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Chávez-Sieg in Venezuela: Triumph stimmt den Caudillo milde

REUTERSEr weckte seine Wähler per Feuerwerk und verteufelte den Gegner. Hugo Chávez zog in Venezuelas Wahlkampf noch einmal alle Tricks. Mit Erfolg: Der Präsident regiert weiter. Nach dem Sieg zeigte er sich jedoch milde. Das Land rätselt über die Gesundheit des Caudillo.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...-a-860128.html
  1. #1

    Warum ist es,

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Er weckte seine Wähler per Feuerwerk und verteufelte den Gegner. Hugo Chávez zog in Venezuelas Wahlkampf noch einmal alle Tricks. Mit Erfolg: Der Präsident regiert weiter. Nach dem Sieg zeigte er sich jedoch milde. Das Land rätselt über die Gesundheit des Caudillo.

    Wahl in Venezuela: Chávez bleibt an der Macht - SPIEGEL ONLINE
    das Artikel im SPON ueber Chávez immer einen negativen Unterton haben? Es gipfelte sogar darin, das Autoren des SPON ihn in frueheren Artikeln als Diktator verunglimpften. Der Mann tat im Wahlkampf genau das Gleiche, was wir nun (und extremer) im US Wahlkampf erleben und wir in Deutschland naechstes Jahr erleben werden. Zitat: Über 44 Prozent hat die Opposition erreicht, soviel wie noch nie gegen den übermächtigen Caudillo. Fast die Hälfte des Wahlvolkes hat für ein Ende der "bolivarischen Revolution" gestimmt. Zitat Ende. Was fuer ein Quatsch, 44% sind nicht die Haelfte und das diese das Ende der "bolivarischen Revolution" wollen ist Interpretation des Autoren. Und was ist diese "bolivarische Revolution"? Beziehen sich die Autoren auf Bolivar oder auf das Land Bolivien oder eine Epoche in der Geschichte Suedarmericas? Sieht so aus das der Artikel wieder einmal ohne Sinn und Verstand vom Original uebersetzt wurde.
  2. #2

    Anscheinend

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Er weckte seine Wähler per Feuerwerk und verteufelte den Gegner. Hugo Chávez zog in Venezuelas Wahlkampf noch einmal alle Tricks. Mit Erfolg: Der Präsident regiert weiter. Nach dem Sieg zeigte er sich jedoch milde. Das Land rätselt über die Gesundheit des Caudillo.

    Wahl in Venezuela: Chávez bleibt an der Macht - SPIEGEL ONLINE
    hat die Verteuflung von Chavez in westlichen Medien nicht den gewuenschten Effekt in Venezuela.

    dort scheint das Volk eher erfreut darueber, dass der Profit aus dem Erdoel im eignen Land bleibt, dem Volk zugute kommt.
  3. #3

    Drohen unser Regierungparteien für den Fall eine Abwahl mit einem Bürgerkrieg und verteilen an die Jugendorganisationen Kalaschnikovs (oder meinetwegen G3s)???
    Parallen gibt es aber schon. Wie unsere Politiker das Geld der Menschen an Banken und PIGS-Staaten veruntreuen, so versenkt Chavez das Volksvermögen in Kuba.


    Zitat von hdudeck Beitrag anzeigen
    ...Der Mann tat im Wahlkampf genau das Gleiche, was ... wir in Deutschland naechstes Jahr erleben werden. ...
  4. #4

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Er weckte seine Wähler per Feuerwerk und verteufelte den Gegner. Hugo Chávez zog in Venezuelas Wahlkampf noch einmal alle Tricks. Mit Erfolg: Der Präsident regiert weiter. Nach dem Sieg zeigte er sich jedoch milde. Das Land rätselt über die Gesundheit des Caudillo.

    Wahl in Venezuela: Chávez bleibt an der Macht - SPIEGEL ONLINE
    Wer die Oberschicht vor Chavez erlebt hat, der empfindet Chavez eher als ein notwendiges Übel. Das was man unserer Oberschicht vorwirft war und ist die normale Realität in Venezuela.
    Ich wünsche Herrn Chavez ein langes Leben und hoffe, dass trotz Embargo, Krebsleiden und weltweiter Propaganda er noch einiges für die arme Bevölkerung tun kann.
  5. #5

    Blödsinn

    "so versenkt Chavez das Volksvermögen in Kuba"
    Beispiel Benzin:
    Chavez hat keine Ölindustrie verstaatlicht. Er hat lediglich angekündigt, bei Neuverhandlungen der Verträge, sie günstiger für das Volk ausfallen zu lassen.
    Kolumbien bezieht für den Eigenbedarf rd. 13% zum Foörderpreis von 1 US$ pro Barrel. 87% des Eigenbedarfs muss die Bevölkerung das eigene Öl für rd. 100 US$ Weltmarktpreis kaufen.
    So einen Quatsch hat Chavez abgeschafft. Klar, dem neo Liberalismus ist das nicht recht.
    Aber es ist nur eine Frage der Zeit, dass das Modell Marktwirtschaft an der Wand landet.
    Die Venuzuelaner haben dann immer noch ihr Öl.
    Chavez ist derzeit das Beste, was ihnen passieren kann.
    Warum kann ein Medium wie SPON eine Wahl so akzeptieren, wie sie ist. Warum können Journalisten Situationen immer besser beurteilen, als die Menschen, die Jahrzehnte damit umgehen und warum werden solche Artikel immer von Journalisten verfasst, die fast 10.000 km davon entfernt sitzen und nicht mitten drin?
  6. #6

    Chavez

    Chaves hat tatsaechlich einiges im Land erreicht und fuer das Volk, auch fuer die Armen, etwas Positives geschaffen. Ein gutes Vorbild!
  7. #7

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Er weckte seine Wähler per Feuerwerk und verteufelte den Gegner. Hugo Chávez zog in Venezuelas Wahlkampf noch einmal alle Tricks. Mit Erfolg: Der Präsident regiert weiter. Nach dem Sieg zeigte er sich jedoch milde. Das Land rätselt über die Gesundheit des Caudillo.

    Wahl in Venezuela: Chávez bleibt an der Macht - SPIEGEL ONLINE
    Aus dem fernen Rio de Janeiro kann man natürlich unheimlich gut über Venezuela schreiben. Welche Sender Herr Glüsing da wohl geguckt hat - CNN oder Telesur? Außerdem konnte man vor einiger Zeit mit weit größerer Berechtigung über die Gesundheit des Präsidenten rätseln.

    Ach, und noch was: Wie oft haben der Spiegel bzw. SPON eigentlich Leute wie Uribe (Kolumbien), Lobo (Honduras), Meném (Argentinien), González (Spanien), Timoschenko (Ukraine) oder Papandreou (Griechenland) als "Caudillo" oder "Diktator" bezeichnet?
  8. #8

    Erdoel fuer Venezuela?

    Zitat von gandhiforever Beitrag anzeigen
    hat die Verteuflung von Chavez in westlichen Medien nicht den gewuenschten Effekt in Venezuela.

    dort scheint das Volk eher erfreut darueber, dass der Profit aus dem Erdoel im eignen Land bleibt, dem Volk zugute kommt.
    Die Profite des Erdoels sind immer schon im Lande gebleiben, denn PDVSA ist seit 1976 in staatlicher Hand. Nur hat der liebe Caudillo schon allerhand anderes verstaatlichst, was natuerlich zu den ueblichen Knappheiten fuehrt. Er hat die Landwirtschaft verstaatlicht und ploetzlich gibt es eine Lebensmitelknappheit. Er hat das Fernsehen verstaatlicht und es ist seitdem nur ein Sprachrohr von Chavez, das er taeglich benutzt, um Propaganda auf sein Volk rieseln zulassen.

    Die meisten Leute, die die Wirtschaft betrieben haben, haben sich inzwischen nach Miami abgesetzt und die Folgen sind stagnierende Wirtschaft, hohe Inflation (die hoechste in Latainamerika) und niedrige Steuereinnahmen, denn es sind die Geldverdiener, die Steuern zahlen. Die Chavez Anhaenger zahlen keine Steuern, sie leben vom Staat und waehlen Chavez immer wieder.

    Es gibt zwei schone englische Sprueche, die Venezuela beschreiben koennen:

    "If you rob Peter to pay Paul, you are always assured Paul's vote"

    oder

    "The trouble with socialism is that sooner or later, you will run out of other people's money"

    Das beschreibt das heutige Venezuela sehr gut. Wenn in 5 Jahren dann das Land ganz ruiniert am Boden liegt, dann muss wieder der verhasste Westen mit Milliarden Spritzen zu Hilfe kommen.

    Sozialismus hat noch nirgends funktioniert, er beschert nur der Masse ein miserables Leben.

    Pragmatist
  9. #9

    Zitat von hdudeck Beitrag anzeigen
    das Artikel im SPON ueber Chávez immer einen negativen Unterton haben? Es gipfelte sogar darin, das Autoren des SPON ihn in frueheren Artikeln als Diktator verunglimpften. Der Mann tat im Wahlkampf genau das Gleiche, was wir nun (und extremer) im US Wahlkampf erleben und wir in Deutschland naechstes Jahr erleben werden. Zitat: Über 44 Prozent hat die Opposition erreicht, soviel wie noch nie gegen den übermächtigen Caudillo. Fast die Hälfte des Wahlvolkes hat für ein Ende der "bolivarischen Revolution" gestimmt. Zitat Ende. Was fuer ein Quatsch, 44% sind nicht die Haelfte und das diese das Ende der "bolivarischen Revolution" wollen ist Interpretation des Autoren. Und was ist diese "bolivarische Revolution"? Beziehen sich die Autoren auf Bolivar oder auf das Land Bolivien oder eine Epoche in der Geschichte Suedarmericas? Sieht so aus das der Artikel wieder einmal ohne Sinn und Verstand vom Original uebersetzt wurde.
    Das interessante bei Tagesschau24 war heute die Begründung für den Sieg von Chavez, es lag an der hohen Wahlbeteiligung.
    Naja 80% Wahlbeteiligung, dass kann keine Demokratie sein.


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