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Chai Time: Können wir Revolution?

Gebannt verfolgen die Menschen in Südasien, wie Völker in der arabischen Welt verkrustete Machtstrukturen*aufbrechen und selbstherrliche Herrscher stürzen. Ganz offensichtlich macht es Spaß, Regierende aus dem Amt zu jagen. Viele*fragen sich jetzt: Können wir das auch?

http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,748147,00.html
  1. #20

    ja merkt denn hier noch einer was?

    Zitat von a1001 Beitrag anzeigen
    Man muss also anders denkenden aufs Maul hauen und den schlimmsten 12 Jahren der jüngeren Geschichte nachtrauern, um sich gegen die herrschenden Umstände zu wehren?

    Merken Sie was? Ohne Smiley.
    können sie mir erklären, wie sie das aus dem beitrag des foristen deuten?
    denn er meinte etwas anderes...garantiert!
  2. #21

    -----

    Zitat von e-ding Beitrag anzeigen
    Natürlich können wir das; alle vier Jahre und wer die Auswahl nicht mag, darf ungültig wählen und so Legitimation per se entziehen.
    Träumen Sie ruhig weiter, und wenn in Deutschland nurnoch 15% zur wahl gehen würden - es interessiert niemanden, schon garnicht die dt. Medien. Die interessieren sich eher für Sachen, die voller Polemik sind.
  3. #22

    Titel

    Zitat von jaein Beitrag anzeigen
    können sie mir erklären, wie sie das aus dem beitrag des foristen deuten?
    denn er meinte etwas anderes...garantiert!
    Garantiert?
    Ich habe vorher noch ein paar seiner Beiträge durchstöbert und da ging es auch um "rechts". Von daher denke ich, dass ich schon richtig liege. Vllt meldet er sich aber noch einmal und wird deutlicher.
  4. #23

    Revolution...

    "Wir haben gelernt, dass es einfacher ist, eine Revolution anzufangen, als sie zu einem Ende zu bringen."

    Welche Revolution ist denn schon erfolgreich zu Ende geführt worden?

    Die französische 1789? Von Napoleon gekapert.
    Die russische 1917? Kommunismus kaputt...
    Die deutsche 1918? Von Sozis abgewürgt.
    Die deutsche 1989? Von Kohl mit DM das Maul gestopft.
    Ägypten 2011? Mubarak ist weg, doch was kommt danach?

    Einen Umsturz zu machen, ist noch keine Revolution. Es kommt aber darauf an, die Ziele - so sie denn klar sind - dauerhaft zu erreichen. Und da sieht es für alle Revolutionäre schlecht aus...
  5. #24

    rechts und links?

    Zitat von a1001 Beitrag anzeigen
    Garantiert?
    Ich habe vorher noch ein paar seiner Beiträge durchstöbert und da ging es auch um "rechts". Von daher denke ich, dass ich schon richtig liege. Vllt meldet er sich aber noch einmal und wird deutlicher.
    das mag ja sein, erläutert aber nicht meine frage! selbst nach mehrmaligem lesen komme ich nicht zu ihrem schluss.
    wenn sie denn mit "rechts" nazis meinen müssen sie auch damit leben das für viele menschen, nicht automatisch "rechte", linke komunisten sind! und was lehrt uns die geschichte...beides menschenverachtend!
  6. #25

    Titel

    Zitat von jaein Beitrag anzeigen
    das mag ja sein, erläutert aber nicht meine frage! selbst nach mehrmaligem lesen komme ich nicht zu ihrem schluss.
    wenn sie denn mit "rechts" nazis meinen müssen sie auch damit leben das für viele menschen, nicht automatisch "rechte", linke komunisten sind! und was lehrt uns die geschichte...beides menschenverachtend!
    Ich habe seinen Kommentaren auf die Schnelle nicht entnehmen können, ob er jetzt rechtsextrem oder rechtspopulistisch wählen will. Auf jeden Fall jenseits der etablierten Parteien, also weiter rechts als die Union. Wenn man sich nun den rechten Rand der Union anschaut, dann bleibt jenseits davon nicht mehr viel Interpretationsspielraum. Daher mein Spruch.

    Meine persönliche Meinung: Wenn man das politische Spektrum noch als Linie begreifen will, sollte man das rechte und das linke Ende packen, die Linie biegen und hinten zu einem Kreis zusammenführen. Denn Extremismus ist von beiden Seiten einfach nur dumm und gefährlich.
  7. #26

    ...

    Zitat von Anna-Maria-49 Beitrag anzeigen
    Träumen Sie ruhig weiter, und wenn in Deutschland nurnoch 15% zur wahl gehen würden - es interessiert niemanden, schon garnicht die dt. Medien. Die interessieren sich eher für Sachen, die voller Polemik sind.
    Das meinte ich nicht. Nichtwähler interessieren keinen Politiker, da diese nicht regierungsrelvant gezählt werden, da haben Sie recht. Was schmerzt, sind bewusst ungültige Stimmen, die durchaus eine Rolle spielen. Stellen Sie sich 60% Ungültigwähler vor.
  8. #27

    Lol

    Aus dem Artikel, leicht abgeändert:
    "Gründe, gegen die ungerechten Zustände zu protestieren, gäbe es genug: korrupte Machteliten, soziale Unterschiede zementierende Politiekerkastensysteme, Unterdrückung im Namen des Wirtschaftswachstums, Fanatismus, wirtschaftliche Ausbeutung, als Demokraten verkleidete Freiherren und so weiter."
  9. #28

    Konsequenz

    Zitat von Ursprung Beitrag anzeigen
    Ich fasse es nicht:
    ostentativ schreibt jeder heutzutage beflissen am Problem vorbei!
    Das Problem:
    ...
    Dummbacken auf der Abschussliste der Evolution.
    Konsequent wäre eine EinKind-Politik: Aber das wäre sozialistisch...
  10. #29

    20% Indiens dürften nicht mehr der Zentralgewalt unterliegen

    Zitat von niebelheim Beitrag anzeigen
    Die "Facebook-Generation" Aegyptens gibt es nicht in Indien. Junge Leute die Zugang zu modernen Mediem haben, d.h. mittelstaendische Youngsters, haben kein Interesse an einer Veraenderung sozialer und politischer Verhaeltnisse. Sie profitieren von der Ungleichheit zwischen den Kasten, von der Korruption bzw. haben sich damit arrangiert, nach dem Motto "jeder betruegt jeden, jederzeit".
    Junge Menschen die sich gegen Korruption und Ungleicheit auflehnen und sich Aufstaendischen anschliessen werden von staatlich lancierter Presse als Kriminelle, als sogenannte "Naxalitten" oder "Maoisten" verunglimpft und haben keinen Rueckhalt in der Mittelschicht.
    Indien wird sich von seinem archaischen Kastensystem sowenig loesen koennen wie von Korruption und Betrug auf allen Ebenen.
    Die oft orakelte, brilliante Zukunft dieses Entwicklungslandes wird sich auf dieser Basis jedenfalls nicht verwirklichen.
    oder nur noch zum Teil. Ansonsten sehen wir heir wie dort und überall das weltweite Rattenrennen, das eben je nach politischem System nur immer etwas anders von aussen aussieht. Bei uns wird das im Moment noch durch die Sozialsystem gepuffert. Irgendwann aber wird es kein Geld mehr für diesen Puffer geben. Eigentlich jetzt schon nicht mehr. Deswegen werden Arbeitslose auch mit Hartz IV abgespeist und das Rentenalter auf 67 angehoben. Spart Aber-Milliarden.

    Revolutionen deswegen aber können wir uns sparen. Das Ende jeglicher Revolution besteht darin, dass am Ende eine andere Nomenklatura sich den Staat zur Beute macht. Viva Zapata! Wir werden das nicht schaffen.








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