau, die in einer Gesellschaft lebt, in der man ohne finanziell potenten Ehemann aufgeschmissen ist, natürlich nach einem finanziell potenten Partner sucht, ist irgendwie...wenig überraschend. Daraus aber abzuleiten, dass sich Menschen unter allen Umständen so, oder so verhalten, ist unzulässig. Oder glauben Sie, es ist Zufall, dass es in den letzten Jahrzehnten einen Abfall von 30% (früher heiratete jeder 2. Mann "nach unten") gegeben hat? Mit "den Genen" lässt sich das jedenfalls nicht erklären...Männer jedoch legen bei Partnerwahl kaum einen Wert auf die berufliche Stellung der Frau.
Und wie interessant ist für Sie eine Frau, die billigend in Kauf nimmt, dass Sie als Hauptverdiener durch den Arbeitgeber erpressbar(er) sind?Tatsächlich ist für Frauen ein Mann, der materielle Sicherheit und Sozialstatus bieten kann, allemal interessanter als einer, der sich bei der Kinderbetreuung hervortut.
*GÄÄHN* Wo bitte finden Sie "Männer-Bashing" in meinem Beitrag? Ich weiß ja nicht, wie es Ihnen geht, aber ich empfinde die Auswürfe der "Kind gehört zur Mutter"-Fraktion als "Männer-Bashing". Und als "Frauen-Bashing".Männer-Bashing.
Also, ich selber bin ständig von Schwiegermutti mit diesem Thema schier in den Wahnsinn getrieben worden und wir sind keine Südasiaten, sondern Süddeutsche *zwinker - hängt das damit zusammen?*.
Macht Kinder, Kinder, Kinder - sie dachte kaum darüber nach, ob man vielleicht aus gesundheitlichen Gründen oder eine andere Lebensauffassung von Partnerschaft hat oder nicht. Zudem bin ich ein Mensch, der sich immer vorab Gedanken macht, und nicht blind in was reinrennt, was letzten Endes sich nur als Sackgasse entpuppt.
Als wir dann endlich nach drei Jahren Ehe einen Sohn hatten, drehte man den Spieß in der Familie gegen uns um, weil man dann nicht mit uns zufrieden war, weil wir aufgrund der Zeit der Kinderpflege nicht mehr ganz soviel arbeiten konnten. So hatten wir eine Weile sehr wenig Geld und die Hilfe unserer Familie bestand darin, dass Schwiegereltern uns für ihre Hilfe als Arbeiter einspannten - sie redeten von da an mit uns, wie Sklaven. Ich denke, genau diese Zeiten dürften für alle Menschen endlich vorbei sein, sich durch die "Hierarchie" der Familie kaputt machen zu lassen.
Diese Shizophrenie ging von ein- und derselben Person aus.
Meine Familie liebe ich, und ich persönlich würde nach meinem Ärger in meiner weiteren Verwandschaft nie jemanden derart bedrängend, sie oder ihn nach der Fruchtbarkeit zu fragen.
Andere Länder, andere Sitten - dennoch ist dies eine Distanzlosigkeit, die wir hier vielleicht eher selten erfahren (so wie es uns erging).
Einerseits: nun, warum soll man sich nicht darüber unterhalten, ob man Familie hat oder nicht? Wegen mir, aber es muss nicht bis in die Unterhosen hinein gefragt werden. Da mangelt es mir an Menschlich geistiger Entwicklung und Einfühlsamkeit.
Meine Hoffnung für eine menschliche Zukunft ist, Kinder ja (ich liebe meinen Sohn, er ist gewollt), allerdings darf ruhig auch das Köpfchen bei der Familienplanung eingeschaltet werden.
Was nützt denn eine große Familie, wenn man es kaum schafft jedem einzelnen Kind genügend Essen, saubere Kleidung und eine individuelle Schul- und Menschenbildung mitgeben zu können, weil man den Alltag mit Familie und Arbeit nicht mehr schafft?
Eigentlich ist Kindersegen wunderbar, aber wenn man so bedrängt wird als Paar, wie das uns z.B. passiert ist in unserer anderen tollen westlichen Welt, dann ist es schade, sagen zu müssen, dass wir Menschen unter uns noch immer nicht tolerant genug sind, den Lebensweg des Einzelnen im Ganzen zu akzeptieren.
In Südasien wird man also angemacht, wenn man nicht dauerschwanger ist - in den Industrieländern hier wird man angemacht, wenn man nach der Geburt nicht sofort wieder vollzeitig arbeitet und Geld scheffelt.
Wir lieben unseren Sohn sehr, aber wenn man die Welt so sieht und innerhalb der Familie nur wegen der Fortpflanzungshäufigkeit von den eigenen Eltern quasi im Bett beim Heia-Machen beobachtet wird, wundert es auch nicht, wenn man schließlich bei einem Kind bleibt.
So gilt für mich: wer viele Kinder hat - okay; und wer gar keine Kinder hat - okay.
Wer sagt, ein Kind, ist kein Kind, bekommt nur mein Kopfschütteln und meinen sich abwendenden Rücken zu sehen. Jeder Mensch zählt. Da gibt es für mich keinen Unterschied.
Vielleicht müssen das manche von uns noch lernen, wie jeder eine Lernaufgabe des Lebens mitbekommen hat.
LG
euer Leroy77
Vielleicht ergeht es Männern nicht so, ich als freiwillig kinderlose Frau werde auch hier in Deutschland schief angesehen, ausgegrenzt oder gar beschimpft (Rentenschmarotzerin, Egoistin). Erste Frage auf einem Klassentreffen: "Un wieviel Kinner hasch du?" Da erstirbt dann rasch jedes Gespräch, wenn frau zugibt, keine Kinder zu haben. Worüber soll man mit mir auch reden? Selbst wenn ich etwas zum Thema beizutragen hätte, als Kinderlose kann ich das natürlich nicht beurteilen.
Das kenne ich auch zur Genüge. Besonders, weil ich ja trotzdem in einer Partnerschaft lebe. Meine Schwiegermutter hat noch 3 andere Schwiegertöchter, die sie eigentlich nicht so sehr mag, wenn sie halt nicht Mutter wären; das katapultiert natürlich jede Frau in der Beliebtheitsskala ganz weit nach vorn. Eine Frau ohne Kind ist noch immer ein "No-Go". Eine Arbeitskollegin (58) ist bewusst kinderlos, die erzählte mir mal, wie sehr sie alle in der Firma bemitleiden würden, weil jeder denkt, sie kann keine Kinder bekommen, und das schon fast 30 Jahre lang. Das muss auch schrecklich sein.
Gerne. Wenn denn alle angesparten Rentenbeiträge mit einer angemessenen Rendite ausgezahlt werden.
Huuups ? Da muss ich etwas verpasst haben. Vor einer Generation - das war 1985. Dab es damals in D- Ost und West 120 Mio Einwohner ?
Es wäre zu schön, wenn die Bevölkerung zumindest um 10 Mio pro Generation sinken würde. Deutschland ist nunmal heftig überbevölkert.... eine Zielgröße von 10-15 Mio wäre akzeptabel. Aber leider herrscht ja in D immer noch die "Ihr Kinderlein kommet"- Mentalität.
Treffen sich zwei Planeten:
"Du, ich habe Homo sapiens." "Igititit. Wie widerlich. Aber das geht vorüber."
Wollen wir das mal hoffen.
Aber wenn man diese Bildfolgen anschaut, dann hat man Zweifel.
http://www.welt.de/wissenschaft/arti...eitraffer.html