Gebannt verfolgen die Menschen in Südasien, wie Völker in der arabischen Welt verkrustete Machtstrukturen*aufbrechen und selbstherrliche Herrscher stürzen. Ganz offensichtlich macht es Spaß, Regierende aus dem Amt zu jagen. Viele*fragen sich jetzt: Können wir das auch?
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,748147,00.html
"Wir haben gelernt, dass es einfacher ist, eine Revolution anzufangen, als sie zu einem Ende zu bringen."
Welche Revolution ist denn schon erfolgreich zu Ende geführt worden?
Die französische 1789? Von Napoleon gekapert.
Die russische 1917? Kommunismus kaputt...
Die deutsche 1918? Von Sozis abgewürgt.
Die deutsche 1989? Von Kohl mit DM das Maul gestopft.
Ägypten 2011? Mubarak ist weg, doch was kommt danach?
Einen Umsturz zu machen, ist noch keine Revolution. Es kommt aber darauf an, die Ziele - so sie denn klar sind - dauerhaft zu erreichen. Und da sieht es für alle Revolutionäre schlecht aus...
das mag ja sein, erläutert aber nicht meine frage! selbst nach mehrmaligem lesen komme ich nicht zu ihrem schluss.
wenn sie denn mit "rechts" nazis meinen müssen sie auch damit leben das für viele menschen, nicht automatisch "rechte", linke komunisten sind! und was lehrt uns die geschichte...beides menschenverachtend!
Ich habe seinen Kommentaren auf die Schnelle nicht entnehmen können, ob er jetzt rechtsextrem oder rechtspopulistisch wählen will. Auf jeden Fall jenseits der etablierten Parteien, also weiter rechts als die Union. Wenn man sich nun den rechten Rand der Union anschaut, dann bleibt jenseits davon nicht mehr viel Interpretationsspielraum. Daher mein Spruch.
Meine persönliche Meinung: Wenn man das politische Spektrum noch als Linie begreifen will, sollte man das rechte und das linke Ende packen, die Linie biegen und hinten zu einem Kreis zusammenführen. Denn Extremismus ist von beiden Seiten einfach nur dumm und gefährlich.
Aus dem Artikel, leicht abgeändert:
"Gründe, gegen die ungerechten Zustände zu protestieren, gäbe es genug: korrupte Machteliten, soziale Unterschiede zementierende Politiekerkastensysteme, Unterdrückung im Namen des Wirtschaftswachstums, Fanatismus, wirtschaftliche Ausbeutung, als Demokraten verkleidete Freiherren und so weiter."
oder nur noch zum Teil. Ansonsten sehen wir heir wie dort und überall das weltweite Rattenrennen, das eben je nach politischem System nur immer etwas anders von aussen aussieht. Bei uns wird das im Moment noch durch die Sozialsystem gepuffert. Irgendwann aber wird es kein Geld mehr für diesen Puffer geben. Eigentlich jetzt schon nicht mehr. Deswegen werden Arbeitslose auch mit Hartz IV abgespeist und das Rentenalter auf 67 angehoben. Spart Aber-Milliarden.
Revolutionen deswegen aber können wir uns sparen. Das Ende jeglicher Revolution besteht darin, dass am Ende eine andere Nomenklatura sich den Staat zur Beute macht. Viva Zapata! Wir werden das nicht schaffen.