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Cebit-Innovation SUPA: Lebe lieber kabellos

Bald kommt der Strom nicht mehr aus der Steckdose. Stattdessen sollen Bildschirme, Notebooks und Tablets künftig mit Energie aus der Tischplatte gespeist und wie durch Zauberhand mit dem Internet verbunden werden. Auf der Cebit zeigen Unternehmen, wie das gehen soll.

http://www.spiegel.de/netzwelt/gadge...748272,00.html
  1. #1

    Tolle Technik

    Ich hasse Kabel, sowas müsste in unserer Zeit wirklich
    ohne funktionieren.
    Ich freue mich allerdings schon auf die ersten Anrufe,
    wo erboste Bürger berichten das sie nicht schlafen können,
    weil der Nachbarssohn die Bilder vom gerade gespielten
    Egoshooter direkt in ihr Hirn übertragen.
    In Zeiten, wo immer noch hysterisch von "Handystrahlung"
    berichtet wird, sehe ich in grossen Teilen eine absolute
    Inakzeptanz.
    Strom ohne Kabel....
    ... dafür wäre man vor nicht allzulanger Zeit wegen Ketzerei
    gefoltert gevierteilt und auf dem Scheiterhaufen verbrannt worden.
  2. #2

    Gesundheit

    Am meisten bin ich von der Glühbirnengeschichte beeindruckt, ich haette nie gedacht, dass da so viel Energie drinsteckt.

    Wie ist denn da die Umwelt/Gesundheitsvertraeglichkeit der neuen Technik (Stichwort Strahlen/Magnetfelder)?
  3. #3

    Erfindung und Praxis klaffen....

    meilenweit auseinander !
    Bis heute gibt es noch keine zuverlässigen und langlebigen CD player auf normalem Preisniveau. Bis heute gibt es keine dauerhaft haltbaren CDs, die an die Lebensdauer einer Platte von vor 100 Jahren herankommen, bis heute hat man nicht einmal den Sound Standard der Vinyl Platten aus den 80ern erreicht, ganz zu schweigen vom digitalen Band oder dem HiFi Sound der alten VHS oder Video8 Ton-Aufnahmen.

    Die Ankündigung von kabellosem Kontakt klingt gut, wird aber ständig störanfällig ein Grund des Ärgers werden. Die Euphorie ist gross, genau wie bei der giftigen Dunkel - Sparlampe. Aber der kommerzielle Druck - sprich Gier zum Profit - verhindert echten Fortschritt in der Praxis.
  4. #4

    Kabellos im Urwald vom Amazonas!?

    Zitat von ecua Beitrag anzeigen
    Vor Jahren hatte mein Internetanbieter es nicht geschafft mir eine gute "Leitung" zur Verfügung zu stellen. Da hab ich mich bei den Nachbarn eingeklingt, problemlos. Neulich hatte ich nach offen WLan-Netzen in meiner Nachbarschaft gesucht, nur mal so, und kam in 5 verschiedene rein. Angeblich soll das ja alles inzwischen sicher sein, aber irgendwie bin ich inzwischen ein Kabelfreund geworden. Was ist so schlimm an einem Kabel? Beim Strom würde mich der Energieverlust zwischen Tischplatte und Kabel irgendwie auch interessieren...
    Ich mogele mich nur immer irgendwo ein, ist hier in Südostasien kein Problem, fast alle Lokale werben mit kostenlosen Internetzugang! Strom aus der Tischplatte sollte allein durch Sendeleistung der Anbieter funktionieren, wie damals die selbstgebauten Radios, ohne Batterie!
    Wenn aber keine Siedlung in der Nähe ist also kein Handy mehr funktioniert, dann ist die Tischplatte Stromlos, der Strom kommt von den Handysendemasten, - oder, hat man irgendwann im Urwald fernab der Zivilisation Strom und Internet?
    Alles neue zur Cebit und Robotern: http://www.facebook.com/pages/BGE-Ro...77235832301157
  5. #5

    Ein Kabeltyp für alles würde schon reichen

    Es wäre ja nur schon ein gigantischer Vorsprung wenn die unglaubliche Menge an verschiedenen Kabeln verschwinden würde. So was wie Thunderbold für alles, inkl. Strom.
  6. #6

    Massentauglich?

    Konferenztische und vielleicht in 20 oder 30 Jahren bei der Bahn und im Flugzeug?
    Die 0,9% der Weltbevölkerung, die einen Tisch für (sicherlich) gutes Geld erwerben, um damit nur das Kabel vom Laptop zur Steckdose zu sparen, sind nicht mit Massentauglichkeit zu vergleichen.

    Ich warte darauf, dass Strom durchs halbe Haus auf jedes Gerät übergeht, wie W-Lan.
  7. #7

    Gesundheit 2

    Zitat von Badibu Beitrag anzeigen
    Am meisten bin ich von der Glühbirnengeschichte beeindruckt, ich haette nie gedacht, dass da so viel Energie drinsteckt.
    Wie ist denn da die Umwelt/Gesundheitsvertraeglichkeit der neuen Technik (Stichwort Strahlen/Magnetfelder)?
    Jop das Frage ich mch auchd enn so Technikglaubig wie ich frücher mal gewesen bin und heute nicht mehr bin frage ich mich wie sie es machen,denn jede übertragung kann Körpergewebe Pflanzen/Tiere/Menschen Schädigen.
    ich mag auch keine Kabel aberd er Stromersparnis dürch fehlende Kabel ist auch nicht so gross als das sie beziffern könnte oder die anschaffung sich in 1-2 jahre selbst bezahlt.

    Auch wenn ich heute nur noch Elektrische Geräte kaufe die wesendlich weniger Energy verbrauchen als meind erzeitiges Gerät.
  8. #8

    Alter Hut

    Kabellose Energieübertragung und Informationsübertragung gab es schon vor ca. 100 Jahren bei Nikola Tesla. Leider wurde diese Technologie von dem Geldgeber bewusst nicht gefördert, da er an den Übertragungs-Kabeln mitverdienen wollte. Leider. Hat uns bestimmt 100 Jahre zurückgeworfen. Tesla hatte die Vision von kostenloser Energie für alle Menschen.

    Was uns hier als neu und innovativ verkauft wird, ist in Wahrheit ein sehr alter Hut.
  9. #9

    Na super.

    Wieder hat die Industrie etwas gefunden, was sie "hypen" kann, um dem Kunden das Geld aus der Tasche zu ziehen.

    1) Man braucht eine neue Tischplatte. Und nicht irgendeine, die gut ins Wandregal oder in die Zimmerecke paßt, sondern eine von denen, die für teures Geld angeboten werden und mit ein bißchen Pech weder vom Platz noch vom Design her paßt.

    2) Noch mehr EM-Felder. Diesmal in der 240-Volt-Klasse direkt am Arbeitsplatz...
    3) Eheringe, Armbanduhren, Ketten etc. vorher ablegen. Leute mit Metall im Körper (z.B. nach Knochenbrüchen, Herzschrittmacher) bitte draußen bleiben.


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