CDU-Vorstoß zum Ehegattensplitting: Union droht neuer Streit um Homo-Ehe

DPAMit ihrem Vorstoß, das Ehegattensplitting auch homosexuellen Paaren zu gewähren, rühren CDU-Abgeordnete an einem Kernthema der Konservativen. Der Union droht erneut eine Kontroverse in der Gesellschaftspolitik. Opposition und FDP drängen Kanzlerin Merkel zum Handeln.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...848637,00.html
  1. #1

    optional

    "Die Vorsitzende der CSU-Landesgruppe Gerda Hasselfeldt sagte: 'Ich bin äußerst skeptisch, wenn es darum geht, Ehe und homosexuelle Lebenspartnerschaften steuerlich gleichzustellen.' Die Ehe zwischen Mann und Frau stehe unter besonderem Schutz, weil sie grundsätzlich auf die Weitergabe von Leben ausgerichtet sei. 'In homosexuellen Beziehungen ist dies nicht der Fall.'"
    Dann sollen aber bitte auch nur die Ehen steuerlich begünstigt werden, in denen auch Kinder geboren wurden.

    Ehen und Lebenspartnerschaften sollten gleich behandelt werden, wenn sich irgendwelche konservativen oder religiösen Personen dadurch angegriffen fühlen, dann ist das nicht das Problem der Gesellschaft, sondern zeugt nur von deren Engstirnigkeit.
  2. #2

    Schon traurig, wie Menschen in Deutschland diskriminiert werden. Ich dachte lange, die Ehe sei ein freiwillig eingegangener Bund zwischen zwei Menschen, die sich lieben und beschliessen, ihr Leben miteinander zu verbringen.
    Wenn die Ehe also vorrangig dafür da ist, Kinder zu zeugen, dann verlange ich, dass die Ehen von Menschen, die keine Kinder zeugen wollen/können aufgelöst werden und unfruchtbare Menschen keine Ehe eingehen dürfen.
  3. #3

    Frau Merkel soll handeln ?

    Was sie sonst nicht tut warum ausgerechnet bei so einem "wichtigen" Thema ?
  4. #4

    Mittelbach.....

    .... gut, dass Mann früher beim Sex das Licht ausmachte, wird nicht bestritten. Aber muß man sich an so einem orientieren ?
    Hat die CDU/CSU-Fraktion nichts Realitätsnahes zu bieten ? Typen wie er gehören in das Museum oder in das königl. bayer. Amtsgericht !
  5. #5

    Aha. In Bayern, oder wo? Ich kenne persönlich jedenfalls keinen, der da ein Problem mit hat.
  6. #6

    Das wär's dann wohl

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Mit ihrem Vorstoß, das Ehegattensplitting auch homosexuellen Paaren zu gewähren, rühren CDU-Abgeordnete an einem Kernthema der Konservativen. Der Union droht erneut eine Kontroverse in der Gesellschaftspolitik. Opposition und FDP drängen Kanzlerin Merkel zum Handeln.

    CDU-Vorstoß zum Ehegattensplitting für Homo-Ehe erntet Kritik aus CSU - SPIEGEL ONLINE
    mit der Splitting-Tabelle. Bevor unsere Regierung auf Steuer-Einnahmen verzichtet, wird einfach aus Gründen des Gleicheitsgrundsatzes der Ehegattensplitting komplett gestrichen. War den Grünen und einigen anderen jungen und unverheirateten Abgeordneten ja schon seit langem ein Dorn im Auge.
    Also, weg damit, dann kommt wieder mehr in die Kasse des Herrn Schäuble.
  7. #7

    "Bosbach erklärte im vergangenen Jahr, es gebe bei einer kompletten Gleichstellung homosexueller Partnerschaften mit der Ehe Grenzen. Die Verfassung schütze die Ehe "als Keimzelle der Gesellschaft" in besonderer Weise und gebe ihr eine herausgehobene Stellung in Staat und Gesellschaft. "

    Auch hier irrt Bosbach, wenn er dann glaubt, dass aus dem besonderen Schutz gleichermaßen eine Benachteiligung anderer Lebenspartnerschaften zu lesen ist. Gegen diese Lesart hat das BVerfG wiederholt ausdrücklich hingewiesen. Es wäre schön, wenn Bosbach die Urteile mal anerkennt. Aber die Autorität des BVerfG wird ja von Politikern sehr gerne mal angezweifelt.
  8. #8

    da ist ein kleiner unterschied

    die ehe zwischen mann und frau dient unter andem auch der reporduktion.. der hohe aufwand der aufzucht von kindern ist mit dem splitting etwas abgefedert .. es besteht kein anlass dieses privileg leistungslos an homosexuelle weiterzugeben.. es macht viel mehr sinn alleinerziehende muetter zu entlasten indem man deren einkommen der splitting tabelle unterwirft ..
  9. #9

    optional

    Würde Karlsruhe entscheiden, bekäme die Regierung wieder einmal eine auf de Deckel.