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CCS-Technologie: Bund erlaubt umstrittene CO2-Speicherung

dapdNach langem Streit haben sich Bundestag und Bundesrat auf die unterirdische Speicherung von Kohlendioxid geeinigt. Laut dem Kompromiss soll deutlich weniger verpresstes Gas gespeichert werden als geplant. Greenpeace kritisierte den Deal scharf.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...841377,00.html
  1. #1

    Wo Politiker anfangen zu denken, waechst kein ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Nach langem Streit haben sich Bundestag und Bundesrat auf die unterirdische Speicherung von Kohlendioxid geeinigt. Laut dem Kompromiss soll deutlich weniger verpresstes Gas gespeichert werden als geplant. Greenpeace kritisierte den Deal scharf.

    Einigung im Vermittlungsausschuss auf CCS-Technologie - SPIEGEL ONLINE
    Sollen sie mal machen, die CO2 Speicherung. Damit die Lager wieder voll werden, versteht sich.

    Woanders werden natuerliche unterirdische CO2 Quellen wie in Jackson/ Missisippi oder auch industrielle CO2 Quellen angezapft, um die Softdrinks damit anzureichern. Fuer den Sprudel im Sprudel. Ich arbeite fuer eine industrielle Gasfirma, die kuerzlich festgestellt hat, dass sie jeden Tag eine Milliarde Menschen bedient. Menschen, die das muehsam gespeicherte CO2 einfach wieder rausruelpsen.

    Ein wunderbares Geschaeft, bei dem sich jeder gut fuehlt.
  2. #2

    Wir haben ja noch nicht genug Endlagerprobleme...
  3. #3

    Pest und Cholera

    Ich hoffe die Leute denken irgendwann mal daran wie zuverlässig die Politiker sind wenn sie sich auf Ihrem Wahlzettel zwischen SPD und CDU entscheiden müssen ...
  4. #4

    Wenn nicht einmal in Fässern eingeschlossene, radiologische Abfälle aus Forschungsinstituten und Krankenhäuser sicher gelagert werden können, wie kann man Gas unbegrenzt Endlagern? Schließlich hat CO2 keine Halbwertszeit und wird auch nach 1 Mrd. Jahren Menschen und Tiere ersticken wenn sie unkontrolliert dem Lager entweicht.
  5. #5

    CO2-Speicher kann nur Klimahysterikern einfallen.

    Ich würde die Speicher mit künstlichem Methan (Wasserstoffmethanisierung) voll machen. Das wären die Energiespeicher der Zukunft.

    Aber auf mich hört ja keiner bzw. dann wenn es zu spät ist.
  6. #6

    Häh?

    Versteh ich das richtig? Der ganze Aufwand wird betrieben, um drei Jahre speichern zu können, dann ist die Höchstmenge erreicht?
  7. #7

    Da geht die Phantasie mit Ihnen durch

    Zitat von antilobby Beitrag anzeigen
    Wenn nicht einmal in Fässern eingeschlossene, radiologische Abfälle aus Forschungsinstituten und Krankenhäuser sicher gelagert werden können, wie kann man Gas unbegrenzt Endlagern? Schließlich hat CO2 keine Halbwertszeit und wird auch nach 1 Mrd. Jahren Menschen und Tiere ersticken wenn sie unkontrolliert dem Lager entweicht.
    Der Erfolg von Strauchdieben wie Greenpeace liegt vor allem darin, dass wir hierzulande unsere Phantasie zu nichts so vortrefflich einzusetzen vermögen wie zum Angstmachen und Angsthaben. Davon ist letztlich das Spendenaufkommen abhängig.

    Eine famose Idee von Greenpeace war es daher, CCS-Speicherung mit atomaren Endlagern zu vergleichen. Und schon machen sich alle in die Hose, wie man an Ihrem Posting wunderbar studieren kann.

    Nur kommen bei CCS gar keine Fässer zum Einsatz, und dass das Gas nach 1 Milliarde Jahren da noch lagert, entspringt allein Ihren Angstphantasien. CO2 soll zumeist in Gesteinsformationen verpresst werden, wo eh und je Erdgas lagerte (das, nebenbei brennbar, explosiv und giftig war, aber da es von Mutter Natur dort eingelagert wurde, haben Sie keine schlaflosen Nächte gehabt, oder?). Darüber liegen salzhaltige Gewässer (bitte nicht mit Grundwasser verwechseln), die dazu führen, dass das CO2 mineralisiert.
  8. #8

    Zitat von neuschwab Beitrag anzeigen
    Versteh ich das richtig? Der ganze Aufwand wird betrieben, um drei Jahre speichern zu können, dann ist die Höchstmenge erreicht?
    Es geht meines Wissens darum kleine Pilot-/Forschungsprojekte zu ermöglichen.
  9. #9

    Witzig, die Leute.

    Immer meckern und gleichzeitig alles schön besser wissen wie die Wissenschaftler die daran arbeiten.

    Man würde ja meinen dass Menschen die Abgase lieber unter der Erde wüssten als in der Luft zum Einatmen.








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