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Cem Özdemir über Uni-Gerechtigkeit: "Auswahl im Kreißsaal"
Getty ImagesDer Akademikernachwuchs hat die Unis fest im Griff, Arbeiter- und Migrantenkinder finden deutlich seltener dort hin. Das geht dem Grünen-Chef Cem Özdemir gegen den Strich. Sein Ziel: Der Campus soll ein Querschnitt der Bevölkerung sein.
http://www.spiegel.de/unispiegel/stu...841345,00.html
- #1 28.06.2012 08:13 von
Warum???
Warum muss alles immer ein Querschnitt der Bevölkerung sein? Menschen sind nunmal verschieden.
Da dieses Argument wahrscheinlich nicht greift, schlage ich am Besten noch ein paar Gleichberechtigungsprojekte vor:
- Politiker müssen ein Querschnitt der Bevölkerung sein! Im Moment sind das doch in Mehrzahl Lehrer und Anwälte!
- Bauern müssen ein Querschnitt der Bevölkerung sein! Bei den meisten bauern waren jedoch schon die Eltern Bauern. Das bauernkartell mus geknackt werden!
-Harz-IV Empfänger müssen ein Querschnitt der Bevölkerung sein! Im Moment sind die meisten Hartz-IV-Empfänger jedoch minderqualifiziert. Wir müssen mehr Akademiker bei den Hartz-IV-Empfängern unterbringen! - #2 28.06.2012 08:19 von
"Migranten- und Arbeiterkinder bekommen, auch bei gleicher Begabung, seltener eine Empfehlung fürs Gymnasium als Kinder deutscher oder reicher Eltern."
Sehr geehrter HErr Ozdemir, Begabung alleine reicht halt nicht. Es braucht auch Leistungsbereitschaft, Disziplin und die Vermittlung von Bildung als Wert aus dem Elternhause. - #3 28.06.2012 08:21 von
Und Stipendien richten sich an die Besten, nicht an Bedürftige.
Richtig - so soll es auch sein.Bedürftig sein heißt nicht qualifiziert oder begabt genug zu sein. Es werden Dank rot-grüner Schulpolitik sowieso zuviele Studenten mit äußerst fragwürdigen Grundkentnissen produziert.
- #4 28.06.2012 08:22 von
- #5 28.06.2012 08:24 von
Da hat er bestimmt recht
"Die Auswahl beginnt schon im Kreißsaal. Migranten- und Arbeiterkinder bekommen, auch bei gleicher Begabung, seltener eine Empfehlung fürs Gymnasium als Kinder ..."
Wow , da hat er recht, bei Geburt meiner Kinder musste ich auch ankreuzen ob das Kind jetz aufs Gymnasium darf, oder doch nur zur Hauptschule muss. Kann ich mich ganz genau dran erinnern, echt jetzt.
Und immer das gleiche Geschwätz. Auswahl nach Herkunft, Arbeiter etc. Dabei sollte man sich vielleicht einmal die so gepushten Studien genauer ansehen statt immer nur das Fazit. Dann sieht man nämlich das die Zuordnung auf Gymnasium, Realschule und Hauptschule zu 90% richtig ist, was die Leistung angeht,und nur bei 10% der Kinder Handlungsbedarf besteht.
Aber nach Ansicht von Herrn Özdemir sollte wohl schon im Kreißsaal das Abiturzeugnis überreicht werden, natürlich streng nach Ausländerquote, Frauenquote, Behintertenquote etc. oder wie soll ich seine Aussagen verstehen? Naja bei den nachlassenden Anforderungen in der Schule wird das wohl auch nicht mehr lange dauern das es so dann einfacher ist. - #6 28.06.2012 08:28 von
Olle Kamellen
Schon Tucholsky meinte:
"Die wichtigsten Dinge werden durch Röhren getan : das Schießgewehr und die Zeugungsglieder….Loch ist Schicksal : die Ackersstraße ist Fluch…ein Loch weiter und er hätte das Assessor-Examen in der Tasche…“ - #7 28.06.2012 08:30 von
Gleichheit kann auch ungerecht sein
Unser System wurde in der Vergangenheit immer mehr darauf getrimmt, allen das Gleiche zu bieten. Keiner darf bevorzugt werden. Das ist aber gegenüber den Begabten ungerecht. Jeder sollte gefördert werden, egal welches Elternhaus. Nur dann ist es wirklich gerecht. Und das schließt eben auch die Förderung von Kindern aus reichen Familien mit ein.
- #8 28.06.2012 08:30 von
... es ist immer die selber Leier, wenn man nicht durch Leistung etwas erreichen kann wird die Diskriminierungskeule ausgepackt. Mit dieser ewigen Jammerei, werden die gängigen Vorurteile nur manifestiert.
Eine Gesellschaft ist nicht klassenlos und es wird immer unterschiedliche Entwicklungen geben.
Vielmehr sollten diese Gutmenschen an einer wirklichen Demokratie arbeiten, das wäre mal was! - #9 28.06.2012 08:35 von
Die Auswahl beginnt schon im Kreißsaal. Migranten- und "Arbeiterkinder bekommen, auch bei gleicher Begabung, seltener eine Empfehlung fürs Gymnasium als Kinder deutscher oder reicher Eltern."
Falsch, die Auswahl ist rein kulturell begründet und liegt zu 100% in der Verantwortung der Eltern. Während Akademiker und auch Migranten, die nicht zu der Özdemir-Zielgruppe gehören, sehr wohl ihre Kinder fördern und großen Wert auf Leistung legen, sieht das bei Arbeiterfamilien und dem türkischen Kulturkries eher anderes aus. (Die Unis sind übrigens voll von gescheiten Asiaten und Ost-Europäern)
Große Leistungen vollbringt die Özdemir-Kultkreis nur im beleidigt sein.
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