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CDU nach dem NRW-Debakel: Merkel und sonst nichts
dapdDie CDU hat ein Problem: Die Partei verlässt sich einzig und allein auf die Popularität ihrer Kanzlerin und Vorsitzenden Angela Merkel. Dahinter kommt lange nichts. Den Christdemokraten fehlen Köpfe, ein klares Profil - und die Machtbasis in den Ländern zerbröselt.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...833092,00.html
- #1 14.05.2012 17:15 von
Immerhin
Die CDU hat noch Merkel. Bei der SPD sieht es viel trüber aus. Dort gibt es eine Troika, da keiner in der Spitze an Merkel heranreicht.
- #2 14.05.2012 17:17 von
Nun ja..
"Den Christdemokraten fehlen Köpfe, ein klares Profil " ... der SPD geht es ebenso.
- #3 14.05.2012 17:17 von
Betreuungsgeld
Ich bin beinahe 50 Jahre Mitglied der CDU. Sollte sich die Partei entscheiden, dass das Betreuungsgeld bar ausgezahlt werden soll, werde ich die CDU im nächsten Jahr bestimmt nicht wählen. Ich bin nicht damit einverstanden, dass die CSU mit Gewalt ihre ideologischen Dummheiten durchsetzen will.
- #4 14.05.2012 17:19 von
Wie bei "großen Vorsitzenden" auch!
Die lassen während ihrer Amtszeit fast nie eine Garde potentieller Nachfolger nachwachsen, geschweige denn ziehen sie selbst eine solche auf. Das ist in der Wirtschaft auch nicht ganz anders. Die "auf dem Stuhl" haben Angst zu früh weggebissen zu werden und klammern bis zum - leider häufigen - unrühmlichen Schluss.
Also müssen die Wähler nachhelfen. Unsere Mutti sollte sich langsam aufs Altenteil schicken. Materiell hat doch die ausgesorgt. Und ihre vermeintliche Sorge "ohne mich geht das nicht" ist kennzeichnend für alle Führungsköpfe.
Menschlich, allzu menschlich, schrieb der große F. Nietzsche. - #5 14.05.2012 17:19 von
Birne Reloaded Ver. 2.0
Angie macht es nicht anders als ihr grosser Mentor Kohl. Alle Fähigen weg organisieren oder -beissen und sich dann mo(k)kieren, dass keine Besseren als sie da sind.
- #6 14.05.2012 17:20 von
- #7 14.05.2012 17:23 von
Kaum verwunderlich
Das ist das System Kohl angereichert mit einer dicken Portion Apparatschik-Gehabe Marke Honecker. Alles, was kurz- bis mittelfristig "gefählich" werden kann, wird weggebissen. Dann muß man sich nicht wundern, wenn keine fähigen Nachfolger heranwachsen. Im Sozialismus ist das tragfähig, weil das Polit-Büro sowieso die Macht hat; im Föderalismus ist das tödlich, weil die kleinen Polit-Büröchen in den einzelnen Ländern nur noch mit Luschen besetzt sind ...
- #8 14.05.2012 17:25 von
Die Besten weggemobbt
Die fähigen Unionspolitiker wurden doch von Merkel weggemobbt. Das beste Beispiel ist Friedrich Merz.
- #9 14.05.2012 17:34 von
optional
Das ist die beste politische Analyse seit langer Zeit. Die Dame hat alle möglichen guten Nachfolger verdrängt und danach ist nichts in Sicht.
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